Veröffentlicht in Klimawandel, Natur, Wetter

Hat sie nun recht mit ihrer Theorie?


Tosc-Regen01
Ich liebe ja diese Art Sommerwetter, welches uns nun schon seit Wochen begleitet. Temperaturen zwischen 25 und 30°C  und dann immer wieder die heftigen Gewitterregen, die einen in kürzester Zeit bis auf die Knochen durchnässen, die in Minuten Keller überschwemmen und vom Bagger in der Baugrube nur noch das Dach sehen lassen.
An solch einem Tag machte ich neulich einige Besorgungen in der Stadt. Eigentlich hatte ich alles erledigt und schlenderte noch, die Auslagen der Geschäfte betrachtend, in Richtung Straßenbahn. Plötzlich ging alles sehr schnell. Der Himmel verfinsterte sich durch zügig nahende, dunkle Wolken. Dann ein erster Blitz gefolgt von heftigem Donner. Ich wandet mich von den Schaufenstern ab und begab mich schnelleren Schrittes zur nahen Haltestelle, die über ein Schutzdach verfügte. Erste dicke Tropfen fielen und gerade als ich die Haltestelle erreicht hatte, begann es auch schon wie aus Eimern zu schütten. Langsam wurde es immer enger. Die Menschen standen nun dicht gedrängt. Eine Mutter zog ihr kleines Mädchen schutzsuchend hinter sich her. Trotzdem gelang es der Kleinen noch in eine Pfütze zu hüpfen, worüber sie sich diebisch freute. Die alte Dame mit ihrem Rollator, setzte auf der Suche nach einem trockenem Plätzchen Kräfte frei, die man normalerweise nur bei den Paralympics erwarten würde.
Dann kam meine Bahn und ich gelang ohne Gedrängel und fast trocken auf einem Sitzplatz.
Neben mir saß ein junges Mädchen, die mit einem Kommilitonen über wichtige Pflichtveranstaltungen in der studentischen Partyszene plauderte. Auf einmal stellte sie die Behauptung auf, es spiele keine Rolle wie schnell die Menschen sich durch den Regen bewegten. Sie würden unabhängig, ob sie nun rennen oder normal liefen, gleich nass!
Das sei physikalisch, mathematisch nachgewiesen!
Der junge Mann ließ sich auf dieses Thema lieber nicht ein. Ich hatte mein Ziel erreicht und verließ mit schützendem Schirm aber nachdenklich die Straßenbahn.
Immer wieder versuchte ich die Behauptung der jungen Frau mit Hilfe meines rudimentären naturwissenschaftlichen Wissens zu überprüfen. Es gelang mir aber nicht, meine vorhanden Zweifel an ihre These völlig zu entkräften. Um das Thema nun endlich ad acta zu legen, habe ich nach zwei Tagen der Ungewissheit gegoogelt!
”Rennen oder gehen – wie bleibt man im Regen möglichst trocken?”
Diese Eingabe brachte: Ungefähr 2.810.000 Ergebnisse (0,47 Sekunden)
Das hatte ich ja nun nicht vermutet! Ehe ihr euch also mit dieser Frage plagt, der Spiegel hat sich schon gekümmert:
Mathematik im Alltag: Wie man im Regen möglichst trocken bleibt!
Dann mal noch schöne Sommertage und den Regenschirm nicht vergessen im Zweifelsfall dann aber doch lieber rennen.Zwinkerndes Smiley
P.S. Am Freitag kam Heidi vom harten Job nach Hause. Ihr erster Weg führte ins Bad, wo sie eine viertel Stunde mit dem Föhn hantierte.
Den zitierten Spiegelartikel hatte sie noch nicht gelesen und der Schirm befand sich, wegen Gewichtersparnis, nicht in ihrer Tasche!Cooles Smiley

Veröffentlicht in Klimawandel, Wetter

Wetter ja, aber nicht so!


KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Das ist die Tiefsttemperatur vom 03.02.2012 gemessen am Küchenfenster in 99096! Und genau an diesem Tag fiel auch noch die Heizung für etwa drei Stunden aus. Nun warten wir hier auf den schon lange beschworenen Klimawandel. (wenigstens für dieses Jahr)
Sogar
„BILD“ hat sich dieses Themas schon angenommen.
Dann mal allen eine schöne Woche und bald die ersten Krokusse. Zwinkerndes Smiley