Veröffentlicht in Advent, Familie, Fotos

Der Adventskalender für 2021


Wenn ihr oben auf das Bild oder den Text darunter klickt, landet ihr auf meinem für euch erstellten Adventskalender. Den erstelle ich bereits seit einigen Jahren. Den Anbieter musste ich auch schon wechseln, da die Firmen ab und an ihre Dienste einstellen. Dieser Anbieter, „Tuerchen.com“ bietet schon seit drei Jahren eine einfach zu benutzende Plattform zur Gestaltung an. Sie steht Euch ebenfalls kostenlos zur Verfügung! Es reicht einfach eigene Bilder oder beliebige YouTube Videos einzubinden. Anschließend könnt ihr der Familie, Freunden und Bekannten über einen Link euer Kunstwerk zugänglich machen. Auch auf Facebook ist eine Einbindung möglich (habe ich aber nicht ausprobiert). Die Einbindung auf WordPress ist mir nur auf die hier praktizierte Weise gelungen (Falls es jemand hinbekommt, wäre ein Hinweis nett). Wenn euch die implementierte Werbung stört, ist ein Obolus zu entrichten.
Also versucht es einmal. Es ist allemal unterhaltsamer als immer die gleichen Talkshowgäste im Wohnzimmer rumsitzen zu haben. 😉
Ungeachtet der Unbilden, die scheinbar kein Ende finden, eine schöne und besinnliche Adventszeit.
Wenn ihr die Vorweihnachtszeit liebt, dann schaut auch auf meine aktualisierte Seite:
ADVENT

Es gibt ihn , den Weihnachtsmarkt 2021! Wie lange der Bürgermeister standhält, bleibt abzuwarten, denn Kritik gibt es reichlich.
Zwischenergebnis:
Nach zwei Tagen ist der Markt lt. Landesverordnung geschlossen. Bis Montag warten die Händler nun auf einen „weisen“ Richterspruch“.

Einige Bilder aus besseren Tagen!

Veröffentlicht in Familie, Fotos, Natur, Photo, Wetter

Es ist Herbst


Nicht jeder mag diese Jahreszeit, ist mit ihr doch so eine Art Endzeitstimmung verbunden. Die Tage werden kürzer, Nebelschwaden ziehen durch die Täler, das Laub der Bäume färbt sich in allen möglichen Gelb- und Rottönen, bevor es mit zunehmender Kälte zu Boden fällt und schließlich Raureif Felder und Wiesen überzieht.
Im Herbst begehen wir aber auch traditionell einige Feste. So wird an vielen Orten die Kirmes gefeiert, Erntedankfeste begangen und in unsere Familie fallen einige Geburtstage auf den November. Da bleibt oft kaum noch Platz für einen Arzttermin im Kalender.
Diese grau und etwas triste Jahreszeit verändert auch unsere Gewohnheiten in der Küche. Nicht allein, dass die Küche im Kontrast zum nasskaltem Wetter, als ein behaglicher Ort empfunden wird, stehen uns mit den vielen verschiedenen Kohlsorten, Knollengemüse wie auch Feldsalat und Brunnenkresse reichliche Alternativen zu wässrigen Zuchttomaten zur Verfügung.
Obwohl wir die italienische Küche lieben, tritt sie in dieser Zeit in den Hintergrund.
Besonders spannend ist es, auch immer wenn der japanische Kirschbaum, der etwa dreißig Meter entfernt durch unser Küchenfenster zu sehen ist, in diesen Tagen seine bunten Blätter fallen lässt. Nun können wir unseren Nachbarn wieder auf dem Balkon sehen, wie er frierend einige Züge an seiner Zigarette pafft um dann schnell wieder in der warmen Stube zu verschwinden. Eine ältere Dame kontrolliert die Wäsche auf dem Ständer, um festzustellen, sie ist noch zu feucht, was bei diesem Wetter nicht verwundert. Die schwarze Katze hat ebenfalls noch ihren angestammten Platz auf der Balkonbrüstungt.
Diese und andere Beobachtungen können wir bis in den April hinein machen. Dann sprießen erneut die Knospen auch bei dem japanischem Kirschbaum. Seine üppigen rosa Blüten und das dichte Blattwerk lassen die gegenüberliegende Fassade erneut für ein halbes Jahr verschwinden. Bis dahin ist nun aber noch reichlich Zeit.

Veröffentlicht in Familie, Gesellschaft, PHOTOGRAPHIE

Post von Google


Hin und wieder erhalte ich lobend Worte per Mail übermittelt. Diesmal von dem allgegenwärtigen IT Konzern Google.
Insgesamt 1.500.000 Aufrufe für Deine Fotos, heißt es da.
Ich will nicht prahlen, doch irgendwie freut es einen schon ein wenig. Erstaunlicherweise haben nicht die gelungensten Fotos die meisten Klicks. Es sind so allerwelts Bilder, die nicht einmal bearbeitet wurden. Oft mit dem Handy mal schnell gepostet. So richtig erschließt sich für mich noch nicht wie diese Zahlen zustande kommen. Ich wurde schon einmal, kurz nach einem Post, von Google unterrichtet, dass mein Bild auf exponierter Stelle erscheinen wird. Also neben den Benutzern, sorgen auch Algorithmen für die Zahl von Besuchern. Ich werde euch mal einige Bilder im Beitrag zeigen, welche die meisten Klicks bei mir erhielten. Vielleicht habt Ihr ja eine Erklärung.

Suchanfrage auf GUTE FRAGE.net

Wir ihr sehen könnt, haben andere ähnliche Fragen, doch so richtig überzeugende Antworten konnte ich nicht finden.
Hier seht ihr meine am häufigsten geklickten Bilder. Für das Parkhaus in Barcelona, welches mitten im Zentrum recht versteckt nahe der Sagrada Familia liegt, kann ich mir ja noch einen Reim machen, aber zum Beispiel das Schloss Neuschwanstein, wo allein chinesische Touristen jährlich Millionen Bilder posten?
Naja, wie schon gesagt: GUTE FRAGE.net fand auch keine plausible Antwort.
Also dann fotografiert fleißig, vielleicht trifft man sich ja mal auf Google Maps 😉

Veröffentlicht in Art, Familie, Gesellschaft, Kunst, Photo, Reisen

“Kunsthaus Apolda Avantgarde”


Am vergangenen Mittwoch machten wir unser Vorhaben war und besuchten im Kunsthaus Apolda die Hundertwasserausstellung: „Schönheit ist ein Allheilmittel“.
Da für einen Aufpreis von nur zwei Euro auch die Privatsammlung Wahle: „The Art of John Lennon“ im Glockenmuseum zu besuchen ist, nahmen wir diese Gelegenheit natürlich war.
Auch der hochgeschätzte Geheimrat Goethe besuchte seiner Zeit die Stadt und äußerte sich wie folgt:

Hier ist ein bös Nest und lärmig, und ich bin aus aller Stimmung. Kinder und Hunde, alles lärmt durcheinander…

Gerecht war diese Äußerung bestimmt nicht. Die Stadt hat aber bis heute um ihr Ansehen zu kämpfen. Sie lag weder an einer der wichtigen Handelsstraßen noch gehörte sie zu den zahlreichen Thüringer Residenzstädten. Sie erreichte zwar durch ihre Glockengießer Kunst einige Berühmtheit. Gegossen wurde die berühmte Kölner Dom-Glocke mit einem Durchmesser von 3,22 Metern und einem Gewicht von
24 000 Kilogramm am 5. Mai 1923 im thüringischen Apolda von Heinrich Ulrich.
Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte die Umstellung der Strumpffabrikation auf die Herstellung von modischen Strick- und Wirkwaren. Damit wurde zwar ein Wachstumsschub ausgelöst, doch der größte Teil der Bevölkerung lebte in sehr bescheidenen Verhältnissen. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert.
Umso erfreulicher sind so die Aktivitäten des Kunsthauses zu bewerten. Blättert man das Gästebuch durch, stößt man auf wertschätzende Einträge aus den verschiedenen Regionen Deutschlands. Die jetzige Ausstellung hat bereits über 15.000 Besucher begrüßen können.
Friedensreich Hundertwasser hat uns ein umfangreiches Werk hinterlassen, welches hier eine angemessene Würdigung findet.
Nur wenige Meter vom Kunsthaus entfernt befindet sich das Glockenmuseum. Hier ist „The Art of John Lennon“ eine Privatsammlung von Michael Andreas Wahle, einem begeisterten John Lennon-Kenner, zu sehen. Seit Jahren trägt Wahle Erinnerungsstücke aus dem Leben Lennons zusammen.

„Stell Dir vor, alle Leute leben in Frieden. Du magst sagen, dass ich ein Träumer bin, aber ich bin nicht der Einzige…“

Dem Schöpfer dieser Liedzeile aus einem seiner populärsten Songs „Imagine“ war selbst kein friedliches Ende beschieden: Im Dezember 1980 wurde John Lennon auf offener Straße erschossen.

Solltet ihr in der Nähe weilen, nehmt euch die Zeit für einen Abstecher nach Apolda. Das letzte Mal besuchten wir die Stadt bei kaltem, stürmischem Regenwetter und mussten den Verlust eines Schirmes, der den Wetterunbilden nicht gewachsen war, hinnehmen. Diesmal konnten wir bei Sonnenschein die Stadt und ihre schönen Parkanlagen genießen.

Veröffentlicht in Fotos, Gesellschaft, Kultur & Veranstaltungen, Natur, PHOTOGRAPHIE

Danakil (Wüste in Äthiopien)


Habt ihr schon einmal davon gehört? Ich musste auch erst einmal Wikipedia befragen.
Ganz so weit möchte ich euch nicht mitnehmen. Außerdem soll es auch nicht ungefährlich sein. Extreme Hitze, primitive Unterbringung und bewaffnete Soldaten halten aber wagemutige Touristen nicht davon ab, die spektakulären Natureindrücke von aktiven Vulkankratern, Salzwüsten und bunten Schwefellandschaften zu bestaunen.
Wenn ihr mir folgen möchtet, landet ihr auf dem Buga Gelände 2021 in Erfurt. Genau zu diesem Anlass wurde hier das neue Wüsten- und Urwaldhaus „Danakil“ erbaut. Mit 21,4 Millionen € Baukosten, wart ihr auch mit einem kleinen Anteil dabei.

Nun gibt es genau noch eine Woche die Bundesgartenschau 2021, dann schließt sie ihre Pforten. Das „Danakil“ bleibt uns erhalten, so habt ihr auch weiterhin die Gelegenheit, euch von einer Natur beeindrucken zu lassen, ohne weite und abenteuerliche Reisen zu unternehmen.
Da auf Herrn Lauterbach als Schirmherr verzichtet wurde, waren bezüglich Corona nicht allzu viel an Einschränkungen zu beachten ;).
Immerhin wurde im August die Millionengrenze an Besuchern überschritten und die Hoffnung, die geplanten 1,9 Millionen zu erreichen, ist nicht unbegründet.