Veröffentlicht in Gesellschaft, News, Politik

Kehren die Kopfnoten zurück?


Während ihr euch um Masken, Tests, Impftermine kümmert, im Homeoffice die Nerven blank liegen, hat ganz im Stillen das Bundesministerium für Forschung und Bildung ein Szenarium zukünftiger Wertevorstellungen veröffentlicht. Auf der Webseite des BMFB ist (war) nachstehender Hinweis zu finden:
Die Arbeiten für die vorliegende Studie erfolgten im Zeitraum zwischen Juli 2019 und Dezember 2019 und liegen damit vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020.
Was immer man damit zum Ausdruck bringen wollte, vielleicht könnt ihr es euch erklären?
Kurzum es ist ein umfangreiches Dokument entstanden. Wenn ihr nun beim Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Suchmaske den Titel eingebt:

ZUKUNFT VON
WERTVORSTELLUNGEN
DER MENSCHEN
IN UNSEREM LAND

kommt ihr zu nachstehendem Ergebnis:

Dokument nicht gefunden

Vielen Dank für Ihren Forschergeist!

Aber die von Ihnen gesuchte Seite haben wir leider nicht gefunden. Bitte benutzen Sie die Suchfunktion.

Vor wenigen Tagen wurde ich hier noch fündig!?
Nun brauche ich mehr Zeit für meinen Beitrag als eigentlich vorgesehen. In der Studie ging es für mich besonders um das Szenario 3.5 „Das Bonussystem„. Da geht es tatsächlich um die Einführung eines Systems bis etwa 2030 ähnlich wie es in China bereits praktiziert wird.
Deshalb meine Überschrift zu diesem Beitrag. Für Interessierte hier der Link zur Pdf-Datei mit einer Kurzfassung zu besagter Studie, die war noch auffindbar: Studie (Kurzfassung)

mal ein kleiner Auszug:
Die Wertelandschaft im „Bonus-System“ ist geprägt
von einem digitalen Nervensystem und der Implementierung eines freiwilligen digitalen Punktesystems.
Politische Ziele und persönliche Wertesets sind in diesem System nicht mehr trennscharf voneinander zu unterscheiden. Das digitale Nervensystem schafft eine umfassende Transparenz, welche die Lücke zwischen Werten und Verhalten verringert hat: Individuen können in der realen und virtuellen Welt eindeutig identifiziert werden…

Wenn ihr an dieser Stelle schon bedient abwinkt, O.K. Das kann ich durchaus verstehen.
Falls ihr aber mehr wissen möchtet, auf der Seite, der an der Studie beteiligten „Z_punkt GmbH The Foresight Company“ findet ihr die Kurz-und Langfassung der Studie. Download
(Könnt ihr ja im nächsten Lockdown lesen 😉
(25.06. 18:17 Uhr 2021 Nachtrag: Es sind gerade mal 24 Stunden vergangen und ihr erhaltet beim Versuch des Downloads die Meldung:)

HTTP Status 404

Leider konnte das System die letzte Anfrage nicht vollständig ausführen, da die aufgerufene Ressource nicht vorhanden ist.

Hier habe ich noch die bequeme Variante als Video gefunden! (mit Kommentierung v. Markus Gärtnerer)


Veröffentlicht in Familie, Gesellschaft, Literatur

Vergangene Woche habe ich Nuhr gelesen!


Nicht, das ich nicht manchmal Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hätte, deshalb darf ja Heidi schon vor der Veröffentlichung die Beiträge hier lesen. Es geht hier aber um keinen geringeren als Dieter Nuhr.
Es ist schon einige Jahre her, da bekam ich als Geschenk ein Buch „Das Geheimnis des perfekten Tages“ überreicht (Autor: Dieter Nuhr).
Irgendwie lag das Werk unbeachtet im Bücherregal. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es damit zusammenhängt, dass seit einiger Zeit Lisa Eckhart, Stammgast in seinem TV-Programm ist. Doch seither schauen wir ihn regelmäßig und er ist im Ranking unserer bevorzugten Kabarettisten gestiegen. Er liegt zwar noch hinter Dieter Hildebrand, aber immerhin.

Wenn man bedenkt, dass das Buch schon 2013 erschien, sind einige Textpassagen doch wie aus dem Jetzt und Heute.

...Noch sieben Minuten bis zu den Nachrichten…Die wichtigsten Dinge werden dort nie erwähnt. Stattdesssen „bilaterale Gespräche…

…Von 1000 Experten sagt meist einer das Richtige. Das ist dann der Experte unter den Experten. Man fragt ihn in den Folgejahren am häufigsten, weil man glaubt, dass er hellsehen kann…
Egal. Bis dahin kann man die Visage unseres Experten sowieso nicht mehr ertragen, weil er als Visionär und Hellsichtiger durch alle Talkshows des Fernsehens gereicht wurde…


Das ist mir vor acht Jahren noch gar nicht so bewusst gewesen? Nach den Erfahrungen der letzten Monate aber schon.
Mehr kann ich hier nicht zitieren, sonst komme ich noch mit Urheberrechtsfragen in Konflikt. Aber falls wir mal wieder von einer „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ heimgesucht werden und mehr Zeit zu Hause verbringen müssen, meine Empfehlung für dieses Buch!

Veröffentlicht in Familie, Gesellschaft, Kultur & Veranstaltungen, Natur, Photo

War das nun der sogenannte Wonnemonat?


Fast jeden Abend summte der Teekessel, was es in dieser Häufung bei uns im Monat Mai noch nicht gab. Die Niederschläge waren ja o.k. aber die Temperaturen schon recht niedrig. Nun soll jetzt Schluss mit Bibbern sein! Hoch „Waltraud“ heizt Deutschland ein!? So verkündeten es zumindest verschiedene Meteorologen.
Heidi hatte uns an einem der wenigen sonnigen Vormittage bei der BUGA angemeldet (dies ist momentan nicht mehr notwendig).
Nachdem wir das alte Ausstellungsgelände der „IGA“ bereits besucht hatten, waren wir auf die Neugestaltung des Petersberges sehr gespannt.
Über der Erfurter Altstadt erhebt sich die Zitadelle Petersberg – eine der größten und einzig weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas. Kommt man aus der Marktstraße in Richtung Domplatz, so ist sie rechterhand des Ensembles von Dom und Severikirche zu sehen. Im 12. Jahrhundert war die Anhöhe über der Stadt schon besiedelt. Zu sehen sind heute noch Teile der Peterskirche. Sie war Klosterkirche des damaligen Benediktinerklosters St. Peter und Paul. Dieses Kloster hatte aufgrund enger Beziehungen zu der nebenan gelegenen Pfalz auf dem Petersberg verschiedene Male die Ehre, deutsche Kaiser und Könige zu beherbergen.
Es lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch dieses geschichtsträchtigen Ortes. Der Zugang zum Festungsgelände wurde neugestaltet. Ein Personenaufzug an der Festungsmauer zum oberen Plateau erleichtert den Aufstieg. Auch der Panoramaweg, der am Domplatz beginnt, ermöglicht es, die Zitadelle selbstständig und ohne weitere Hilfsmittel zu erreichen.
Neben der sehr sehenswerten Gestaltung des weitläufigen Geländes, beeindruckte uns, dass wir in einer Speisekarte verschiedene Mahlzeiten auswählen konnten, einer netten Bedienung unsere Wünsche mitteilen durften und alles wurde appetitlich angerichtet serviert (Ich hoffe ihr könnt euch erinnern).

Veröffentlicht in Familie, Gesellschaft, Kinder, Kultur & Veranstaltungen, Literatur

Oscarpreisträger


Ganadores del certamen literario en las escuelas

Oscar

Das ist Oscar. Er lebt in Altafulla einem Küstenort in der spanischen autonomen Region Katalonien. Kürzlich wurde er nun in einem Kurzsgeschichtenwettbewerb zum Preisträger gewählt und mit einem Büchergutschein geehrt.
Soweit zur Erklärung meiner Überschrift.
Ich habe ja im Familien- und Bekanntenkreis des Öfteren meinen Blog für Gastbeiträge angeboten. Nun ist mein Werben erstmals von Erfolg gekrönt. Hier die Geschichte meines Gastautors „Oscar“!

Das ist natürlich nicht für Jedermann lesbar. Nicht nur wegen der ausgeprägten individuellen Handschrift (da haben wir noch mehr in der Familie zu bieten). Auch der spanischen Sprache ist ja nicht jeder mächtig. Im Folgenden mal die deutsche Version:

Kurzgeschichte

Die tödliche Entdeckung
von Oscar M.

Niemand, absolut niemand lebte dort!
Wo?
In Europa!
Und warum?
Grund, die tödliche Entdeckung der Ultraschall-Wasserstoffbombe, die versehentlich im fünften Weltkrieg von der Sowjetunion 2.0 im Jahre 2366 eingesetzt wurde.
Jetzt leben wir im Jahr 2416, ich bin 34 Jahre alt und ich wurde in Italien geboren. Was ist, wenn Europa seit 50 Jahren nicht mehr existiert? Weil ich, Leonardo da Vinci bin, der Erfinder der Zeitmaschine.


Da frage ich mich nun: Wie kommt ein dreizehn Jahre alter Junge auf „Sowjetunion 2.0“ als Auslöser für eine solche Katastrophe?

Veröffentlicht in Coronavirus, Familie, Fotos, Gesellschaft

Mir geht der Stoff aus!


Seit Jahren schreibe ich hier vierzehntägig einen Beitrag über Reisen, Familie und kulturelle Veranstaltungen. Hin und wieder wird auch mal etwas aus der Küche berichtet oder über die Eliten unseres Landes gemeckert.
Mit letzterem Thema könnte ich natürlich zu täglichen Beiträgen wechseln 😉 Das will ich aber mir und euch gleichermaßen ersparen.
Sehr beliebt sind auch Foodblogs. Ich lese auch regelmäßig einige, die oft recht kreativ und optisch ansprechend gestaltet sind. An den zahlreichen Likes ist deren Beliebtheit ablesbar. Doch möchte ich eigentlich meine thematische Ausrichtung, wegen der gegenwärtigen Einschränkungen nicht verändern. Ich habe durchaus bemerkt, dass es mir nicht allein so geht.
Was tun in dieser Situation?
Ich nutze für die Archivierung meine zahlreichen Bilder Google Fotos. Da ich sehr viele Schnappschüsse zurückliegender Jahre dort gespeichert habe, bekomme ich fast jeden Morgen, bei der Lektüre der News, in der Statusleiste meines Tablets angezeigt, was sich zum gegenwärtigen Datum vor „x“ Jahren ereignete.
Momentan würde auf dem Domplatz ein großes Frühlingsfest, wie in vielen Jahren zuvor stattfinden.

Diese Bilder entstanden vor zwei Jahren, und keiner hätte sich die gegenwärtige Tristes vorstellen können.
In diesem Jahr, am 23. April soll nun die Bundesgartenschau eröffnet werden. Da sehen Heidi und ich noch etliche Fragezeichen. Drückt mal die Daumen, dass unsere erworbenen Dauerkarten ihr Geld wert sind.
Es kann nicht sein, dass wir die schönen Dinge des Lebens nur noch in Fotoalben entdecken können!