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Ein irrer Duft von frischem Heu


Dieser sinnliche Genuss, von frisch gemähten Bergwiesen, begleitete uns letzte Woche bei herrlichem Wetter im Allgäu. Wir hatten das Glück die erste Heuernte des Jahres zu erleben. Stück für Stück verwandelten sich die üppig blühenden Wiesen in grüne Teppiche auf denen die in langen Reihen gemähten Gräser und Kräuter zu duftendem Heu trockneten.
Das Geläute der Kuhglocken erfüllte die Bergtäler, eine Eidechse kreuzte flink unseren Weg ehe sie unter einem Stein verschwand. Der Kuckuck machte durch seinen typischen Ruf auf seine sexuellen Bedürfnisse aufmerksam. Auf einer Höhe von etwa 1500m konnten wir Gämsen mit ihren Jungen beobachten, die sich ungelenk über noch vorhandene Schneefelder bewegten.
Nun sind wir zurück mit hunderten Fotos, die unsere Eindrücke dokumentieren und etwas davon soll hier zu sehen sein.

Ihr habt sicher schon dieses Verkehrszeichen gesehen. Wir begegnetem ihm während unserer Wanderungen in derartigen Häufung, dass wir glaubten, es könne sich um um ein Wahlplakat der CSU zum Thema  Mütterrente handeln.  Irgendwie bildete ich mir ein, dieses Verkehrstafel schon mal in einer anderen Darstellung gesehen zu haben?
Das lies mir keine Ruhe und tatsächlich, bis 1971 galt diese Tafel:image
in Ost-und Westdeutschland,
ehe obiges Verkehrszeichen an der Brücke, aus für mich unerklärlichen Gründen, Gültigkeit erlangte.
Erstaunlicherweise wurde dieser Geschlechterwechsel auch im Osten Deutschlands
1979 vollzogen und sah so aus:……………………………………………………  image

Ein anderes Thema, welches uns auf unseren Touren begegnete,war der Milchpreis; ein wichtiges Thema der Region.


Und hier die Lösung für 1,50€ wahlweise in Pad-oder Glasflasche aus dem Automaten:
dav

Unsere Ferientage waren abwechslungsreich. Das Thema “Leitkultur” kam ebenfalls vor:


Die überaus erfolgreiche Familienpolitik und in Pisavergleichen gewürdigte Schul- und Bildungspolitik des Freistaates Bayern, konnte nachstehendes pubertäres Problem nicht verhindern:


Ich hatte ja von einigen hundert Fotos gesprochen. Wenn ihr auf das Bild unten klickt, könnt ihr uns ein Stück des Weges begleiten.

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Freikarten


Für ein Thema muss ich mich nun mal entscheiden. Wir haben ereignisreiche Tage hinter uns und damit einige Themen, die ich an dieser Stelle mal erörtern könnte.
Wie im vergangenen Beitrag bereits erwähnt, besuchten wir Ostsachsen, genauer die Stadt Görlitz. Da die Sachsen aber momentan medial überrepräsentiert sind,
will ich mich nur mit einigen Bildern unserer Reise diesem Thema widmen.

(Das ist auch Görlitz!  Die Stadt ist nach der Wende um  etwa 40% geschrumpft und hat noch  etwa 54000  Einwohner. Bei Klick aufs Bild zeige ich aber nur die schöne Seite dieser sehenswerten Stadt.)

Vergangenes Wochenende hatten wir Gelegenheit mit der Deutschen Bahn an einer Testfahrt mit dem neuesten Fernverkehrszug des Unternehmens, dem ICE 4 teilzunehmen. Wir fuhren von Göttingen bis Fulda mit und durften unsere Eindrücke bei einer Onlinebefragung zum Ausdruck bringen. Auch hier haben die Medien schon reichlich berichtet (Bei Interesse benutzt obigen Link). Gestern besuchten wir wie fast jährlich, im Rahmen des sogenannten Herbstleseprogramms mal wieder eine Buchlesung, die uns viel Freude bereitete. Doch auch sie soll heute nicht Gegenstand meines Beitrags sein.
Nach unserer zu tiefst demokratischen Familientradition habe ich mich für dieses Thema entschieden: “Freikarten”!
Sicher wisst ihr kaum wer Herr Rombach ist. Nun, Herr Rombach ist Präsident des hiesigen Fußballklubs “FC Rot-Weiß Erfurt”. Und dieser war tatsächlich mit seinem Pressesprecher, Herrn Mohren in unserem Wohngebiet unterwegs, um den Anwohnern Freikarten für das Fußballspiel gegen den “FC Magdeburg” zu überreichen! Mit vielen Anwohnern sei es dabei auch zu längeren und inhaltlich interessanten Gesprächen gekommen.
Wie andere Einwohner, wohnen wir nur wenige Minuten Gehzeit vom Stadion entfernt. Tatsächlich muss man schon ein glühender Fan des Fußballs und insbesondere des hiesigen Vereins sein, um die alle vierzehn Tage stattfindenden polizeilichen Maßnahmen, die teils fragwürdige Fankultur und das Verkehrschaos klaglos zu ertragen. Das sah nun der Verein ebenso und wollte mit dieser doch etwas ungewöhnlichen Aktion für entgegenkommendes Verständnis werben.
Ein Gespräch mit dem Präsidenten des Fußballklubs war uns zwar nicht vergönnt, doch befand sich in unserem Briefkasten eine Freikarte für erwähntes Spiel. Da Heidi gerne das Ereignis ebenfalls live erleben wollte, fehlte uns aber eine weitere Karte. Eine ältere Dame überließ uns die ihrige, da der  Enkelsohn nicht den erwarteten Gebrauch machte.
So machten wir uns am Sonnabend gemeinsam auf, um ein spannendes Spiel im fast fertigen neuen Stadion zu sehen.
VLUU L100 / Samsung L100
Ja, wir haben ein neues Stadion! Es verhält sich wie bei Großprojekten üblich, der Fertigstellungstermin wurde nicht eingehalten. Ich denke aber bei einer Bausumme
von 40 Millionen € (Es fehlen sicher noch einige Nachträge), ist ein viertel Jahr Verzögerung schon als Erfolg zu sehen!
Normalerweise benötigen wir fünf Minuten um zum Stadion zu gelangen. Ein martialisch ausgerüstetes Polizeiaufgebot machte uns aber unmissverständlich klar, auch 15 Minuten Weg sind in Anbetracht der brisanten Lage keine Zumutung.
Mit dem Vorzeigen und entwerten der Eintrittskarte ist es noch nicht getan. Es folgt ein gründliches Abtasten nach verbotenen Gegenständen. Dann endlich dürfen wir den für uns vorgesehenen Block betreten. Das Bier, welches zum Stressabbau nun unabdingbar ist, enthält natürlich keinen Alkohol, was es aber nicht preiswerter macht.
Als endlich das Spiel begann, war unsere Erwartungshaltung doch einigermaßen gedämpft. Letztlich kam irgendwie kurz vor Abpfiff ein Tor zu Stande! Da es auf der richtigen Seite fiel, gingen wir einigermaßen versöhnt nach Hause.
Bis zum nächsten Stadionbesuch wird es sicher eine Weile dauern. Es muss schon ein sehr besonderes Spiel stattfinden um eine Karte käuflich zu erwerben.Zwinkerndes Smiley
Trotzdem, nichts für ungut und besten Dank Herr Rombach!

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Ich hab den Farbfilm vergessen…oder Ende gut, alles gut!


Im letzten Beitrag sagte ich ja, dass es noch etwas zu berichten gäbe. Es war aber noch nicht ausgemacht, ob die Sache zu einem guten Ende führt. Ja, es ist nun das gute Ende eingetreten!
Unsere Rückreise von Athen lief eigentlich völlig problemlos. Wir landeten pünktlich, das Gepäck war auch da und der Regionalexpress nach Berlin Hbf wurde ebenfalls erreicht. Nun standen wir fröstelnd auf dem Bahnsteig und Heidi fragte: ”wo ist denn deine Fototasche?” Der Zug stand noch da, doch es gab keine Chance nochmals das Abteil zu erreichen. Das Abfahrtssignal war bereits erteilt und die Türen verschlossen. Im ersten Moment denkt man einfach nur Sch….
Die Fotoapparate, das Zubehör, mein Buch waren nun nach Dessau unterwegs.
Man fühlt sich regelrecht hilflos. Doch so ein großes Unternehmen, wie die Deutsche Bahn, ist auf derartige Unannehmlichkeiten der Fahrgäste gut vorbereitet. 250.000 mal im Jahr wird irgendetwas im Zug oder auf den Bahnhöfen liegengelassen.
So begaben wir uns zum Informationsstand der DB. Hier wurde uns übrigens sehr kompetent und freundlich von der jungen Frau, die ihren Dienst versah, geholfen. Während ich einen Nachforschungsauftrag ausfüllte, versuchte sie das Zugpersonal per Handy zu erreichen, was auch gelang. Da wir genau sagen konnten in welchem Abteil die Tasche wo zu finden sei, meldete sich nach kurzer Zeit die Zugbegleiterin mit der Erfolgsmeldung. Also nochmals ein ganz großes Dankeschön den Mitarbeitern der DB!
Letztlich habe ich noch einmal 20,00€ für die Zusendung meines Equipment bezahlt. Das tat ich aber gern, denn es ging ja nicht nur um den Verlust der Technik, sondern die vielen Bilder wären ja ebenfalls verloren gewesen.
Wenn ihr also auf nachstehendes Bild klickt, könnt ihr Athen mit unseren Augen sehen! Viel Spaß und meckert nicht so oft über die Deutsche Bahn. Zwinkerndes Smiley

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Auf der Straße nach Süden


Die Intelligenz bei Frauen funktioniert irgendwie anders als beim Mann. Am 14.10. 2015 gab es bei uns den ersten Schnee. Das war außergewöhnlich früh!

Nicht zu früh erschien es Heidi jedoch, zwei Tage vorher die Winterreifen montieren zu lassen.
Der Weisheit aber nicht genug, es waren auch zwei Flüge nach Barcelona gebucht. Nun konnte kommen was wolle, wir waren den Anfeindungen des Wetters gewachsen.
Heidi und ich wurden nicht enttäuscht, denn die Sonne meinte es ausgesprochen gut mit uns in Spanien. Das ist nicht unbedingt in dieser Jahreszeit so.
Im Frühjahr war ich nicht mit geflogen. Es gab kein so richtiges Programm und nur zwischen Wohnung und Strand wollte ich nicht pendeln. Das sollte sich als Fehler entpuppen. Hätte ich vom Ausflug zum Ebro Delta gewusst, wäre ich gerne mitgeflogen. Ich will hier nun nicht meckern. Mir wurde mittlerweile klar gemacht, dass dies allein meine Schuld war. Mit derartigen Einsichten musste ich schon häufig klar kommen.
Letztlich wurde ich aber diesmal mit einem Ausflug nach Valencia entschädigt.
Im Großraum Valencia leben etwa 1,8 Millionen Menschen. Es liegt auf halber Strecke zwischen Barcelona und Madrid.
Dieser Ausflug war natürlich Ausdruck weiblicher Intuition und Logistik.
An dieser Stelle Dank an Heidi und Susan.
Erst als wir Oscar und Fritz am Freitag von der Schule abholten, lüfteten sie ihr Geheimnis.
Solltet ihr Lust haben unseren Ausflug nachzuvollziehen, dann klickt euch durch die Bilder, welche ich bei “Google Photo” hochgeladen habe. Diesmal habe ich auch eine kleine Erklärung an den Fotos angebracht!
Euch schöne Tage auch bei europäischer Winterzeit.


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Google Photos & Rhododendron


Gleich zwei Neuigkeiten möchte ich mal vorstellen. Die erste Neuigkeit hat ihren Ursprung zwar im Jahre 1957, denn da legte die Gärtnerei Gramm aus Weimar eine Versuchspflanzung für Moorbeetkulturen an. Diese befindet sich nahe des Kurstädtchens Bad Berka, also nicht weit von unserem zu Hause. Dank Heidis aufmerksamen Zeitungsstudium, blieb uns dieses gärtnerische Kleinod nicht länger verborgen. Es ist nämlich mitten in einem Waldgebiet versteckt und ohne Hinweis nur durch Zufall zu entdecken. Gemeinsam mit Evchen und Randolf unternahmen wir am vergangenen Freitag, zur näheren Erkundung, dorthin eine kleine Wanderung (etwa 9km).
Die Blütezeit ist Mai/Juni. Durch die diesjährige Trockenheit solltet ihr den Termin aber am besten für nächstes Jahr einplanen. Neben Rhododendren sind auch Azaleen und Magnolienpflanzen zu bestaunen.

Damit ihr aber schon in diesem Jahr einen kleinen Eindruck gewinnen könnt, habe ich mich mit dem nun wirklich neuem “Google Photo” befasst.Diese Anwendung ist erst seit einigen Tagen als App für alle Plattformen zum Download bereit und somit schon eine Neuigkeit.
Damit ist es möglich, Fotos und Videos automatisch online zu archivieren, zu bearbeiten, zu teilen und einiges mehr
(läuft nicht auf älteren Systemen).
Leuten, wie in unserer Familie kürzlich geschehen, die ihr Handy auch schon mal in die Toilette fallen lassen, kann ich nur wärmstens die Nutzung empfehlen!Smiley mit geöffnetem Mund
Wenn ihr auf obiges Bild klickt, könnt ihr sehen wie Google aus euren Bildern ohne eigenes  Zutun, eine Bildergeschichte bastelt. Selbst der Titel der Geschichte stammt von dieser Anwendung. Anhand vorhandener GPS-Daten werden die Kartenbildchen eingefügt. Lediglich drei Bildbeschreibungen habe ich hinzugefügt.
Wer sich genauer informieren möchte: Google Photos Tipps
Viel Spaß mit den Bildern und hoffentlich auch mit der neuen Woche.