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Danakil (Wüste in Äthiopien)


Habt ihr schon einmal davon gehört? Ich musste auch erst einmal Wikipedia befragen.
Ganz so weit möchte ich euch nicht mitnehmen. Außerdem soll es auch nicht ungefährlich sein. Extreme Hitze, primitive Unterbringung und bewaffnete Soldaten halten aber wagemutige Touristen nicht davon ab, die spektakulären Natureindrücke von aktiven Vulkankratern, Salzwüsten und bunten Schwefellandschaften zu bestaunen.
Wenn ihr mir folgen möchtet, landet ihr auf dem Buga Gelände 2021 in Erfurt. Genau zu diesem Anlass wurde hier das neue Wüsten- und Urwaldhaus „Danakil“ erbaut. Mit 21,4 Millionen € Baukosten, wart ihr auch mit einem kleinen Anteil dabei.

Nun gibt es genau noch eine Woche die Bundesgartenschau 2021, dann schließt sie ihre Pforten. Das „Danakil“ bleibt uns erhalten, so habt ihr auch weiterhin die Gelegenheit, euch von einer Natur beeindrucken zu lassen, ohne weite und abenteuerliche Reisen zu unternehmen.
Da auf Herrn Lauterbach als Schirmherr verzichtet wurde, waren bezüglich Corona nicht allzu viel an Einschränkungen zu beachten ;).
Immerhin wurde im August die Millionengrenze an Besuchern überschritten und die Hoffnung, die geplanten 1,9 Millionen zu erreichen, ist nicht unbegründet.

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BUGA 2021 Bendeleben


Zur BUGA, in Erfurt 2021 vom 23. April bis 10. Oktober, ist das Barockdorf Bendeleben offizieller Außenstandort.
Der Ort liegt in einem der ältesten deutschen Siedlungsgebiete, dem Unstruttal. Bedächtig schlängelt sich die Unstrut durchs Thüringer Becken. Sie durchfließt seit Jahrhunderten eine Landschaft deutscher Geschichte von Kefferhausen im Eichsfeld bis nach Naumburg, wo sie in die Saale mündet.
Hier wurde die Himmelsscheibe von Nebra gefunden, das Leubinger Fürstengrab entdeckt, der deutsche Bauernkrieg hatte dort sein Zentrum und Kaiser Barbarossa sitzt seit Juni 1190 in einer Höhle unter dem Kyffhäusergebirge.
Das sind unter anderem so die Dinge, die einem einfallen, wenn man an diese Gegend denkt. Neben diesen gibt es aber eine Reihe von Kleinoden und Geschichten, die es hier zu entdecken gibt. Deshalb finden wir die Idee, über die Verteilung einiger, wenn auch nicht üppiger Finanzmittel auf 25 BUGA-Außenstandorte Aufmerksamkeit zu erwecken, eine gute Sache.
Wir hatten bisher von Bendeleben und seiner historischen Schlossparkanlage, wie der ältesten noch erhaltenen Orangerie im Rokoko Stiel, nie gehört.
Wenn ihr Zeit findet, ich verspreche euch, es lohnt sich einen Abstecher zu machen. Dabei entstehen euch außer den Fahrtkosten keine weiteren Aufwendungen.
Folgt mir einfach ein Stück!

Wir fuhren am Nachmittag weiter nach Bad Frankenhausen zum Kaffee. Unterwegs machten wir noch Station in Gorsleben. Das Dorf wurde einst durch vier Rittergüter beherrscht deren Gebäude teilweise noch gut erhalten sind. Besonders ist aber eine Sonnenuhr. Sie ist eine absolute Rarität! Der Gorslebener Steinmetz Andreas Borns, der sie im Jahr 1698 über die Eingangstür zum Friedhof in die Friedhofsmauer eingepasst hat, tat dies mit großer Kunstfertigkeit.

Der Tod von Gorsleben

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Wir haben dann mal gebucht!


Nun haben wir uns trotz der permanenten Warnungen vor der „Δ“ Variante, durch den Experten K. Lauterbach und anderer omnipräsenter Fachleute entschlossen zwei Hotelaufenthalte zu buchen! Zuerst werden wir nach Speyer reisen und im Herbst dann an die Ostseeküste.
Eigentlich hatten wir schon im vergangenen Jahr einen Aufenthalt in Heidelberg vorgesehen. Der fiel, wie ihr schon denken könnt, Corona bedingt ins Wasser.
Als wir diese Reise nun erneut planen wollten stellten wir fest, dass es ratsam ist die Coronaverordnungen der Kommunen und Kreise genau zu studieren.
Speyer, in Rheinland-Pfalz gelegen, geht mit den Regelungen, die zu unserem Wohl erlassen wurden, anders um als Heidelberg in Baden-Württemberg. Auf die Details will ich mal verzichten, da diese sich schnell ändern können.
Für uns waren die unterschiedlichen Regelungen Grund uns für Speyer zu entscheiden. Von dort gelangen wir auch in einer Stunde zum eigentlich geplanten Zielort und die Hotelpreise waren sogar günstiger.
Für den Oktober hoffen wir mal wieder einen Flieger nach Barcelona nutzen zu können. Doch da warten wir noch mit einer Buchung.
Vorerst freuen wir uns auf die Hundertwasserausstellung in Apolda. Die kleine Industriestadt ist nur wenige Kilometer entfernt. Ein überaus engagierter Kunstverein sorgt durch seine Aktivitäten immer wieder für überregionales Aufsehen.
Falls ihr in meiner Region zu Hause seid oder einen Besuch planen solltet, dann ist die „Buga“ schon irgendwie Pflicht! Empfehlen möchte ich aber auch die interessanten Außenstandorte, von denen wir einige bereits besucht haben.

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War das nun der sogenannte Wonnemonat?


Fast jeden Abend summte der Teekessel, was es in dieser Häufung bei uns im Monat Mai noch nicht gab. Die Niederschläge waren ja o.k. aber die Temperaturen schon recht niedrig. Nun soll jetzt Schluss mit Bibbern sein! Hoch „Waltraud“ heizt Deutschland ein!? So verkündeten es zumindest verschiedene Meteorologen.
Heidi hatte uns an einem der wenigen sonnigen Vormittage bei der BUGA angemeldet (dies ist momentan nicht mehr notwendig).
Nachdem wir das alte Ausstellungsgelände der „IGA“ bereits besucht hatten, waren wir auf die Neugestaltung des Petersberges sehr gespannt.
Über der Erfurter Altstadt erhebt sich die Zitadelle Petersberg – eine der größten und einzig weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas. Kommt man aus der Marktstraße in Richtung Domplatz, so ist sie rechterhand des Ensembles von Dom und Severikirche zu sehen. Im 12. Jahrhundert war die Anhöhe über der Stadt schon besiedelt. Zu sehen sind heute noch Teile der Peterskirche. Sie war Klosterkirche des damaligen Benediktinerklosters St. Peter und Paul. Dieses Kloster hatte aufgrund enger Beziehungen zu der nebenan gelegenen Pfalz auf dem Petersberg verschiedene Male die Ehre, deutsche Kaiser und Könige zu beherbergen.
Es lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch dieses geschichtsträchtigen Ortes. Der Zugang zum Festungsgelände wurde neugestaltet. Ein Personenaufzug an der Festungsmauer zum oberen Plateau erleichtert den Aufstieg. Auch der Panoramaweg, der am Domplatz beginnt, ermöglicht es, die Zitadelle selbstständig und ohne weitere Hilfsmittel zu erreichen.
Neben der sehr sehenswerten Gestaltung des weitläufigen Geländes, beeindruckte uns, dass wir in einer Speisekarte verschiedene Mahlzeiten auswählen konnten, einer netten Bedienung unsere Wünsche mitteilen durften und alles wurde appetitlich angerichtet serviert (Ich hoffe ihr könnt euch erinnern).

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Oscarpreisträger


Ganadores del certamen literario en las escuelas

Oscar

Das ist Oscar. Er lebt in Altafulla einem Küstenort in der spanischen autonomen Region Katalonien. Kürzlich wurde er nun in einem Kurzsgeschichtenwettbewerb zum Preisträger gewählt und mit einem Büchergutschein geehrt.
Soweit zur Erklärung meiner Überschrift.
Ich habe ja im Familien- und Bekanntenkreis des Öfteren meinen Blog für Gastbeiträge angeboten. Nun ist mein Werben erstmals von Erfolg gekrönt. Hier die Geschichte meines Gastautors „Oscar“!

Das ist natürlich nicht für Jedermann lesbar. Nicht nur wegen der ausgeprägten individuellen Handschrift (da haben wir noch mehr in der Familie zu bieten). Auch der spanischen Sprache ist ja nicht jeder mächtig. Im Folgenden mal die deutsche Version:

Kurzgeschichte

Die tödliche Entdeckung
von Oscar M.

Niemand, absolut niemand lebte dort!
Wo?
In Europa!
Und warum?
Grund, die tödliche Entdeckung der Ultraschall-Wasserstoffbombe, die versehentlich im fünften Weltkrieg von der Sowjetunion 2.0 im Jahre 2366 eingesetzt wurde.
Jetzt leben wir im Jahr 2416, ich bin 34 Jahre alt und ich wurde in Italien geboren. Was ist, wenn Europa seit 50 Jahren nicht mehr existiert? Weil ich, Leonardo da Vinci bin, der Erfinder der Zeitmaschine.


Da frage ich mich nun: Wie kommt ein dreizehn Jahre alter Junge auf „Sowjetunion 2.0“ als Auslöser für eine solche Katastrophe?