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Muss man es wirklich unbedingt gesehen haben?


Wir weilten letzte Woche im Allgäu. Diesmal hatten wir einen Ausflug zum meistbesuchten deutschen Schloss fest eingeplant. Da wir es möglichst bequem haben wollten, nutzten wir den Service des Reisebüros “Brutscher” aus Oberstdorf. So brauchten wir uns weder um Parkplatz noch Eintrittskarten kümmern und wurden durch unseren netten Busfahrer über manches wissenswerte, was auf unserer Route lag, informiert.
Oberstdorf 2018 (189)
Schloss Neuschwanstein wird jährlich von 1,5 Millionen Menschen aus aller Welt und in letzter Zeit besonders durch chinesische Touristen besucht.
Das Bauwerk ist, eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, ein inspirierender Blickfang.
Die Eintrittskarte schlägt mit 13€ zu Buche und beinhaltet grundsätzlich eine Führung. Wer sich eine Karte besorgen muss, verbringt einige Zeit in einer beeindruckenden Warteschlange. Es kann auch passieren, dass für einen Tag alle Karten ausverkauft sind. Sicherheitshalber also lieber über das Internet reservieren. (Leider ein etwas vorsintflutliches Verfahren!)
Oberstdorf 2018 (139)
Bis zu unserer Besichtigungstour hatten wir noch zwei Stunden Zeit. So blieb uns die Möglichkeit für eine Rast am Alpsee und in 30 Minuten erreichten wir auch die Marienbrücke.
Die Marienbrücke  in der Gemeinde Schwangau bei Füssen ist eine filigrane Stahlkonstruktion über die Pöllatschlucht unmittelbar hinter und direkt sichtbar vom Schloss Neuschwanstein. Der Blick in den Abgrund sowie auf das Schloss ist faszinierend.

Nun zur eingangs gestellten Frage: Landschaftlich ist es eine wunderschöne Gegend, wie eigentlich alle Gegenden, in denen unsere Eliten ihre Prunkbauten errichten ließen.  Auf Distanz gesehen, wirkt Neuschwanstein, wie oft zu lesen, als bezauberndes Märchenschloss. Bei näherem Hinschauen wird aber schnell klar, es handelt sich um die Spielwiese von Baumeistern, Handwerkern und eines exzentrischen Monarchen. Amerikaner glauben angeblich häufig, die Bayern hätten hier Walt Disney kopiert (Das Cinderella Schloss von W.Disney).
…Die Bauprojekte Ludwigs wurden aus dem königlichen Privatvermögen finanziert… so Wikipedia. Das wäre aber nochmal ein extra Beitrag. Zwinkerndes Smiley
Die Führung kann ich nicht unbedingt empfehlen. Es ist eine Massendurchschleusung durch einige Räumlichkeiten. Die Polstermöbel sind mit weißen Tüchern abgedeckt. Eine Sicht auf Details ist kaum möglich und Fragen sind auch schwer anzubringen. Nach etwa 30 Minuten  ist man durch. Das erfolgt über 6000 mal am Tag.

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Lost Place


Lost Place ist ein Pseudoanglizismus und bedeutet in etwa “vergessener Ort”. Im englischen würde man sagen: “off the Map” (nicht auf der Karte) oder „abandoned premises“ (verlassene Räumlichkeiten). So habe ich es mal gegoogelt.
Wikipedia erklärt den Begriff so:…Meistens handelt es sich um Bauwerke aus der jüngeren Geschichte, die entweder noch nicht historisch aufgearbeitet (bzw. erfasst) worden sind oder aufgrund ihrer geringen Bedeutung kein allgemeines Interesse finden und daher nicht als besonders erwähnenswert gelten…
Das trifft sicher teilweise zu, aber es gibt nicht wenige Objekte, die historisch durchaus bedeutsam sind, doch in dubiose Hände gelangten oder durch Entscheidungen gewählter Mandatsträger ein trauriges Dasein fristen. Fast immer ging es in derartigen Fällen, na um was? Es ging ums Geld.
Zum Beispiel: Weimar will Haus der Frau von Stein zurückkaufen oder Die Eigentümer von Schloss Reinhardsbrunn im Landkreis Gotha sind enteignet worden.
Mit diesen beiden Beispielen aus dem kleinen Thüringen will ich es auch belassen.
Die menschliche Neugier und die Möglichkeit mit den heutigen Mitteln beeindruckende Fotos bei geringem Aufwand zu machen, sorgen für eine wahre Flut solcher Bilder im Internet. Eine sehr umfangreiche Seite ist zum Beispiel “lost-places.com” (hier die Auswahl Deutschland).
Heidi und ich stoßen bei unseren Unternehmungen nicht selten auf solche Orte. Oft  gibt es mit Einheimischen interessante Gespräche zu Spekulanten, Vandalismus, Bränden und historischen Details. Natürlich reizt es mich dann auch einige Bilder zu machen.
Tag des Denkmals 2018 (29)
Tag des Denkmals 2018 (26)
Tag des Denkmals 2018 (22)Diese Fotos entstanden vergangenen Sonntag am Tag des offenen Denkmals. Im Jahre 2002 beschloss die Stadt Erfurt, das Schauspielhaus nach Eröffnung eines Neubaus für die Oper,  zu schließen und die Schauspieler zu entlassen. Damit verlor die Stadt nicht nur dieses schöne Theater sondern auch die Sparte Schauspiel. Zum Glück gibt es die nichtgewählten aber engagierten Bürger. So gründete sich der Verein “KulturQuartier Erfurt e.V.”
München (13)
München (21)
München (48)
Hier hielt der Bus für Besucher und Patienten des Tuberkulosekrankenhauses „Sophienheilstätte” in München (Bad Berka). 1898 wurde sie ihrer Bestimmung übergeben. Sie erhielt ihren Namen nach der verstorbenen Großherzogin.
1992 wird die „Heilstätte 1“ geschlossen. Seitdem sucht man vergeblich nach einem Käufer für das rund 223.500 m² große Grundstück. Alleine die Nutzfläche der Hauptgebäude ist 10.375 m² groß und beinhaltet auch diverse Nebengebäude.
Die “ Median Kliniken”,  welche  seit 1994 in  Bad Berka ansässig sind, waren offensichtlich für das historisch bedeutsame Krankenhaus nicht zu begeistern, siehe: (ein spannendes Stück Medizingeschichte).
Tag des Denkmals 2018 (16)
Auch dieses Pferd macht sich Gedanken, wie lange es hier noch geduldet und mit Futter versorgt wird. (Ich habe mit ihm gesprochen!)
Immer mehr solcher Höfe sehen wir, wenn wir über die hiesigen Dörfer fahren. Diese Orte sind ihrer ursprünglichen Funktion beraubt. Sie sind nur noch Schlaf- und Wohnstätten. Übersieht man solche Bilder, könnte romantische Schwärmerei die Folge sein.
Schaut euch um, ihr werdet staunen wie viele ähnliche Bilder ihr in eurer näheren Umgebung findet.

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Plinz


Würdet ihr gebeten auf einer Karte New York  oder Paris anzuzeigen, wäre das sicher keine große Mühe.
Bei dem Ort Plinz versagt ihr vermutlich, bis auf meinen Freund Jochen, der uns diesen Tipp gab. Da er schon mehrfach nachfragte, ob wir denn schon dort waren und ich bisher verneinte, sahen wir uns in Zugzwang. Also machte ich mich mit Heidi vergangenen Sonntag auf den Weg. Laut Navi war es auch ganz einfach. Doch dann war die Straße ab Milda gesperrt. Das Navi verordnete nach Streckenneuberechnung 10 km zusätzlich um dann am gleichen Schild “Bauarbeiten Ortsdurchfahrt gesperrt” uns zu neuen Überlegungen zu veranlassen.
Wir hatten eine ältere Wanderkarte und mit deren Hilfe gelangten wir zu dem kleinen Örtchen  Rodias. Hier fragten wir einen Herrn, der den Sonntag zur Renovierung seines Hauses missbrauchte. Er war äußerst freundlich und begleitete uns gleich zum Dorfplatz, wo wir das Auto abgestellt hatten. Letztlich überzeugte er uns den Weg nicht zu Fuß zurückzulegen, sondern mit dem Auto über Zimmritz, Kleinkröbitz und Großkröbitz zu fahren. Von dort führte dann der empfohlene aber gesperrte jedoch asphaltierte Wirtschaftsweg nach Plinz.
Plinz-Juergen-Bach (101)
Hier seht ihr das Ortseingangsschild von Plinz! Das ist ja nun schon mal nicht ganz alltäglich. Dann trafen wir Herrn Jochen Bach, welcher entspannt vor seiner Galerie saß und das schöne Wetter, wie die Ruhe zu genießen schien. Nach einem netten Gespräch stellte sich heraus, dass der Ort von zwei Ureinwohnern und vier nicht ganz erwartungsgemäß tickenden Mitmenschen bewohnt wird. Entsprechend haben wir sieben Häuser gezählt. Herr Bach lud uns ein alles anzuschauen, was wir auch staunend und voller Bewunderung taten.
Plinz-Juergen-Bach (22a)
Am Eingang befindet sich ein sehr sinnvoller Aushang, auf welchen Herr Bach gleich mal vorweg die meist gestellten Fragen beantwortet. (FAQ)
Zur besseren Lesbarkeit auf allen Geräten.
– Sie befinden sich hier nicht am A….noch am Ende der Welt, sondern mitten in Deutschland.
– Früher war Plinz mal eine Mühle. Früher wurde Getreide gemahlen, heute Bilder.
– Wir wohnen auch hier, sogar im Winter und das schon seit 1972.
– Wir fühlen uns gar nicht einsam. Es ist hier auch nicht langweilig, weil wir immer etwas zu tun haben.
– Ich habe das alles selbst gemalt, was Sie hier sehen. Auch die Plastiken sind selbst gebastelt.
– Um ein Bild zu malen, braucht man ungefähr eine Woche Zeit. Um es zu verkaufen mitunter Jahre.
– Wir haben keinen Laden in der Stadt, sondern nur hier die Galerie. Wir leben ausschließlich von dem was wir hier verkaufen.
– Die Preise der Bilder verstehen sich incl. 7% Mehrwertsteuer, den Materialkosten (wie Leinwand, Keilrahmen, Malgrund, Malfarben, Pinsel, Malmittel, Firnis und Bilderrahmen), den Energiekosten, aller Versicherungskosten, den Heizkosten, Beschaffungskosten, Werbekosten, Fahrkosten uvm.
– All das, was Sie hier an Bildern und  Plastiken einschließlich der Galerie und des Garten sehen, ist erst in letzter Zeit entstanden.
– Das Sie heute das erste Mal hier sind, bedeutet nicht, dass auch die Anderen uns bislang noch nicht gefunden hätten.
– Wir kennen den Zustand der Straße!!!! Die Straße ist für dieses normale Auto sehr gut befahrbar, unser Auto ist so gut wie nie kaputt. Wenn man langsam fährt, kann man sich sogar noch an der schönen Landschaft erfreuen. Wir sind jedem dankbar, der sich nicht bei uns über den Zufahrtsweg beklagt.
– Selbstverständlich dürfen Sie Werbung für uns machen und Leute, die ein Bild brauchen zu uns schicken.
Weitere Fragen:
leichte Antworten 3€
Antworten bei denen man denken muss 7€
ehrliche Antworten 12€
Und weil es immer wieder vorkommt:
Antworten auf unnötige Fragen 20€

Alles wesentliche ist gesagt. Ich lade euch zu einen kleinen Rundgang ins Reich des  surrealistischen, des ironischen, des etwas schrillen aber immer sympathischen, kurz in die Welt des Jochen Bach aus Plinz ein. Bitte hier entlang ===> Klick aufs Bild funktionier auch!
Plinz-Juergen-Bach (71)

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Es ist Ruhe im Karton!


„Indianer sind entweder auf dem Kriegspfad oder rauchen die Friedenspfeife“, bemerkte einst Kurt Tucholsky, „Geschwister können beides.“
Diese Erfahrung haben wir für dieses Jahr erst einmal verinnerlicht.
Ferien Oscar-Fritz (193)
Oscar und Fritz haben uns nach spannenden Ferienwochen wieder verlassen. So erleben wir gerade so eine Art Einsamkeit.
Die Situation ist vergleichbar mit dem diesjährigem Sommer. Nach wochenlanger Trockenheit bei Temperaturen über 30 Grad hat man dann  bei angenehmen 25 Grad das Verlangen nach einer wärmenden Jacke.
Mit der Ruhe im Karton ist das so eine Sache. Wir hatten da schon weitaus anstrengendere Zeiten. Da lief auf dem Computer “Teletubbies” und auf dem Fernseher tobten “Jake und die Nimmerland Piraten”. Da war an Ruhe kaum zu denken, zumal spanische Kinder nicht um 20:00 Uhr zu Bett gehen. Mit Mühe wurden die Mails gecheckt und gegebenenfalls eine Überweisung bewerkstelligt.
Um Ruhe zu haben benötigen wir heute nur WLAN und ausreichend geladene Akkus. Ist diese Voraussetzung erfüllt, können Oscar und Fritz relativ einträchtig miteinander umgehen. Nur um das Tablet gibt es gelegentlich Streit. Es bietet einige Vorteile gegenüber dem Smartphone. Mit einem ausgeklügelten Zeitmanagement konnten wir dem entgegenwirken.
Natürlich ist hier ein pädagogisches Problem zu lösen. Deshalb verlegten wir so viel wie möglich an interessanten Aktivitäten außerhalb des Wohnbereiches.
Ferien Oscar-Fritz (47)Oscar Saalburg (17)
Fritz im Fußballcamp in Bad Blankenburg ,Oscar mit Jugendtours am Bleilochstausee (je eine Woche )
Ferien Oscar-Fritz (126)
Coole Typen beim Lichterfest auf der  EGA
Ferien Oscar-Fritz (201)
Wanderung zur Wüstung Spaal mit Richtplatz und Sühnekreuz aus dem 14. Jahrhundert. Die spannende Geschichte hierzu spielten sie gleich zweimal nach.
Es geht also durchaus ohne die elektronischen Fetische! Aber man muss schon selber einige  Ideen entwickeln. In diesem Sinne Mut zu Kindern!

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Harzreise


Weil es in Spanien lange und recht heiße Sommer gibt, sind Oscar und Fritz, wie auch in den vergangenen Jahren, zur Abkühlung hier bei uns in Deutschland. Ha, ha,ha!
Es sind aber vor allen Dingen die langen Sommerferien von 12 Wochen, die es dem warmen Klima geschuldet gibt. Da muss erst mal eine Organisationsform gefunden werden, welchen allen gerecht wird.
Die Kinder sind ja schon zufrieden, wenn ausreichend Pommes, Nudeln, Fanta but first natürlich WLAN gibt!
Irgendjemand muss aber auch noch Geld verdienen. Für solche logistischen Meisterleistungen ist bei uns Heidi zuständig.
Es geht ja auch darum den Jungen zu zeigen, welche Beeren man essen kann, wo sie zu finden sind, wie ein Taschenmesser funktioniert und dass man keine 20€ Eintritt für ein HITEC – Erlebnisbad ausgeben muss und trotzdem Badespaß haben kann.Brocken (18)
Oben seht ihr das Verkehrsmittel unserer Wahl. Besser gesagt, es war Heidis Wahl. Von Nordhausen fuhren wir mit so einem vorzeitlichen, dampfbetriebenem Zug in dreieinhalb Stunden auf den Brocken. Die Kinder fanden diese Art zu reisen äußerst spannend. Besonders die Toilette fanden sie aufregend. Dort konnte sie zwar nicht durchs Fenster sehen, aber dafür war es möglich vom Kloloch auf die Schienen zu gucken. Die Benutzung war wegen der speziellen Entsorgung nicht in den Bahnhöfen gestattet. Einfach toll fanden sie das. Des weiteren konnte während der Fahrt auf den Plattformen der Wagen nicht nur die vorbeihuschende Natur bestaunt werden. Der Geruch, ein Gemisch aus Kohlenabgasen, Öl und Wasserdampf, verzückt jeden Eisenbahnfan.
Die Möglichkeit auf dem Brocken zu übernachte gibt es schon seit 1800. Das heutige Brockenhotel entspricht einem guten drei Sterne Haus. Wir fühlten uns dort sehr gut aufgehoben.
Günstig ist es zwei Übernachtungen zu buchen. Ihr habt dann den Gipfel mit wenigen Hotelgästen zwei Abende ganz allein für euch. Um 19:00 Uhr ist der letzte Tagestourist verschwunden. Den ersten Tag bezieht ihr nachmittags euer Zimmer, genießt Kaffee und Kuchen und zum Abendessen sind automatisch Tische für euch reserviert. Dann habt ihr Gelegenheit das Plateau des Berges zu erkunden. Wenn Ihr, wie wir Glück habt, erwartet euch ein fantastischer Blick mit Sonnenuntergang.

Bei noch mehr Glück folgt am nächsten Morgen ein toller Sonnenaufgang.
Nach einem guten Frühstück traten wir unsere Wanderung zum Torfhaus an. Die Länge für Hin-und Rücktour beträgt etwa 18km und es sind 300 Höhenmeter zu überwinden. Das ist also für den Durchschnittsbürger schaffbar.
Brocken (45)
Solche Bilder hatten wir allerdings nicht erwartet und es gab viele davon. Das ist kein Grund zur Besorgnis, so der Nationalparkdirektor.
Hier handelt es sich quasi um ein Migrationsprojekt für den Borkenkäfer, wobei ein strenges Grenzregime geschaffen wurde. …Auf einem 500 Meter breiten Grenzstreifen werde der Käfer „konsequent bekämpft“… 40 Prozent der Flächen in Nationalpark seien noch „relativ naturfern“, weshalb die Mitarbeiter nachhelfen – Waldentwicklung heißt das…(Volksstimme.de)
Da ich nicht genug davon verstehe, wandern wir weiter zum Torfhaus.
Brocken (69)
Den Hinweg wählten wir entlang des Moores, Goetheweg, Harzer Hexenstieg in Richtung Torfhaus. Zurück dann von der Gaststädte entlang am Skilift in Richtung Schubenstein.
Also viel Spaß, falls das etwas für euch sein sollte.