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Sendepause


Auf Grund erhöhter pädagogischer Verpflichtungen, durch die Ferienbetreung zweier Alphaltiere, muss der heutige Beitrag ausfallen. Ihr versteht das sicher?

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Nochmal Oscar & Fritz


Das Bild ist zwar schon über 4 Jahre Geschichte, aber ich habe immer wieder Spaß beim Betrachten. Die Beiden haben nicht nur in der historischen Dorfschule im Museumsdorf Hohenfelden ihren Spaß, sondern auch im realen Schulalltag, in einem kleinen katalanisch Urlaubsort.
Der Große hat in der 5. Klasse durchaus ein respektables Pensum zu erledigen. Neben Spanisch stehen als Sprachen Katalanisch, Englisch und auch Französisch auf dem Lehrplan. Der Kleine hat noch kein Französisch.
Dabei müssen sie Deutsch, irgendwie nebenbei, durch Eltern und Verwandtschaft mit erledigen, was auch recht gut gelingt. Die Anforderungen sind schon recht beachtlich und nur mit einem ordentlichen Berg an Hausaufgaben zu erfüllen.
So hatte ein Elternverband 2016 in Spanien zum Protest gegen zu viele Hausaufgaben aufgerufen. Die Lehrerschaft zeigte aber kein Verständnis.
Oscar und Fritz stehen jedoch eher auf der Seite des Elternverbandes!
Noten erhalten die Kinder hier ab der ersten Klasse und die möchten sie auch wissen. Zusammen haben sie in diesem Jahr 15 mal ein „exzellent“ auf dem Zeugnis stehen (Note 1). Es gibt aber für die gleiche Leistung auch ( Sobresaliente ). Den Unterschied muss ich mir aber noch erklären lassen? Der Rest ist dann „notable“ (2 gut).
Was uns immer wieder beeindruckt, jeden Tag zum Unterrichtsanfang, zur Mittagspause wie zum Schulschluss ist die „Policia Lokal“ vor der Schule anzutreffen und sorgt für einen reibungslosen Zugang zur Schule.
Falls ihr einmal diese oder ähnliche merkwürdigen Zeichen auf der Straße sehen solltet, sie dienen zur Orientierung für die jüngsten Schüler, da geht’s entlang zur Schule.
Hier zu Lande ist das alles etwas schwieriger! Also, verliert nicht die Orientierung.

Schulweg für die Kleinen in Spanien
Veröffentlicht in Familie, Kinder

Tenemos vacaciones escolares!


Wir haben schon unsere Taschen gepackt und sind auf dem Weg zu euch! Na toll! Heidi wird euch morgen in Frankfurt auf dem Flughafen abholen.
Oscar und Fritz haben nun Ferien. Und das bedeutet Kinderbetreuung für die nächsten 12 Wochen. Über das Jahr gibt es in Spanien, im Gegensatz zu Deutschland, nur wenige freie Schultage aber im heißen Sommer dann um so mehr. Da ist eine große und leistungsfähige Familie gefragt! In Deutschland kostet eine Woche Ferienlager so zwischen 250 und 300€. Das mal 12 Wochen und zwei Kinder, dürfte selbst für eine gut verdienende Familie ein stattlicher Betrag sein.
Wir haben auch schon Pläne für die nächsten Tage, doch ob die Jungens diese teilen, muss sich erst herausstellen? Die Hauptsache: das W-Lan ist verfügbar und lahmt nicht. Dann drückt mal die Daumen.

Wir haben Ferien!
Oscar Fritz Wir haben Ferien!
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All You Need Is Love


Ein junger Mann von fünfzehn Jahren reiste letzte Woche von Frankfurt in den Landkreis Sömmerda um seine dreizehnjährige Freundin zu besuchen. Das ging leider gründlich schief, denn die Mutter des Mädchens war wenig begeistert und verwies ihn der Tür.
Da der Romeo allerdings kein Geld bei sich hatte und seine Rückfahrkarte nach Frankfurt/Main erst für Sonntag gültig war, wusste er nicht, wie er nach Hause kommen sollte. Seine Eltern konnten ihn auch nicht schnell mal mit dem Auto zurückholen, da sie keins besitzen.
In seiner Not wandte er sich an die Polizei. Diese, in Verbindung mit dem Jugendamt fanden aber gemeinsam mit seinen Eltern eine Lösung. So brachte man ihn zum Bahnhof nach Erfurt , von wo er abends per Zug zurück zu seinen Eltern fahren konnte.
Was muss der arme Junge für schlaflose Nächte gehabt haben?
Ein Plan musste her, Geld wurde benötigt, wie löst man überhaupt so ein Zugticket, was ist der richtige Zeitpunkt? Fragen über Fragen!
Dann ging es endlich los. Trotz des gewählten Verkehrsmittels „DB“ klappte die Reise.
Dann die Enttäuschung, an der Tür des Elternhauses seiner Angebeteten platzte sein Traum.

Solche Geschichten lieben die Menschen seit alters her, denn die Wahrscheinlichkeit sie selbst in ihrer Emotionalität zu erleben, hält sich in Grenzen.
Jährlich besuchen etwa zwei Millionen Touristen aus allen Himmelsrichtungen unserer Erde das Casa di Julieta in Verona, nur um ein wenig zu träumen.
Obgleich William Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ auf Märchen und Mythen beruht, ist es mehrfach verfilmt, vertont und als Ballett inszeniert worden. Seine Popularität blieb ungebrochen.
Also, bleibt entspannt wenn ihr Eltern pubertierender Jungen oder Mädchen seid. „Elitepartner“ oder andere einschlägige Portale schreiben solche Geschichten nicht.

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Lest doch mal wieder!


Ich liebe es zu lesen. Besonders in der Weihnachtszeit verbrachten wir als Kinder viele Nachmittage damit Geschichten zu hören, die Eltern oder Großeltern aus bereits abgegriffenen Büchern zu Gehör brachten.
Mit Beginn der Schulzeit fanden meine Geschwister und ich auch regelmäßig Bücher unter dem Weihnachtsbaum. Später nahm mich mein Großvater mit in eine Leihbücherei, wo ich manche spannende Lektüre fand. Heute versorgt uns Heidi mit Literatur aus der Stadtbibliothek, besonders beeindruckende Textpassagen liest sie mir auch hin und wieder vor.
In bleibender Erinnerung sind mir zwei Weihnachtsgeschichten geblieben, von Peter Rosegger „Als ich Christfreude holen ging“ und von O. Henry „The Gift of the Magi“ (Das Geschenk der Weisen). Ich habe sie immer wieder gelesen und es ist nicht ausgeschlossen, dass ich mich auch in diesem Jahr dieser Lektüre widme.

Erfurt Marktstraße Kinder-und Jugendbibliothek

Was ihr im Bild seht nennt sich Theatrum Mundi-Welttheater. Zu sehen sind hier Szenen aus der Irrfahrt des Odysseus. Vorausgesetzt ihr werft, ich glaube einen Euro, in den Zahlschlitz.
Als sparsame, um nicht zu sagen geizige Touristen, könnt ihr natürlich warten bis ein Neugieriger sein Geld einwirft. Dann ist noch genug Platz um kostenlos dem Schauspiel beizuwohnen. (Ich habe das schon des Öfteren beobachtet.)
Diese zauberhafte Märchenwelt wurde vom Puppenbauer Martin Gobsch geschaffen. Es gibt auch noch eine zweite Geschichte, welche ihr auf der Krämerbrücke bestaunen könnt.
Eigentlich wollte ich ja zum Lesen animieren. Da bietet sich ja für weihnachtliche und nicht nur solche Stunden, neuerdings das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ an. Das heißt „neuerdings“ ist ja nun auch nicht richtig.
Also empfehlen möchte ich dann doch lieber die alten Märchenbücher. Der Name sagt ja schon, hier stehen Märchen drin und die sind oft näher an der Realität als die journalistischen Glanzstücke mancher gegenwärtiger Medien.
Dann mal eine schöne Weihnachtzeit und ein neues Jahr, welches eure Wünsche in jeder Hinsicht berücksichtigt. Nicht vergessen, ihr wolltet doch endlich das Buch vom vorigen Weihnachtsfest lesen.