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Es wird Herbst – sie ziehen gen Süden


Sturmtief „Kirsten“ heist der erste Herbststurm in diesem Jahr, um 21:00 Uhr ist es schon fast dunkel, auf dem Sportplatz der nahegelegenen Schule haben sich die ersten Krähen niedergelassen. Sascha schickte ein Bild von Störchen, die sich zum Rückflug in den Süden sammelten.

gesponsert von Sascha

Auch Oscar und Fritz, welche ein gut Teil ihrer Ferien bei uns verbrachten, sind bereits zurück nach Spanien. Für ihren Flug benötigten sie jedoch die Lufthansa.
Sie verlebten hier fast coronafreie Ferien. Fußballcamp, Basketballtraining, Zoobesuch und jeder eine Woche Feriencamp am Bleilochstausee, sowie der eine oder andere Ausflug prägten die Tage bei uns.
Eigentlich machte es wenig Mühe sie bei Laune zu halten. Wichtig und unabdingbar ist ein schnelles W-Lan und ständig mehrere freie Steckdosen zum Aufladen von Smartphone, Tablet oder Nintendo Switch. Mein PC stand mir auch nur eingeschränkt zur Verfügung.
Also, kümmert euch um eine funktionierende digitale Infrastruktur und ihr werdet entspannte Stunden mit den Kids verbringen. Des weiteren beugt ihr der Situation vor, dass die Mundwinkel nach unten verzogen werden, wenn mal wieder ein Besuch bei Oma und Opa angekündigt wird.

Impressionen Ferien Oscar und Fritz


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Semana Santa oder die Karwoche entfällt!


Eines der bedeutendsten Ereignisse in Tarragona ist die Karwoche, in der die Karfreitagsprozession eine Hauptrolle spielt. Diese beeindruckende Darstellung des Leidensweges Christi durch die Altstadt stammt aus dem Jahr 1550. Diese Prozession gilt als eine der bedeutendsten im Mittelmeerraum und wurde 1999 als Ereignis von nationalem Interesse durch die katalanische Regierung deklariert. Allein an der Organisation sind 4000 Menschen beteiligt.
Ein Teil unserer Familie lebt in dieser spanischen Region und so war es uns möglich dieser beeindruckenden Veranstaltung beizuwohnen.
Das dieses Ereignis nun in diesem Jahr nicht stattfinden kann, muss für die Menschen eine äußerst schmerzliche Erfahrung sein.
Wir mussten ja auch bereits unsere Flüge canceln und werden nun über die heute üblichen Medien mit Informationen versorgt.
Unsere Seite heißt ja …Patchwork Family… und so will ich euch diesmal einen kleinen Einblick in das Leben in der gegenwärtigen Situation vermitteln.
Die Regeln sind in Spanien noch restriktiver als in Deutschland. Spaziergänge zum Strand oder ins Landesinnere sind strikt untersagt. Die Kinder haben nur Kontakt über das Internet und werden auch so unterrichtet.

Homeschooling oder Unterricht von zu Hause, gestaltet sich für die Kinder nun seit Wochen so wie oben zu sehen. Kein Fahrrad, keine Freunde, keine Panini Bilder beim Chinamann um die Ecke in seinem kleinen Laden, Fußball, weder selber spielen noch gucken.
Das ist schon ein hartes Los für Jungen, denen ein 24-Stunden Tag eigentlich zu kurz bemessen scheint.
Was macht man auf kleinsten Raum mit der vielen Zeit?

Da ihr ja sicher zu den Leuten gehört, die in Bad oder Toilette nicht ausreichend Platz für die Lagerung des mühsam erstandenen Toilettenpapiers hattet und auf Keller und Garage zurückgreifen musstet, vielleicht habt ihr zu Ostern ja auch noch einige kreative Ideen zur Verwendung des Selbigem.
In diesem Sinne ganz liebe Ostergrüße und vor allen Dingen Gesundheit!
(Danke an Oscar, Fritz und Susan für die beeindruckenden Bilder aus Katalonien.)

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zurück in die Zukunft 2020


Es dürfte noch nicht zu spät sein um euch für das bereits begonnene Jahr
2020 noch alles erdenklich Gute zu wünschen, was ich hiermit tuen möchte.
Wir weilten über den Jahreswechsel im Land des „Volks Rock’n’Rollers“!
Das gab es schon lange nicht, dass ein so großer Teil der Familie bei herrlichem Winterwetter gemeinsam den Jahreswechsel feierten. Eigentlich gab es dies in dieser Form noch gar nicht.
Es ist ja all zu häufig so, dass doch der eine oder andere Wehrmutstropfen zu beklagen ist, aber alle waren diesmal völlig klaglos und zufrieden. Das Wetter, mit Sonnenschein vom Gipfel bis in die Täler und Temperaturen, die sich am Tage so um die null Grad bewegten, entsprach natürlich unseren Wünschen. Das „Hotel Gratz„, welches wir gebucht hatten, war eine sehr angenehme Herberge und bemüht die Sonderwünsche der Kinder zu erfüllen. Sie hatten ständig kleinere Abweichungen zur Menükarte vorzunehmen, die aber in der Regel erfüllt wurden.
Während sich nun die meisten täglich die herrlichen Pisten auf ihren Skiern herunterstürzten und nur für den Rücktransport mit einer der Seilbahnen
250€ /6 Tage berappen mussten, waren Heidi, Silke und ich zu Fuß unterwegs. Dafür gab es genügend wunderschöne Winterwanderwege.
Eine Tour möchte ich erwähnen, da das Highlight eine etwa 4 km lange Abfahrt mit dem Schlitten von der Loosbühelalm auf 1.769 m schon ein besonderer Spaß war.
Es begann mit einer Busfahrt von Großarl zum Parkplatz Grundlehen. Die Bushaltestelle liegt auf etwa 1200 m. Es sind also fast 600 Höhenmeter bis zum Ziel Loosbühlalm. Dafür solltet ihr je nach Konstitution mindestens 1,5 Stunden veranschlagen. Im Normalfall könnt ihr euch auf der Alm wärmen und für das leibliche Wohl sorgen. Das war uns leider nicht vergönnt, da so viele Touristen auf einen freien Tisch warteten, dass wir es vorzogen unseren mitgebrachten warmen Tee mit einem kleinen Snack zu genießen. Ja und dann wählten wir einen der bereitstehenden Schlitten und waren in etwa 20 Minuten unten am Parkplatz (Kostenpunkt 5,00€). Es war ein Riesenspaß so eine lange Schlittenfahrt am Stück zu bewältigen.
Das ist meine Empfehlung, für den Fall ihr entschließt euch zu einem Winterurlaub in dieser wunderschönen Bergregion nahe Salzburgs.
Also sprecht mal mit dem Meteorologen/in eures Vertrauens, denn so herrliches Wetter wie wir es genossen, ist nicht selbstverständlich (Schaut unten die kleine Auswahl von Bildern).

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Nochmal Oscar & Fritz


Das Bild ist zwar schon über 4 Jahre Geschichte, aber ich habe immer wieder Spaß beim Betrachten. Die Beiden haben nicht nur in der historischen Dorfschule im Museumsdorf Hohenfelden ihren Spaß, sondern auch im realen Schulalltag, in einem kleinen katalanisch Urlaubsort.
Der Große hat in der 5. Klasse durchaus ein respektables Pensum zu erledigen. Neben Spanisch stehen als Sprachen Katalanisch, Englisch und auch Französisch auf dem Lehrplan. Der Kleine hat noch kein Französisch.
Dabei müssen sie Deutsch, irgendwie nebenbei, durch Eltern und Verwandtschaft mit erledigen, was auch recht gut gelingt. Die Anforderungen sind schon recht beachtlich und nur mit einem ordentlichen Berg an Hausaufgaben zu erfüllen.
So hatte ein Elternverband 2016 in Spanien zum Protest gegen zu viele Hausaufgaben aufgerufen. Die Lehrerschaft zeigte aber kein Verständnis.
Oscar und Fritz stehen jedoch eher auf der Seite des Elternverbandes!
Noten erhalten die Kinder hier ab der ersten Klasse und die möchten sie auch wissen. Zusammen haben sie in diesem Jahr 15 mal ein „exzellent“ auf dem Zeugnis stehen (Note 1). Es gibt aber für die gleiche Leistung auch ( Sobresaliente ). Den Unterschied muss ich mir aber noch erklären lassen? Der Rest ist dann „notable“ (2 gut).
Was uns immer wieder beeindruckt, jeden Tag zum Unterrichtsanfang, zur Mittagspause wie zum Schulschluss ist die „Policia Lokal“ vor der Schule anzutreffen und sorgt für einen reibungslosen Zugang zur Schule.
Falls ihr einmal diese oder ähnliche merkwürdigen Zeichen auf der Straße sehen solltet, sie dienen zur Orientierung für die jüngsten Schüler, da geht’s entlang zur Schule.
Hier zu Lande ist das alles etwas schwieriger! Also, verliert nicht die Orientierung.

Schulweg für die Kleinen in Spanien