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Harzreise


Weil es in Spanien lange und recht heiße Sommer gibt, sind Oscar und Fritz, wie auch in den vergangenen Jahren, zur Abkühlung hier bei uns in Deutschland. Ha, ha,ha!
Es sind aber vor allen Dingen die langen Sommerferien von 12 Wochen, die es dem warmen Klima geschuldet gibt. Da muss erst mal eine Organisationsform gefunden werden, welchen allen gerecht wird.
Die Kinder sind ja schon zufrieden, wenn ausreichend Pommes, Nudeln, Fanta but first natürlich WLAN gibt!
Irgendjemand muss aber auch noch Geld verdienen. Für solche logistischen Meisterleistungen ist bei uns Heidi zuständig.
Es geht ja auch darum den Jungen zu zeigen, welche Beeren man essen kann, wo sie zu finden sind, wie ein Taschenmesser funktioniert und dass man keine 20€ Eintritt für ein HITEC – Erlebnisbad ausgeben muss und trotzdem Badespaß haben kann.Brocken (18)
Oben seht ihr das Verkehrsmittel unserer Wahl. Besser gesagt, es war Heidis Wahl. Von Nordhausen fuhren wir mit so einem vorzeitlichen, dampfbetriebenem Zug in dreieinhalb Stunden auf den Brocken. Die Kinder fanden diese Art zu reisen äußerst spannend. Besonders die Toilette fanden sie aufregend. Dort konnte sie zwar nicht durchs Fenster sehen, aber dafür war es möglich vom Kloloch auf die Schienen zu gucken. Die Benutzung war wegen der speziellen Entsorgung nicht in den Bahnhöfen gestattet. Einfach toll fanden sie das. Des weiteren konnte während der Fahrt auf den Plattformen der Wagen nicht nur die vorbeihuschende Natur bestaunt werden. Der Geruch, ein Gemisch aus Kohlenabgasen, Öl und Wasserdampf, verzückt jeden Eisenbahnfan.
Die Möglichkeit auf dem Brocken zu übernachte gibt es schon seit 1800. Das heutige Brockenhotel entspricht einem guten drei Sterne Haus. Wir fühlten uns dort sehr gut aufgehoben.
Günstig ist es zwei Übernachtungen zu buchen. Ihr habt dann den Gipfel mit wenigen Hotelgästen zwei Abende ganz allein für euch. Um 19:00 Uhr ist der letzte Tagestourist verschwunden. Den ersten Tag bezieht ihr nachmittags euer Zimmer, genießt Kaffee und Kuchen und zum Abendessen sind automatisch Tische für euch reserviert. Dann habt ihr Gelegenheit das Plateau des Berges zu erkunden. Wenn Ihr, wie wir Glück habt, erwartet euch ein fantastischer Blick mit Sonnenuntergang.

Bei noch mehr Glück folgt am nächsten Morgen ein toller Sonnenaufgang.
Nach einem guten Frühstück traten wir unsere Wanderung zum Torfhaus an. Die Länge für Hin-und Rücktour beträgt etwa 18km und es sind 300 Höhenmeter zu überwinden. Das ist also für den Durchschnittsbürger schaffbar.
Brocken (45)
Solche Bilder hatten wir allerdings nicht erwartet und es gab viele davon. Das ist kein Grund zur Besorgnis, so der Nationalparkdirektor.
Hier handelt es sich quasi um ein Migrationsprojekt für den Borkenkäfer, wobei ein strenges Grenzregime geschaffen wurde. …Auf einem 500 Meter breiten Grenzstreifen werde der Käfer „konsequent bekämpft“… 40 Prozent der Flächen in Nationalpark seien noch „relativ naturfern“, weshalb die Mitarbeiter nachhelfen – Waldentwicklung heißt das…(Volksstimme.de)
Da ich nicht genug davon verstehe, wandern wir weiter zum Torfhaus.
Brocken (69)
Den Hinweg wählten wir entlang des Moores, Goetheweg, Harzer Hexenstieg in Richtung Torfhaus. Zurück dann von der Gaststädte entlang am Skilift in Richtung Schubenstein.
Also viel Spaß, falls das etwas für euch sein sollte.

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Alle reden vom Wetter, ich auch!


Im Jahre 1968 behauptete die “Deutsche Bundesbahn”: “Alle reden vom Wetter, wir nicht”!
Das war nicht nur ein großspurig herausposaunter Werbeslogan, es war auch weitestgehend Realität. Heute muss sich das Unternehmen Bahn die hämische Frage gefallen lassen, was sind die größten Feinde der Bahn?  Antwort: Die Bahn hat vier Feinde, Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Das Wetter spielte für die Menschen immer eine bedeutende Rolle. Es ließ Rekordernten gedeihen und verursachte Hungersnöte. Es sorgte für gesellschaftspolitische Weichenstellungen ungeahnten Ausmaßes. So verdanken wir die Reformation einem heftigem Gewitter bei Erfurt. In seiner Todesangst soll Martin Luther den Satz gesagt haben:„Heilige Anna, hilf! Lässt Du mich leben, so will ich ein Mönch werden.“ Der Rest ist euch bekannt.
Das Thema Wetter eignet sich auch ausgezeichnet zum Smalltalk. Einer Einladung folgend trifft man auf lauter unbekannte Menschen. An einem der Stehtische ist man plötzlich zu zweit. Da passt das Thema Wetter, unabhängig von Geschlecht, Religion oder Parteizugehörigkeit, bestens dazu dieses aneinander Vorbeischweigen zu überbrücken.
Der “Tagesspiegel” schrieb letztes Jahr “…Dabei ist weniger erstaunlich, wie viele Menschen übers Wetter reden, als vielmehr, wie wenige es tun, ohne sich wegen des Gesprächsstoffs zu schämen oder gar glauben, sich dafür entschuldigen zu müssen. Denn das Wetter ist, neben der Gesundheit, die letzte große Schicksalsmacht…”
Wir reisen in den Urlaub und richten uns nach dem Wetter, unsere Kleidung wählen wir entsprechend aus und erstehen sie am liebsten im Sommer- oder Winterschlussverkauf. Selbst unsere Laune ist bei Sonne und warmen Temperaturen für unsere Mitmenschen erträglicher.
Wie komme ich überhaupt auf dieses Thema, welches ich nicht ansatzweise erschöpfend hier darstellte?
Heidi und ich haben so einige Lieblingsorte. Da genießen wir die Natur, sammeln Beeren und Pilze. (Das ist überhaupt nicht spießig!)
Trotz der Trockenheit der letzten Wochen unternahmen wir einen Ausflug zum Riechheimer Berg.  Hier gedeihen meist reichlich Walderdbeeren. Das war auch dieses Jahr nicht anders, nur waren sie winzig klein geraten. Wenn es nicht viel zu sammeln gibt, ist doch meist noch ein interessantes Foto die Ausbeute.
Das folgende Bild knipste ich so nebenbei. Eigentlich nicht unbedingt erwähnenswert. Doch fast auf den Tag vor zwei Jahren entstand das zweite Foto.
Durch den Vergleich gelangte ich zum ausgiebigen Sinnieren über das Wetter, woran ich euch etwas teilhaben lassen wollte. Ihr seht, trotz Trockenheit und Dürre muss das Wetter nicht zwangsweise ein trockenes Thema sein.Zwinkerndes Smiley
Bild 1:Sonntag‎, ‎8‎. ‎Juli‎ ‎2018 11:56 Bild 2:Sonntag‎, ‎26‎. ‎Juni‎ ‎2016 11:39
Riechheimer-Hohenfelden (13)
Riecheimer Berg (7)

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Es hört doch jeder nur, was er versteht.


Überschrift: (Zitat von Goethe)

Da wo ich zu Hause bin, findet fast wöchentlich ein Festival des Frohsinns und der Ausgelassenheit statt.
Diese Woche feierten wir “La Fête de la Musique”, eine Woche zuvor kamen etwa 150 000 Besucher zum “Krämerbrückenfest” und so geht das schon seit dem 1.Januar. Es ist hier nicht der Platz, um alle kleinen und größeren Volksbelustigungen zu erwähnen.
Nun hat die deutsche Mannschaft die nächste Runde bei der Fußball WM doch nicht erreicht! (Eigentlich hatte ich diese Passage hier der allgemeinen Euphorie folgend schon anders formuliert.) Irgendwie hat das ja auch etwas Gutes, gewinne ich doch dadurch etwas Zeit. Schon am Donnerstag, den 28. Juni, startet mit der “Danezare” ein internationales Folklorefestival.
Also, nun zum Fest rund um die “Krämerbrücke”. Selbige wird jedes Jahr in ein Kunstprojekt einbezogen.
In Erfurt narrte Till Eulenspiegel, einst der Überlieferung nach, die Professoren der hiesigen Universität, indem er ihnen vorgaukelte, einem Esel das Lesen beigebracht zu haben. So treibt der Narr alljährlich am Wochenende vor Sommeranfang Unwesen mit der Bevölkerung und den Gästen der Stadt. Diesmal hat er nicht nur die Eröffnung des Festes vorgenommen.
Laut der  Erzählung aus dem 16. Jahrhundert spannte Till Eulenspiegel einst ein Seil über einen Fluss und kündigte allen Anwesenden an, ein Kunststück zu vollbringen. Er bat die Neugierigen um deren linken Schuh, band in der Folge alle zusammen, kletterte auf das Seil und schmiss alle im Bündel auf den Boden. Weil alle ihren Schuh wieder haben wollten, entstand ein einziges Gerangel. In Anlehnung an diese Geschichte hängte er in diesem Jahr, neben 20 Zitaten berühmter Größen der Geschichte, auch  eine Menge von Schuhen über die Brücke.
Zum Abschluss des Festes konnte erlebt werden, wie Till Eulenspiegel die auf der Krämerbrücke aufgehängten Schuhe  wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Einige Schuhe gehörten einst prominenten Zeitgenossen, manche enthielten kleine Überraschungen.
Damit ihr einen kleine Eindruck habt, folgen einige Bilder, die ich für Smartphone-Nutzer zusätzlich beschriftet habe.
Erfurt KB (3)
Madonna: Den Verlust meiner Jungfräulichkeit habe ich als Schritt auf der Karriereleiter angesehen.Erfurt KB (10)
Woody Allen: Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.Erfurt KB (12)
Udo Lindenberg: Jeder lügt so gut er kann!
Erfurt KB (14)
Marilyn Monroe: Wer morgens betet, hat den Rest des Tages Zeit für Spaß und Sauereien.
Erfurt KB (15)
Donald Trump: Das Schöne an mir ist, dass ich sehr reich bin!
Erfurt KB (19)
Martin Luther: Kein Irrtum ist so groß, der nicht seine Zuhörer hat.

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Im Reich des Bösen


Ja, es ist mal wieder Fußballweltmeisterschaft und selbige findet im Reich des Bösen statt (engl.: evil empire)!
Es handelt sich um eine vom ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und von US-amerikanischen Konservativen geprägte Bezeichnung für die Sowjetunion.
Trotz verschwinden des Feindes aus dem kalten Krieg, das Böse ist immer noch allgegenwärtig, nur der Name ist heute halt Russland. Auch als Fußballabstinenzler, konntet ihr euch  in den letzten Wochen kaum um die Aufklärungsbemühungen unserer Medien drücken. Es sei denn, ihr zahlt die 17,50€ ohne euch des Angebotes zu bedienen.
Heidi und ich haben unter Aufbringung unseres ganzen Mutes vor einigen Jahren dieses Land bereist.
Hier ein Bild vom Eingang in das Reich des Bösen. Die junge Frau rechts zögert nochZwinkerndes Smiley.
VLUU L100 / Samsung L100
Wie ihr sehen könnt, es werden keine Mühen der Überwachung gescheut!
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Wir waren damals mit dem Schiff von Moskau nach Sankt Petersburg unterwegs.
Kanal: MoskauUglitsch266km
Fluss Wolga: Uglitsch Jaroslawi 209km
Rybnisker Stausee :Jaroslawi Goritzy 391km
Fluss Schenka : Goritzy Kishy 375km
Weißer See : Kishy Mandrogi 277km
Fluss Kowascha : Mandrogi St. Petersburg 288km
Ehemaliger Marinekanal Fluss Wytegra  Summe: 1806km
Wenn ihr Lust habt, ihr könnt mit Klick auf den folgenden Link die Reise nachvollziehen:
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA  Moskau Sankt Petersburg
Viel Spaß in den nächsten vier Wochen und falls ihr euch aufregt, bitte nur über verschossene Elfmeter, falsche Schiedsrichterentscheidungen und verlorene Spiele.

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Was ich noch zu Sevilla zeigen wollte


Da sind natürlich die reichlich entstandenen Fotos. Einige habe ich nun ausgewählt, sortiert und teilweise auch etwas bearbeitet. Auch erklärende Worte findet ihr nun im Fotoalbum.
Das Festival der darstellenden Künste von Sevilla (FEST) haben wir besucht und ich dachte es könnte von allgemeinem Interesse sein. Genau wie Sevilla Fiction, das Film-, Serien- und TV-Festival welchem wir unsere Aufmerksamkeit widmeten, ist durch einige Aufnahmen dokumentiert. Oscar hat dort an einem Videoworkshop teilgenommen. Das Ergebnis ist im Clip zu sehen.

Ansonsten findet ihr das was man auf solchen Reisen so fotografiert. Hier die Plaza de España. Wir fanden übrigens auch das Haus des Barbiers von Sevilla, Rossinis berühmtester Oper. Es soll sich in der Calle Vida, 7 befunden haben.

Mit Klick aufs Bild oder Fotos Sevilla könnt ihr unsere Eindrücke nachvollziehen.
Na dann Olé! Schöne Pfingsttage bei herrlichem Wetter.