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Schnupperkurs im Pflegeheim


oder: Jung sterben ist auch keine Lösung
Ich weiß nicht, warum wir keine Jahresmitgliedschaft für die Pfadfinder geschenkt bekamen?
Wie schon gesagt, Schnupperkurs im Pflegeheim war angesagt. Ihr müsst euch die Sache so vorstellen, einerseits der etwas renitente  über 70 jährige, der ein erlebnisreiches Leben nun im Pflegeheim, mit vielen Anekdoten, ausklingen lässt. Er hat sie schon hundertmal zu allen möglichen Anlässen zum Besten gegeben und er wird sie auch noch häufig vortragen. Also ähnlich wie die Frauen, die die Geburt ihrer Kinder immer wieder, einem mehr oder weniger interessierten Publikum, darbieten.
Der ältere Herr wird durch Sky du Mont verkörpert und zwar recht glaubhaft.
Als Pflegerin und Gegenpart fungierte Christine Schütze. Habt ihr noch nicht gehört? Ging uns ebenso. Eine tolle Künstlerin (KLAVIER & KABARETT)! Allein ihr Charme, machte die Vorstellung den Lebensabend in einem Pflegeheim zu verbringen, doch etwas erträglicher. Wir hatten natürlich auch einen entsprechenden “Pflegebeitrag” zu entrichten. Da es sich um ein Geschenk handelte, kamen wir um diese Kosten herum. Es wären pro Karte 28,90€ fällig gewesen. Das ist gemessen an den Tagessätzen in deutschen Pflegeheimen mit minimal 72,00€ durchaus ein Schnäppchen, auch wenn wir für unser leibliches Wohl selber sorgen mussten. Wir verbrachten einen unterhaltsamen Abend. Sky du Mont las aus seinem neuen Buch, Christine Schütze kontert singend am Klavier.
Aber irgendwie finden wir das Pfadfinderlager besser als den Ausflug ins Altenheim.
Siky du Mont

Die wenigen Klicks hat Frau Schütze nicht verdient! Überzeugt euch selber. Sicher habt ihr viel Spaß dabei!

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Very Important Person


Die Familie meint es gut mit uns! So wurden wir neulich in den Rang von Personen mit besonderen Privilegien, also V.I.P. erhoben. Andreas hatte Karten von einem “befreundeten” Unternehmen erhalten, die für oben genannte Klientel speziell zur Verfügung gestellt wurden. Das hat natürlich enorme Vorteile. Nicht nur, dass der Eintritt entfällt, es gibt auch reichlich zu essen und zu trinken, man hat einen bequemen Sitzplatz mit weiß eingedecktem Tisch und wo die Prominenz versammelt ist, kann man auch nützliche Kontakte knüpfen.
Da es sich um eine Wintersportveranstaltung, nämlich den ISU-Weltcup im Eisschnelllauf handelte, hatten wir auch so ein wenig Winterstimmung, es konnte auch Glühwein getrunken werden.
Damit man auch unter sich bleibt, wird einem am Eingang  eine Banderole um das Handgelenk geklebt. Das Handgelenk ist aber immerhin frei wählbar.Zwinkerndes Smiley
ISU-Weldcup01
(fast unkaputtbar , nur mit Messer oder Schere zu zertrennen)
Nach diesem Sportevent wachten wir am Sonntag danach, völlig unerwartet bei herrlichem Winterwetter, auf. Da der Wetterbericht das Ereignis als Episode bezeichnete, richteten wir unseren Tagesablauf dementsprechend ein. Wir machten uns gleich nach dem Frühstück auf, um dieses selten gewordenen Erlebnis einer geschlossenen Schneedecke zu genießen. Nicht weit von unserem zu Hause, zieht sich ein wunderschöner Park mit altem Baumbestand über mehre Kilometer am Flusslauf der Gera und des Flutgrabens entlang. Er endet an dem kleinen Ort Hochheim.
Bei dieser Gelegenheit gelangen mir auch einige der mittlerweile selten gewordenen Winteraufnahmen.

im Park die Thomaskirche

Villen entlang des Flusslaufes

Wehr am Luisenpark
Mir ist klar, ihr habt keine so rechte Lust nach dem endlos scheinendem November auf kaltes Schneewetter. Aber angesichts der Bilder, denkt doch noch einmal darüber nach.
PS: Nach dem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, wachten wir am heutigem Sonntag wieder bei herrlichem Winterwetter auf. Die obigen Bilder könnten auch gerade aufgenommen sein. Natürlich nutzten wir das Wetter und ich sage euch, nun bin ich auch dafür, dass es Frühling wird!

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Hochprozentiges – Gerste & Wacholder


Vom rauchendem Wasser und dem Gin des Lebens, ein Abend voller destillierter Geschichten, über die Werkstatt des Teufels und den stärksten Whiskey der Welt.
Zur Behandlung, geistig derartig anspruchsvoller Themen, hatten Heidi und ich zu Weihnachten Eintrittskarten erhalten.
Werner Brunngräber (Wacholder) und Michael Dont (Gerste) sind zwei Thüringer im jugendlichen Alter, die wegen der tragischen Liebe zu einer Frau in die Welt ziehen. Dies war insofern besonders schwierig, da der 13 August 1961 schon zwei Jahre zurücklag. Ihre Stationen sind Amsterdam, Schottland, West-Berlin zurück nach Thüringen nach Neuhaus am Rennweg. Und dieser kleine und fast unbekannte Ort wird nun einen beachtlichen Aufschwung erleben. Denn “Gerste” und
”Wacholder” haben im Laufe ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens, das Handwerk der Destillation erlernt und erzeugen nun in den Höhen des Thüringer Waldes Gin und Whisky. Den haben wir dann auch probieren dürfen, das war im Eintritt enthalten.
Nicht enthalten war im Anschluss der Vorführung die Jamsession von einigen zufällig anwesenden Musikern. Sie hatten sich abgesprochen noch Christian Morgensterns “Galgenlieder” in Bluesversion zu Gehör zu bringen. Eine tolle Idee, die uns viel Spaß bereitete.
bdr
Hier mal ein Blick auf die Galgenliederinterpreten. Ihr vermutet richtig; es handelt sich um ein historisches Gewölbe. Genauer,  es ist das ehemaligen Kriegslaboratorium und Kanonenhof an der Bastion Martin der “Zitadelle Petersberg”. Dies Anlage ist eine ursprünglich kurmainzische, später preußische Stadtfestung des 17. bis 19. Jahrhunderts. Sie gilt als einzigartig in Europa.
Ja, und da denk ich manchmal in derartigen Zusammenhängen so wirres Zeug, wie: wäre doch schön in Kürze auch mal in der “Ramstein  US Air Base” Kultur dieser oder anderer Art zu erleben!
Bis es soweit ist, noch ein Gin oder Ähnliches! Prost!

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Foto des Jahres


Dem Anfang geht ja immer auch ein Ende voraus. Das ganze zurückliegende Jahr habe ich wie immer eine Menge, mehr oder weniger gelungene, Fotos geschossen.  Das bemerkenswerteste Fot gelang mir aber am 27.12.2017 zu später Stunde. (siehe Bild 1)
Oscar-Fritz-Weihnachten (31)
Wir haben die Situation nur deshalb mitbekommen, weil absolute Stille herrschte. Normalerweise verursachen die Beiden einen Geräuschpegel als wenn Karneval und Silvester gleichzeitig stattfänden. So schaute Heidi vorsichtig nach, was wohl passiert seien könnte? Damit das Idyll nicht durch unbedachte Freudenausbrüche zerstört wurde, bedeutete sie mir, mit Zeigefinger auf ihren Lippen, absolute Ruhe zu bewahren. Da konnte ich den einmaligen Moment nicht nur bestaunen, es gelang mir auch unbemerkt meinen Fotoapparat zu holen und das Ergebnis zeige ich hier gern.
Unten (Bild 2) seht ihr etwa den Normalfall. Diese Art von Bildern habe ich zu hunderten und es werden immer mehr.
Oscar Fritz EGA (8)
Falls ihr noch keine guten Vorsätze für das neue Jahr habt, wie wär’s denn mit Familienplanung?
Meine Fotos sollten als Argumentationshilfe verstanden werden. Nicht zu vergessen, immerhin ist es hier zu Landen noch möglich ohne bürokratische Hürden den praktischen Teil dieser Angelegenheit zu regelnZwinkerndes Smiley (siehe Schweden).
In diesem Sinne, ein tolles Jahr 2018 für alle!

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Nikolausüberraschung


AK KopieDía de la Constitución 06.12. (Tag der Verfassung) und Inmaculada Concepción 08.12. (Tag der Unbefleckten Empfängnis) sind in Spanien Feiertage. Durch Entgegenkommen der Schule wurde daraus eine Woche Ferien und so konnten Oscar und Fritz an einer wichtigen Familienfeier in Berlin teilnehmen. Vor dem Rückflug reichte es zu einem Abstecher hierher.  Am Abend vor Nikolaus holten wir sie vom Bahnhof ab. Ihre Schuhe stellten sie umgehend, akkurater als üblich ab, denn wenn sie auch ihren Lebensmittelpunkt in Spanien haben, sind ihnen unsere deutschen Bräuche doch nicht fremd. Fritz hielt es für notwendig noch eine handschriftliche Botschaft in seinen Schuh zu platzieren: ”Bitte Mega, Mega  viel hineinlegen!”
Erstes Ritual, bei Ihren Besuchen, ist meist der Gang zum Frisör. Das war natürlich so kurz vor Heiligabend auch dringend nötig.
Frisoer (21)
Und so sahen wir nach dem Prozedere aus:
Frisoer (26)
Unbedingt musste der Weihnachtsmarkt besucht werden! In dieser Form gibt es so etwas in Spanien nicht. Beim Autoscooter waren bei Fritz die Beine etwas zu kurz. Das sah er letztlich auch nach angemessener Diskussion ein. Oscar überließ ihm aber für eine Tour das Lenkrad und das war eine durchaus großzügige und nicht unbedingt selbstverständliche Geste. Das Riesenrad stellte da weniger spezifische Anforderung und der Blick über die Stadt, die vielen Buden und den Dom bei tief stehender Sonne war wunderschön.
(Dom ist links und hier nicht zu sehen. Was wir sehen ist eine Kathedrale des Rechtsstaates)
Weihnachtsmarkt RR(36)
Weihnachtsmarkt (53)…und die vielen Süßigkeiten, einfach toll…
Was besonders wichtig ist, ist das Eislaufen. Da waren wir dreimal. Das macht dann mal 50,0€. Es ginge auch etwas preiswerter aber eigene Schlittschuhe lohnen noch nicht, da jedes Jahr eine neue Schuhgröße auch neue Schlittschuhe erfordern würde. Die beiden Buben könnten auch alleine gehen, doch besitzen sie weder 100,0€ noch einen Personalausweis oder Führerschein als Pfand zum Ausleihen für die Schlittschuhe. Folglich muss immer ein Erwachsener gefunden werden welcher mitgeht.
Vom Eislaufen ist dann folgendes Video. Das verdient deshalb Erwähnung, weil Oscar seit Kurzem einen eigenen “Youtube” Kanal haben darf. Da hat er natürlich einen Clip erstellt.
(besonders für Freunde der spanischen Sprache)

Die besten Wünsche für ein wie auch immer geartetes Weihnachtsfest. Aber schön sollte es auf jeden Fall sein. Ich hoffe, ihr bekommt das auch ohne Regierung hin!Zwinkerndes Smiley