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Der Baum steht!


Jedes Jahr wird unter reger Teilnahme der Menschen hier in der Stadt der Weihnachtsbaum auf dem Domplatz aufgestellt.
Das Ritual erfolgt immer einen Tag nach Martini. Seit über 200 Jahren wird das Martinsfest in Erfurt gefeiert und fünfzig Jahre ist es her, dass beide Kirchen diesen Tag als ökumenisches Fest gemeinsam begehen. Die Katholiken feiern den heiligen Martin und die Protestanten den Geburtstag Martin Luthers.
Hier eine historische Postkarte (Stadtarchiv)

Am diesjährigen 11. November ist nun eine Fichte von ca. 80 Jahren und etwa 24 Meter Höhe sowie einem Stammumfang von 2,65 Metern auf dem Domplatz, mit Hilfe eines 80 Tonnen Autokranes, aufgerichtet worden.
Das Wetter lies bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad eher das nahende Osterfest als das bevorstehende Weihnachten vermuten.
Nach den Corona-Einschränkungen soll es auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt wieder ein buntes Treiben mit Festbeleuchtung und Glühwein wie in alten Zeiten geben.
Hier einige Impressionen des diesjährigen Spektakels:

Für euch gefunden:

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Wir lassen es krachen, egal wie es kommt!


Das war offenkundig der Titel, unter dem gestern Tausende das Oktoberfest auf dem Domplatz feierten.
Eigentlich wurde früher ein Herbstfest durchgeführt, welches ohne alkoholgeschwängertes Festzelt auskam.
Dann gab es irgendwann ein Citymanagement und damit natürlich auch Eventmanager. Laut der eigenen Webseite, erfolgte 2011die Metamorphose Herbstfest zu Oktoberfest und natürlich ein stattliches Festzelt war nun der Magnet. Den Rekord gab es 2018 mit 800.000 Besuchern, die zum Domplatz strömten. In diesem Jahr wurden bereits zur Eröffnung 70.000 vermeldet.
Schon auf meinem gestrigen Weg dorthin, bei fast sommerlichen Temperaturen, waren die Plätze der Außengastronomie durch ein hungriges und gut gelauntes Publikum gefüllt.
Dann auf dem Domplatz ein Gewusel von Alten und Jungen bei lauter Schlagermusik, grellen farbigen Licht und über allem der Dunst von allerlei Gebackenem und Gebratenem. Die Maß Bier ist mit 11,50 Euro einen Euro teurer als 2019 – aber damit immer noch mindestens zwei Euro günstiger als auf dem Oktoberfest in München. Bei den Stromkosten bin ich allerdings überfragt. Es schien auch nur von untergeordnetem Interesse.
Ich selbst wollte ja nur diese Stimmung aufsaugen und einige Bilder schießen. Doch die Masse wollte natürlich feiern und hatte sich in Unkosten gestürzt, um in einer typisch bayrischen Tracht zu erscheinen.
Dann kommt mal mit. Heute ist der letzte Tag!

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Das Stettiner Haff


Diese Küstenbucht wird auch Oderhaff oder Pommersches Haff genannt. Wir hatten uns für ein paar erholsame Tage die kleine Stadt Ueckermünde als Urlaubsort ausgesucht und dort eine sehr schöne Ferienwohnung gebucht.

Ich will mich hier nicht über geographische, kulturelle oder geschichtliche Details auslassen. Das wisst ihr eh schon oder könnt es googlen.
Es gab aber so einige Kleinigkeiten, welche uns auffielen. Zum Beispiel haben wir von Pasewalk bis Ueckermünde kein einziges Windrad gesehen. Für eine Küstenregion ist das schon bemerkenswert. Strom kam trotzdem aus der Steckdose. 😉
Es wird einem da schon sehr deutlich, was wir so alles, uns und der Natur zumuten.
Eine Kuriosität war der Gefängnisschlüssel, der in früherer Zeit in einer Metallkassette in der Nähe des Schlosses an einer Mauer zu finden war.

Die Mecklenburgische Landschaft ist gerade im Herbst, wo kaum Urlauber diese Gegend heimsuchen, eine Oase der Stille und Entspannung. Bis auf eine Ausnahme.
Die jungen Leute, die hier zu Hause sind, scheinen sich aller „Simson“ Mopeds aus der ehemaligen DDR bemächtigt zu haben. So sausen sie mit hoher Geschwindigkeit und dem typischen Sound dieser Gefährte durch die idyllischen Orte und hinterlassen den Duft des zwei Takt Benzins, welches die Motoren dieser Fahrzeuge antreibt.
Wenn sie dann die Schulausbildung beendet haben, verlassen sie oft diese Gegend und übergeben ihre Mopeds an die nächste Generation. Zumindest ist es in den letzten dreißig Jahren so gelaufen.
Hatte Ueckermünde im Jahre 1990 noch 11.655 Einwohner, so sind es heute nur noch etwa 8.457.
Dadurch sind Bilder, wie das nachstehende, typisch liebevoll restauriert neben Leerstand und Verfall.

Hier noch einige Impressionen von unseren Ausflügen zu Fuß oder mit dem Rad

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Es stehen nur noch zwei Zahnbürsten im Bad


Nun sind die Ferien zu Ende. Oscar und Fritz sind wieder abgereist und in unserem Bad stehen nur noch zwei Zahnbürsten.

vor der Abreise unserer Gäste
nach der Abreise

Jeder kennt es, glaube ich: bei Besuch ist die Badbenutzung eine logistische Herausforderung, zumal wenn im Bad ein stabiles W-Lan zur Verfügung steht. 😉
Die diesjährigen Ferien der Jungs verliefen jedoch alles in allem recht entspannt. Da sie abwechselnd verschieden Ferienlager besuchten, war meist nur Oscar oder Fritz unser Gast. Lediglich in der letzten Augustwoche verbrachten wir einige Tage im Spessart. Susan hatte zwei Ferienhäuser für uns gebucht, damit ausreichend Platz zur Verfügung stand. „Ziegelhütte“ hieß die Ferienanlage im Flörsbachtal in der Nähe von Lohr am Main.
Für entspannte Tage in waldreicher und ruhiger Gegend nur zu empfehlen. Die Häuschen verfügen alle über eine Sauna und besonders im Herbst fühlen sich viele Gäste dadurch angezogen, so sagte man uns. Wir brauchten derartige Wellnessangebote nicht. Es war immer noch sehr warm und so nutzten wir reichlich das Duschwasser.
Am Mittwoch brachten wir die beiden Jungs nach Nürnberg, von wo sie über Wien dann zurück nach Barcelona flogen.
Für euch einige Impressionen aus dem Spessart als kleine Anregung.

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Die Jungens sind da!


Wir sehen Oscar und Fritz, wegen der großen Entfernungen, oft nur dreimal im Jahr, dann aber meist über längere Zeit. Wie jetzt, in den großen Ferien, sind es fünf Wochen. Da lernt man sich doch ganz anders kennen als zu Familienfeiern oder gelegentlichen Besuchen zum Kaffee trinken. Auch fallen einen die entwicklungsbedingten Veränderungen stärker auf.
Oscars Stimmbruch ist so weit fortgeschritten, dass Heldentenor abgeschrieben werden muss. Held sollte aber noch möglich sein. 😉
Auch die ganze Konversation hat sich verändert. Irgendwie haben wir den Eindruck, wir gehören nun dazu, zu der Runde der Erwachsenen- nicht umgekehrt.
Sie warten neuerdings geduldig darauf, bis wir ebenfalls den letzten Biss vom Brötchen getätigt haben und dann wird auch noch ohne Aufforderung der Tisch abgeräumt.
Irgendwie merken sie das die Gewichte sich verschieben und wir bemerken das auch. Noch haben sie mehr Fragen als Antworten an uns. Das wird sich aber bald umkehren.
Immerhin betrachten sie uns aber noch nicht als weltfremd!
Ohne dass sie jemand dazu angehalten hätte, haben sie uns einige Mitbringsel von ihrer USA-Reise mitgebracht. Das hat uns schon gefreut.

eine kleine Aufmerksamkeit

Nun sind sie schon wieder unterwegs und es geht gerade recht ruhig bei uns zu.
Wenn sie zurück sind, haben wir noch einige gemeinsame Tage im Spessart geplant.
Bis dahin euch einige schöne Tage mit möglichst reichlich Regen.