Veröffentlicht in Advent, Weihnachten

Einen Tusch für den Adventskalender


Ich denke einen Tusch verdient zu haben. Ursprünglich wollte ich den Kalender einer Firma verwenden, die sich mit Webdesign beschäftigt. Seit Jahren konnte dieser kostenlos genutzt werden.  Leider kann ich in diesem Jahr nicht deren sehr schöne Flash animierte Kalender  verwenden. Die Arbeiten wurden eingestellt.
Verzichten wollte ich aber auch nicht auf die Einbindung eines Adventskalenders auf meinem Blog. So stieß ich nach einiger Suche und mehreren Experimenten auf “Türchen.com” (sie beschäftigen sich wie zu erwarten mit Webdesign).
Wer ebenfalls jemanden eine kleine Freude mit einem ganz individuellen Weihnachtskalender machen möchte, benutzt den Link zu “Türchen com”. Vorkenntnisse benötigt ihr nicht. Je nach Gestaltung ist lediglich etwas Mühe erforderlich. Als Beispiel könnt ihr ja mal meinem Kalender ansehen. Mit Klick aufs Bild gelangt ihr dahin.
AK KopieErwähnen möchte ich noch, dass keinerlei Registrierung notwendig ist. Nur eure Links solltet ihr natürlich merken. Ihr könnt auch jederzeit Änderungen vornehmen.
Mit diesem kleinen Tipp wünsche ich euch eine wunderschöne Zeit bis Heiligabend. Denkt an eure Lieben, aber vergesst bei dem ganzen Stress nicht, auch ihr benötigt hin und wieder eine Pause! Die macht ihr am besten mit ein paar Freunden am Glühweinstand. Dann mal Prost!Bierkrug Zwinkerndes Smiley
Mit Heidi bummelte ich auch bereits diese Woche über den hiesigen Weihnachtsmarkt. Wenn ihr wollt, könnt ihr ihn nachvollziehen. Mit Klick auf nachstehendes Bild folgt ihr uns vom Bahnhof zum Domplatz.

Veröffentlicht in Advent, Familie, Kinder, Weihnachten

Wunschzettel



Dies sind die beiden Absender der Wunschzettel, die mich vor einigen Tagen erreichten. Das Bild ist noch gar nicht so alt um an Weihnachtswünsche zu denken. Doch als ich neulich einen Einkaufsbummel machte, sah ich die bereits angebrachten Lichterketten und sonstige Illuminationen in den Straßen. Letzte Hand wurde an weihnachtliche Schaufensterdekorationen angelegt und der Aufbau der Verkaufsstände für den Weihnachtsmarkt war in vollem Gange (vom 22.11.2016 bis 22.12.2016 in Erfurt).
Ich sah mich also veranlasst der kommenden Weihnachtszeit ins Auge zu sehen. Von der Post besorgte ich zwei Weihnachtspakete, das so genannte “Pluspäckchen”.
Für 5,99€  bekommt man einen weihnachtlichen Karton samt Porto und kann bis zu 10 kg  Geschenke darin verschicken.
Auch ein Schittchen und Baumkuchen besorgte ich bei der Gelegenheit. Nun muss ich am Wochenende noch die restlichen Gaben erstehen.
Natürlich habe ich den Jungen jeweils einen Brief zu ihren Wunschzetteln geschrieben.
Santa Claus Village  96930 Rovaniemi, Finnland verwendete ich als Absender. Ich glaube, sie können sich schon denken wer dahinter steckt!
Was wünschen sich zwei Rabauken in diesem Alter? Für mich war es keine Überraschung und ich glaube ihr werdet auch nicht wirklich erstaunt sein.
– Nitendo Wii
– Wi-Fi (für alle und überall)
– Tablet
– Dronenkamera
Das stand unisono, mehr oder weniger leserlich, auf zwei blauen Papierbögen als Weihnachtswunsch, inklusive einiger unbedeutender Kleinigkeiten.
Mit einigen pädagogischen Hinweisen in meinen Antwortbriefen, habe  ich die Wünsche an gewisse Abhängigkeiten geknüpft. Aber so wenig wie ich das ernst nehme, werden sie sich sicher auch nur amüsiert zurücklehnen.
Da ich nun schon einmal weihnachtlich inspiriert war, habe ich meiner Webseite auch gleich mal ein etwas winterliches Aussehen verpasst. Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass meine Adventseite ebenfalls einer Aktualisierung bedurfte. Termine stimmten nicht mehr, Links endeten im Nirwana  und den seit Jahren verwendeten Adventskalender konnte ich auch nicht mehr nutzen. Nun hatte ich dann doch einige Arbeit eine neue Plattform zu finden, die ich in meinem Blog nutzen kann.
Damit euch die Zeit nicht davon rennt,  seid nicht traurig über das schlechte Wetter, nutzt es um einige Kleinigkeiten für eure Lieben zum Weihnachtsfest vorzubereiten.

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Es weihnachtet sehr!



Kommt bitte nicht auf falsche Gedanken! Es handelt sich im obigen Foto nicht um gestresste Reisende der “Deutschen Bahn”, die aufgrund von Verspätungen ihren Anschlusszug verpassten oder deren Platzreservierung daran scheiterte, dass der Zug nicht alle planmäßigen Wagen mitführte. Auch haben sie keine, aus technischen Gründen, verschlossene Toiletten aus der Bahn geworfen.Smiley mit geöffnetem Mund
Hier lauschen, am ersten Advent, begeisterte Zuhörer den “The Gospel Passenger” aus Dresden. Das sind doch mal Nachrichten aus dem Freistaat, die ihr so nicht erwartet habt!
Apropos Nachrichten, ich reduziere mal diesen Monat meinen Nachrichtenkonsum (wegen der Besinnlichkeit).
Einmal Frau von der Leyen um 20:15 Uhr ist eigentlich schon schwer erträglich.
Heidi macht das zwar schon seit Jahren so, dass sie sich weniger aufregt, kann ich aber nicht feststellen. Doch der Zeitgewinn ist ein Ernst zu nehmendes Argument!
So nutzten wir zum Beispiel die Gelegenheit um uns die Dresdner Gospelmusik anzuhören.
Nun erwarten wir Oscar und Fritz und sie freuen sich wie wir auf den Besuch des Weihnachtsmarktes.
Bei der Gelegenheit lade ich euch gerne ebenfalls zu einem Bummel zum und über den Weihnachtsmarkt ein.
(Klickt einfach unten auf das Bild)
Eine schöne Adventszeit wünsche ich euch mit Freunden und Familie.

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Vom Briefträger und der Briefzustellerin


Es ist der 24. Dezember. Ich höre wie fast jeden Morgen, das metallische klapp, klapp der zuschlagenden Briefkastenverschlüsse unten an der Haustür. Beim Blick aus dem Fenster sehe ich unsere Postfrau ihr Fahrrad in Eile zum nächsten Hauseingang schieben. Dort verschwinden in Windeseile ebenfalls die letzten Weihnachtsgrüße im Briefkasten und schon biegt sie um die Straßenecke und entschwindet meinem Blicken.
Scheiß Job, denke ich und mir fällt unser Briefträger Herr Salzmann, aus lang zurückliegender Kindheit ein.
Herr Salzmann trug eine recht preußisch anmutende, blaue Uniform mit Kragenspiegeln, die seinen Dienstrang zum Ausdruck brachten und eine Schildmütze. Zu seiner Ausrüstung gehörte weiterhin ein Dienstfahrrad und eine große schwarze Ledertasche. Dreimal am Tag konnte man ihn in der Regel in unserer Wohngegend antreffen. Morgens war er mit Zeitungen, Briefen und Postkarten unterwegs. Gegen Mittag brachte er die Päckchen, die er mit Hilfe seines Fahrrades gerade so transportieren konnte. Am Nachmittag fungierte er als Geldbriefträger, was wohl einer beruflichen Auszeichnung gleichkam.
Natürlich konnte man bei ihm auch Briefmarken kaufen und Briefe und kleinere Päckchen nahm er zum Weitertransport entgegen.
Herr Salzmann war ein geachteter Beamter. Ich habe ihn nie in Eile gesehen.
Insbesondere die Hausfrauen schätzten sein profundes Wissen über die Vorgänge und Ereignisse in der Nachbarschaft. Keine Taufe, kein Todesfall blieb ihm verborgen und die kleinen Streitigkeiten zwischen Nachbarn waren nicht selten Thema, bei den zahlreichen Gesprächen, die er so im Laufe eines Tages während seiner Postzustellung führte.
Am Heiligabend war er natürlich auch unterwegs. Das Besondere an diesem Tag war, dass er für jede Familie in unserem Haus und in seinem übrigen Tätigkeitsbereich eine Karte oder einen Brief zu übergeben hatte. An diesem Tag wanderten die Postsendungen aber nicht in die Briefkästen. Herr Salzmann ließ es sich nicht nehmen an jeder Tür zu klingeln und verbunden mit herzlichen Wünschen zum Fest, Briefe oder Karten zu überreichen. Manch kleiner Gelbetrag oder was damals noch sehr verbreitet war, ein Tütchen mit drei Zigaretten, wurden ihm als Dank für seine Mühen im zurückliegendem Jahr übergeben.
An einem solchen Heiligabend stellte sich  meiner Schwester und mir die Frage: “Wie ist das nur möglich, dass gerade an diesem Tag für jeden ein Brief zu zustellen ist?”
Meine Mutter, welche unser Gespräch verfolgt hatte, fragte: “Ach ihr wisst das nicht? Nun, er sammelt doch schon Tage vor Weihnachten die Post, damit er dann am 24. von jedem ein Trinkgeld bekommt.”
Also denkt mal an Eure Briefzustellerin, die täglich bei Wind und Wetter für wenig Geld, eure Post in den Briefkasten wirft.
Allen die sich ab und an hierher verirren, Frohe Weihnachten!

Ein Klick aufs Bild und ihr gelangt auf den Weihnachtsmarkt in Erfurt

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Es brennt nun schon die dritte Kerze


Die Mischbatterie im Bad ist undicht, der Computer hat seinen Geist aufgegeben und ein Infekt hielt mich vom Konzertbesuch ab!Verärgertes Smiley
Kurzum, Grund genug es Martin Luther gleich zu tun und ein Tintenfass an die Wand zu werfen!
Eigentlich lassen mich derartige Unbilden schlecht schlafen und die Konzentration auf die schönen Dinge des Lebens fällt schwer. Diesmal ist es irgendwie nicht so.
Mit Heidi war ich seit langem mal wieder im Kino.
Das Mädchen, welches die Karten verkaufte, fragte ob wir so einen Zweier – Kuschelsitz möchten. Ich sah sie fragend an und sagte: Bei diesem Filmtitel (Alles ist Liebe)?  Sie lachte und gab uns die gewünschten Karten.

Was so an deutschen Kinostars verfügbar war, wurde mit einer Rolle bedacht. Herausgekommen ist eine amüsante Weihnachtskomödie. Die wir nun in unserem Kuschelsessel genossen. Wir waren etwa dreißig Enthusiasten in einem Saal für 300 Leute.
Nicht genug der Kultur! Etwas anspruchsvoller ging es am Dienstag bei Reinhold Beckmann zu. Ältere Menschen, die sich für Politik interessieren und an Einschlafstörungen leiden, kenne ihn eventuell aus seiner Talkshow. Gelegentlich moderiert er auch das Sportstudio. Ich nehme mal an, dass er mit seiner Musik den geringsten Erlös erwirtschaftet, aber uns gefiel er da am besten! Leider war der Zuspruch nicht wie erwartet und so tauschten wir unsere Rangkarten wegen Schließung des selbigen, gegen gleichwertige Karten im Parkett.
Beckmann01
Der Wasserhahn ist übrigens ausgewechselt, die Nase tropft nicht mehr, auch der Computer arbeitet wieder. Doch bei letzterem bin ich mir nicht sicher ob die Arbeit nicht vergebens war.
Also Ruhe bewahren, nicht zum Tintenfass greifen und eine schöne vorweihnachtliche Zeit.