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OHNE WORTE (fast)


Emmanuel Marcon ist offenbar sauer auf Frankreichs Top-Corona-Wissenschaftler, weil ihm diese nichts empfehlen würden außer Einschließen, um so die Infektionen zu senken.
(von: Dirk Müller Bild Zeitung, veröffentlicht am19.02.2021 )

Stadtbummel
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Winter in Venedig


Falls ihr von Erfurt nach Venedig reisen möchtet, liegt eine Strecke von etwa 943 km mit dem Auto vor euch. Hier in meiner Heimat, genießen wir den Luxus, dass wir beispielsweise vom Domplatz in wenigen Minuten ebenfalls Venedig erreichen!
“Klein Venedig”, das – wie der Name schon andeutet – ein ganz besonderes Flair auszeichnet. Durch eine parkähnliche Wohngegend fließt die Gera, welche durch ihre vielfachen Verzweigungen an diesem beschaulich-schönen Ort kleine Inseln bildet. Ein Spaziergang am Flussufer, das gesäumt ist von Bäumen und den liebevoll gestalteten Gartenterrassen der Anwohner, führt in die kleinen Kopfsteinpflastergassen bis hin zur bekanntesten Brücke in Thüringen.
Bei so herrlichem Winterwetter konnte man vor nunmehr elf Jahren letztmalig diese Idylle genießen. Wenn ihr mögt, könnt ihr mir von der Großen Ackerhofsgasse in Richtung Krämerbrücke folgen.

Nun ist ja, dieses Winterwetter nicht unbedingt jedermanns Sache. Die aufwändige An- und Auszieherei, unwegsame, schlecht geräumte Straßen und dann das Streugut, welches an den Schuhen haftet und das Parkett verunstaltet. Diese Dinge mag ich auch nicht. Trotzdem habe ich mir so ein kindliches Gemüt bewahrt und schaue gerne früh morgens aus dem Fenster und bestaune wie nachts der Schnee eine Idylle in Weiß gezaubert hat.
In diesem Jahr gab es aber noch eine Besonderheit, die 15 Minuten Tagesschau standen durch die Wetterunbilden nicht nur den Virologen und Ministerpräsidenten zur Verfügung! Also bitte liebes Wetter, noch mehr Schnee und Eis!

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Was ist denn ein Promenadologe?


Wenn ihr dazu eine stimmige Erläuterung habt, mein Respekt! Ich wusste das bisher nicht. Am Dienstag stieß ich zufällig auf diese Bezeichnung und nach kurzer Recherche, dachte ich, gibt vielleicht Stoff für einen Beitrag an dieser Stelle.
Abends im ZDF „heute-journal“ werde ich dann plötzlich in einem Beitrag erneut mit diesem Begriff konfrontiert. Auch diesen Redakteuren war der Promenadologe bisher unbekannt.
Blöd – dachte ich, jetzt kommen die mir noch zuvor. Ich schmeiß doch meine mühselige Recherche nun nicht in den Papierkorb!
Also, falls ihr eure berufliche Karriere noch planen solltet, es handelt sich um einen „Spaziergangwissenschaftler“. Es gibt an der Universität Kassel sogar eine ernsthafte Zuwendung zu diesem Thema!
 Im Spazierengehen steckt mehr als man denken mag. Das gemütliche Schlendern ist nicht nur willkommene Abwechslung, sondern hat sogar gesundheitliche Einflüsse. Auch die Wissenschaft belegt die positiven Wirkungen des Spazierengehens.
Wie komme ich auf das Thema?
Heidi und ich gehen sehr gerne spazieren und in diesen Zeiten der Lockdowns und der Isolation ist es eine der wenigen Möglichkeiten Entspannung zu finden. Es war auffallend, wie viele Menschen man plötzlich an eher einsamen Stellen traf, die ebenfalls einfach in Wald und Flur unterwegs waren. Selbst Kinder konnten zu solch unnützen Tun überredet werden, was durch die Schneefälle der letzten Tage nicht sonderlich schwer gefallen sein dürfte.
Als Flaneur in den Geschäftsvierteln der Städte zu bummeln ist keine gute Idee. Die Boulevards sind verweist, Reisen ist praktisch nicht möglich und so gibt es so eine Art Rückbesinnung auf das Spazierengehen.  
Könige, Zaren und Fürsten ließen sich gigantische Parkanlagen erbauen, um nichts anderes zu tun als darin, ungestört vom gemeinen Volk, spazieren zu gehen und dem Müßiggang zu frönen.
Bevor ich euch auf einen kleinen Winterspaziergang mitnehme, noch der Hinweis: Nicht alle Bundesländer sehen Spaziergänge als grundsätzlich gesundheitsförderlich an und haben zu unserem Schutz mannigfache Regeln erstellt. Also erst informieren und dann die Schuhe anziehen!
STAZ Augsburg: Im Zuge der Kontrollmaßnahmen sei wiederholt aufgefallen, dass viele Menschen das grundsätzlich erlaubte Spazierengehen dazu nutzen, sich auf Parkbänken oder anderen Sitzgelegenheiten im Freien niederzulassen, so die Polizei, die betont:
„Dies ist nicht erlaubt!“ 🙂
Bleibt gesund! Vielleicht treffen wir uns völlig unbeschwert zum Osterspaziergang.

Rennsteig Thüringer Wald

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Hatten wir schon Neujahr?


Irgendwie ist mir als wäre 2020 noch nicht Geschichte. Hier ein Rückblick der Nachdenkseiten von Jens Berger für euch in Kurzform:
Virologen und Epidemiologen auf allen fünf Talkformaten von ARD und ZDF (Plasberg, Maischberger, Illner, Lanz, Will). Sie schafften es auf 88 Auftritte. Dazu kamen noch etliche andere Mediziner wie Lungenfachärzte.
Spitzenreiter, manchmal habe ich den Eindruck er sitzt mit Hauslatschen in unserer Wohnstube, Karl Lauterbach! Er schaffte es allein auf 30 Auftritte!
Dagegen wurden nur zwei Krankenschwestern, vier Psychologen und eben soviel Pädagogen eingeladen.
Und nun geht das im neuen Jahr mit gleicher Vehemenz so weiter. Heidi sagt aber, wir hätten wirklich schon Silvester gefeiert. Naja, was heißt hier gefeiert? Vielleicht liegt darin auch der Grund für mein Empfinden, noch in 2020 zu verweilen.
Mir fehlt es auch erheblich an Stoff für einen neuen Blogbeitrag. Keine Veranstaltungen, keine Museen, keine Reisen und Besuch blieb ebenfalls aus.
Meine Skatkumpel konnte ich nun auch schon drei Monate nicht treffen und ein Restaurantbesuch steht auf unserer Wunschliste für Ostern.
Immerhin habe ich drei interessante Bücher gelesen: „Schuld“ von Ferdinand v. Schirach, „Der Tod heißt Engelchen“ von Ladislav Mňačko und „Schuld war Elvis“ von Rebecca Maria Salentin.
Das ist nun aber unabhängig von den uns auferlegten Beschränkungen so mein Pensum an Literatur.
Was man aber in solchen Zeiten tun kann, ist in alten Fotos zu kramen. Früher gab es dafür mehr oder weniger repräsentative Alben, in welche man diese eingeklebte und mit entsprechender Beschriftung der Nachwelt überlies. Natürlich gab es auch die Variante Schuhkarton.
Ich bekomme regelmäßig von „Google Fotos“ Bilder der zurückliegenden Jahre zur Betrachtung vorgeschlagen, manchmal sogar Fotobücher oder Alben.
Daran lasse ich euch gerne teilhaben. Hier mal zwei Alben vom letzten Urlaub, so als Inspiration für bessere Zeiten (Einige Bilder gab es schon zu sehen).

Im Nationalpark Eifel geschieht etwas, das in dieser Größe in NRW einzigartig ist: Ausgedehnte Wälder und Offenlandschaften sind auf dem Weg zurück zur Wildnis!
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Monschau ist kultureller Mittelpunkt einer ganzen Region und eines der beliebtesten Urlaubs- und Ausflugsziele der Eifel. Die Stadt Monschau hat ihren Ausgang um 1195 von der Burg gleichen Namens.
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The Lion Sleeps Tonight


Fast alle Tiere des Zooparks hatten sich zur Ruhe begeben. Die frühe Dunkelheit des Dezembers hatte sich über das Gelände im Norden der Stadt gelegt. Nur die Löwen waren noch weithin zu vernehmen und wurden meiner Überschrift so nicht gerecht.
Im Zoo ist es nicht anders wie bei uns Menschen, jemand hat immer etwas zu meckern! Erwartungsgemäß waren es einige kleine Ziegen des Streichelzoos.
Die einzige Gattung Tier, die wir an diesem Abend zu Gesicht bekamen.
Noch ist es möglich Magische Lichternächte zu besuchen! (Das ist ab Freitag den 11.12. 16:00 Uhr Vergangenheit!)

Magische Lichternächte

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Nun, da wir den 3. Advent feiern, will ich mich für dieses Jahr verabschieden. Danke für die zahlreichen Besuche auf meiner Seite und die Likes, die einen schon erfreuen.
Es ist ja die Zeit der Jahresrückblicke, doch dazu möchte ich mich an dieser Stelle (fast) enthalten.
Bei meinem Gestöber im YouTube – Fundus bin ich auf ein Lied von Gilbert Bécaud aus dem Jahre 1966 gestoßen. Darin ging es um die Ängste der Menschen im kalten Krieg. Ein altes Lied, dessen Text auch heute noch hoch aktuell ist.
Im Refrain lauten zwei Zeilen:
…Die Welt ist nicht schön, nein sie ist nicht schön!
Schön ist sie nur, wenn wir träumen…

So etwa ist mein Rückblick auf das Jahr 2020!
Also, träumt euch durch die Weihnachtszeit und seid nett zueinander.

Es ist kein Weihnachtslied, aber wer das Lied kennen lernen möchte: