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Normalität sieht anders aus…BUGA 2021


Die Dauerkarten hatte Heidi schon zum Jahreswechsel besorgt. Natürlich hatten wir so eine Ahnung, dass es schwierig werden könnte mit dem Besuch der Bundesgartenschau. Die letzte Klarheit bestand dann endlich mit dem Tag der Eröffnung. Hier genügte noch eine Anmeldung im Onlineportal. Am folgenden Wochenende wurde noch zusätzlich ein Test mit 24-stündiger Gültigkeit fällig. Also Anmeldung per Internet, negativer Schnelltest und natürlich eine Eintrittskarte wurden benötigt!
Da wir den Sonntag nutzen wollten, brauchten wir eine Testmöglichkeit, welche bis zum Mittag noch gültig war.
Das klappte dann auch recht gut in einer Apotheke in der Innenstadt. Das Ergebnis war nach etwa 30 Minuten online abrufbar. NEGATIV für uns beide!

Mittlerweile ist für Besucher eine Testmöglichkeit an der angrenzenden Messe eingerichtet.
Da wir im April ein ähnliches Klima wie auf Spitzbergen hatten, war das Grün noch etwas unterentwickelt. Das sollte sich nun aber bald ändern.
Heidi und ich besuchten das Gelände der ehemaligen internationalen Gartenbauausstellung von 1961 „Iga„. Der Park entstand zwischen 1958 und 1961 als „Erste internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder“. Die Anlage zählt zu den wenigen Gärten, die in der DDR errichtet wurden und bis heute erhalten sind. Mit der Konzeption war der Landschaftsarchitekt Reinhold Lingner betraut.
Besitzt man eine Dauerkarte, sind natürlich die verschiedenen Außenstandorte nacheinander in Ruhe zu besuchen. Besonders sind wir auf die Gestaltung des Petersberges gespannt.  Die Zitadelle Petersberg ist eine der größten und einzig weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas.
Bevor wir uns dorthin begeben, besuchen wir aber noch verschiedene kleinere Standorte. Schlosspark Molsdorf haben wir bereits besucht und wollen als nächstes zum Landgut Holzdorf. Dort gab es keine besonderen Formalitäten zu beachte, was natürlich angenehm ist. Hier die 25 BUGA-Außenstandorte!
In der Hoffnung auf bessere Zeiten, einige schöne Stunden auch für euch auf der BUGA 2021.

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Easter Greetings, Frohe Ostern


Vergangene Woche überlegten Heidi und ich: fahren wir Ostern wie geplant ins Sauerland um wenigstens einen Teil der Familie zu Treffen?
Die Konfusität der Regierenden samt ihrer Berater und der Medien haben den Entschluss reifen lassen zu Hause zu bleiben.
Nun, da wir so entschieden haben, stellen wir uns die Frage, ob wir besser unserem Verstand und einem optimistischem Bauchgefühl hätten folgen sollen. Ich glaube, wir sind da nicht ganz allein.
Jetzt feiern wir bereits das zweite Jahr Ostern unter diesen unwirklichen Bedingungen. Ein Ende sehen wir noch nicht.
Immerhin kann ich dadurch für meinen Beitrag das Layout des Vorjahres verwenden.
Die nachstehenden Bilder entstanden vor nunmehr fünf Jahren in Tarragona. Eines der bedeutendsten Ereignisse der Region ist die Karwoche, in der die Karfreitagsprozession eine Hauptrolle spielt. 4000 Menschen sind an Organisation und Durchführung der Veranstaltung beteiligt. Knapp drei Stunden bewegte sich der Prozessionszug durch die engen Gassen und Straßen der Altstadt. Auch wenn man der Katholischen Kirche nicht nahesteht, spürt man die Bedeutung, die dieses Fest noch immer für die Menschen hat.
Ich hoffe, ihr feiert trotz der vielen Einschränkungen ein schönes Osterfest. Bleibt gesund und zuversichtlich.

Karfreitag 2016 Prozession in Tarragona, Spanien

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The Lion Sleeps Tonight


Fast alle Tiere des Zooparks hatten sich zur Ruhe begeben. Die frühe Dunkelheit des Dezembers hatte sich über das Gelände im Norden der Stadt gelegt. Nur die Löwen waren noch weithin zu vernehmen und wurden meiner Überschrift so nicht gerecht.
Im Zoo ist es nicht anders wie bei uns Menschen, jemand hat immer etwas zu meckern! Erwartungsgemäß waren es einige kleine Ziegen des Streichelzoos.
Die einzige Gattung Tier, die wir an diesem Abend zu Gesicht bekamen.
Noch ist es möglich Magische Lichternächte zu besuchen! (Das ist ab Freitag den 11.12. 16:00 Uhr Vergangenheit!)

Magische Lichternächte

Klickt euch mal durch die Diashow im Masonry Layout!

Nun, da wir den 3. Advent feiern, will ich mich für dieses Jahr verabschieden. Danke für die zahlreichen Besuche auf meiner Seite und die Likes, die einen schon erfreuen.
Es ist ja die Zeit der Jahresrückblicke, doch dazu möchte ich mich an dieser Stelle (fast) enthalten.
Bei meinem Gestöber im YouTube – Fundus bin ich auf ein Lied von Gilbert Bécaud aus dem Jahre 1966 gestoßen. Darin ging es um die Ängste der Menschen im kalten Krieg. Ein altes Lied, dessen Text auch heute noch hoch aktuell ist.
Im Refrain lauten zwei Zeilen:
…Die Welt ist nicht schön, nein sie ist nicht schön!
Schön ist sie nur, wenn wir träumen…

So etwa ist mein Rückblick auf das Jahr 2020!
Also, träumt euch durch die Weihnachtszeit und seid nett zueinander.

Es ist kein Weihnachtslied, aber wer das Lied kennen lernen möchte:

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Fällt aus! verlegt! neuer Termin!


In diesen so schwierigen Zeiten sind ja Spaziergänge an der frischen Luft, und das besonders bei Sonnenschein, enorm wichtig!
Ihr wisst schon, wegen der Vitamin D Versorgung unseres Körpers.
An solche Empfehlungen halte ich mich dann auch gerne und so beschloss ich neulich die wärmenden Strahlen der Mittagssonne bei einem Spaziergang zu genießen.
Um der Maskenpflicht in der Innenstadt weitestgehend zu entkommen, wählte ich einen Weg, der im Bogen durch einige Parks um die historische Altstadt verläuft und erst am Domplatz fingerte ich meine Maske aus der Tasche.
Dabei kam ich an einigen, normalerweise häufig besuchten Veranstaltungsorten für Konzerte, Theater oder Kabarett vorbei. Von dem, was mir da so begegnete, habe ich mal einiges im Bild festgehalten und präsentiere es euch kommentarlos oder besser gesagt sprachlos. Bestenfalls gab es die eine oder andere Verschiebung.

Ohne Optimismus wäre alles sinnentleert! Unsere Karten für Lisa Eckhart werden wir deshalb weiterhin behalten!

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Nibelungen mit Sex und Crime in Erfurt


Nach Wochen der Absagen und der Abstinenz verlebten wir endlich wieder mal einen Abend der Unterhaltung, der Kunst des Theaters.
Theater der ursprünglichsten, inspirierenden, komödiantischen Art. Ihr solltet es gesehen haben!
Fast schien der unbändige Spaß, auf der Bühne im Hofe des Angermuseums, ins Wasser zu fallen. Doch Heidi hatte unterwegs einen Glückspfennig gefunden-Glückspfennig darf man, so glaube ich noch sagen, auch wenn es sich ja mittlerer Weile um einen Cent handelt?
Jedenfalls verfehlte er seine Wirkung nicht und so war zwar Siegfried wie geplant und auch erwartet verloren, aber nicht die Nibelungen! Ganz anders als in diesem Jahr in Bayreuth.

Spiel: Klaus Michael Tkacz und Stefan Wey
Regie: Harald Richter
Ausstattung: Ulrike Mitschke

Musik: Andreas Kuch

Da wir alle sehr viel Spaß an diesem Abend hatten, mache ich gerne etwas Werbung für obige Protagonisten!
Das gilt aber für alle Künstler, egal welcher Sparte, die ohne jegliche Unterstützung in dieser Zeit über die Runden kommen müssen.
Ihr müsst nicht unbedingt nach Erfurt kommen, auch in eurer näheren Umgebung findet ihr Gelegenheit durch den Besuch von Veranstaltungen etwas für euch und gleichermaßen für die Komödianten und Musiker zu tun.
Es war das erste Mal, dass wir für Künstler zur Bestreitung ihre Lebensunterhaltes, zusätzlich zur Eintrittskarte, etwas Geld gespendet haben.

Theaterfirma

Klaus Michael Tkacz und Stefan Wey