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The Lion Sleeps Tonight


Fast alle Tiere des Zooparks hatten sich zur Ruhe begeben. Die frühe Dunkelheit des Dezembers hatte sich über das Gelände im Norden der Stadt gelegt. Nur die Löwen waren noch weithin zu vernehmen und wurden meiner Überschrift so nicht gerecht.
Im Zoo ist es nicht anders wie bei uns Menschen, jemand hat immer etwas zu meckern! Erwartungsgemäß waren es einige kleine Ziegen des Streichelzoos.
Die einzige Gattung Tier, die wir an diesem Abend zu Gesicht bekamen.
Noch ist es möglich Magische Lichternächte zu besuchen! (Das ist ab Freitag den 11.12. 16:00 Uhr Vergangenheit!)

Magische Lichternächte

Klickt euch mal durch die Diashow im Masonry Layout!

Nun, da wir den 3. Advent feiern, will ich mich für dieses Jahr verabschieden. Danke für die zahlreichen Besuche auf meiner Seite und die Likes, die einen schon erfreuen.
Es ist ja die Zeit der Jahresrückblicke, doch dazu möchte ich mich an dieser Stelle (fast) enthalten.
Bei meinem Gestöber im YouTube – Fundus bin ich auf ein Lied von Gilbert Bécaud aus dem Jahre 1966 gestoßen. Darin ging es um die Ängste der Menschen im kalten Krieg. Ein altes Lied, dessen Text auch heute noch hoch aktuell ist.
Im Refrain lauten zwei Zeilen:
…Die Welt ist nicht schön, nein sie ist nicht schön!
Schön ist sie nur, wenn wir träumen…

So etwa ist mein Rückblick auf das Jahr 2020!
Also, träumt euch durch die Weihnachtszeit und seid nett zueinander.

Es ist kein Weihnachtslied, aber wer das Lied kennen lernen möchte:

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Advent


Wir feiern trotzdem Weihnachten!
Mein überarbeiteter Adventskalender ist auch völlig coronafrei! Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein kurzes YouTube- Video, welches ein klein wenig Vorfreude vermitteln soll.
Ihr könnt ebenfalls für Freunde, Kollegen und Familie diese Plattform Türchen.com kostenfrei benutzen. Neben YouTube- Videos können auch eigene Bilder eingefügt werden und wer mit dieser Mühe überfordert ist, nutzt die Funktion
automatisch füllen„.
Euch allen eine schöne Adventszeit, ihr habt es ja vernommen, bis Weihnachten immer nur eine Person mehr als Kerzen auf dem Adventskranz. Das sollte sich merken lassen. 😉
(Die Kalendertürchen öffnen sich natürlich erst ab 01.12.2020 mit Klick)

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Es war einfach köstlich


Letztes Wochenende weilten wir im „Haus Dacheröden“. Nein das ist kein Restaurant und auch unser Festagsbraten wurde noch nicht verspeist.
Das Gebäude im Renaissance-Stil galt im 18. Jahrhundert als Treffpunkt der geistigen Elite. Hier trafen sich im Salon des Freiherrn Karl Friedrich von Dacheröden Gelehrte und Schriftsteller wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und die Brüder Humboldt.
Ich denke auch diese Herrschaften haben sich in illustrer Gesellschaft ab und zu köstlich amüsiert.
Bei uns ging es ebenfalls nicht um Gaumenfreuden. Wir erlebten die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens, inszeniert und vorgetragen durch Christiane Weidringer und Harald Richter. Diese Darbietung fanden wir einfach köstlich!
Wir erlebten einen Theaterabend mit Schauspiel, Figurentheater und stimmungsvollen Weihnachtsliedern aus England. Beeindruckend ist immer wieder mit welch einfachen Mitteln Kostüme, Kulissen und die handelnden Personen sich den wechselnden Situationen anzupassen vermögen.

Sogar ein kleines Weihnachtsgeschenk wurde jedem Zuschauer zuteil (siehe obiges Bild). Verpackt mit der Aufschrift Merry Christmas, erhielten wir eine „One Penny“ Münze mit lächelnder Queen! Nun sind wir, glaube ich, besser auf den Brexit vorbereitet als das Volk, welches Boris Johnson wählte.
Allen die hier mehr oder weniger regelmäßig vorbeischauen, ebenfalls eine amüsante Weihnachtsgeschichte, Gesundheit und etwas Glück im neuen Jahr.

Wer die Geschichte von Charles Dickens nicht kennen sollte findet hier eine 8-Minuten Kurzversioin

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…und oben auf den Tannenspitzen…


Von drauß‘ vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor…. und so weiter…
(Knecht Ruprecht von Theodor Storm)
Für den Fall, dass ihr mal wieder ein Gedicht lernen möchtet. Ich habe es deshalb verlinkt.
Eigentlich ist mit mir heute noch gar nicht zu rechnen. Doch zum 1. Advent will ich meinen Adventskalender doch gerne bereitstellen. Da steht jeden Tag bis Heiligabend ein Türchen mit einem weihnachtlichen YouTube-Video für euch bereit. Darüber hinaus könnt ihr diese Plattform für einen eigen Adventsgruß an Freunde oder Familie nutzen (oben rechts im Kalender das „T“ benutzen). https://tuerchen.com/de/ geht natürlich auch!

mit Klick aufs Bild zum Adventskalender

Nicht genug der Weihnachtsüberraschungen, auch meine Seite Advent“ hat eine umfangreiche Überarbeitung erfahren. Hier findet ihr vieles was Weihnachten allgemein ausmacht, wie auch lokale und persönliche Dinge rund um dieses Fest. Dort entdeckt ihr ebenfalls diesen Adventskalender. Nehmt euch etwas Zeit und habt Spaß dabei.

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Lest doch mal wieder!


Ich liebe es zu lesen. Besonders in der Weihnachtszeit verbrachten wir als Kinder viele Nachmittage damit Geschichten zu hören, die Eltern oder Großeltern aus bereits abgegriffenen Büchern zu Gehör brachten.
Mit Beginn der Schulzeit fanden meine Geschwister und ich auch regelmäßig Bücher unter dem Weihnachtsbaum. Später nahm mich mein Großvater mit in eine Leihbücherei, wo ich manche spannende Lektüre fand. Heute versorgt uns Heidi mit Literatur aus der Stadtbibliothek, besonders beeindruckende Textpassagen liest sie mir auch hin und wieder vor.
In bleibender Erinnerung sind mir zwei Weihnachtsgeschichten geblieben, von Peter Rosegger „Als ich Christfreude holen ging“ und von O. Henry „The Gift of the Magi“ (Das Geschenk der Weisen). Ich habe sie immer wieder gelesen und es ist nicht ausgeschlossen, dass ich mich auch in diesem Jahr dieser Lektüre widme.

Erfurt Marktstraße Kinder-und Jugendbibliothek

Was ihr im Bild seht nennt sich Theatrum Mundi-Welttheater. Zu sehen sind hier Szenen aus der Irrfahrt des Odysseus. Vorausgesetzt ihr werft, ich glaube einen Euro, in den Zahlschlitz.
Als sparsame, um nicht zu sagen geizige Touristen, könnt ihr natürlich warten bis ein Neugieriger sein Geld einwirft. Dann ist noch genug Platz um kostenlos dem Schauspiel beizuwohnen. (Ich habe das schon des Öfteren beobachtet.)
Diese zauberhafte Märchenwelt wurde vom Puppenbauer Martin Gobsch geschaffen. Es gibt auch noch eine zweite Geschichte, welche ihr auf der Krämerbrücke bestaunen könnt.
Eigentlich wollte ich ja zum Lesen animieren. Da bietet sich ja für weihnachtliche und nicht nur solche Stunden, neuerdings das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ an. Das heißt „neuerdings“ ist ja nun auch nicht richtig.
Also empfehlen möchte ich dann doch lieber die alten Märchenbücher. Der Name sagt ja schon, hier stehen Märchen drin und die sind oft näher an der Realität als die journalistischen Glanzstücke mancher gegenwärtiger Medien.
Dann mal eine schöne Weihnachtzeit und ein neues Jahr, welches eure Wünsche in jeder Hinsicht berücksichtigt. Nicht vergessen, ihr wolltet doch endlich das Buch vom vorigen Weihnachtsfest lesen.