Veröffentlicht in Kultur & Veranstaltungen

Tatort oder nur wenige Stunden bis zum Mörder


Am Sonntag ist wieder Tatortzeit und wir werden ihn uns ersparen! Das ist eine Entscheidung, die wir seit einiger Zeit immer häufiger trafen. Die Storys wirken uns häufig zu konstruiert, zu vorhersehbar oder auch oft schwer nachvollziehbar.  Die behandelten Themen prasseln schon ständig in Politikmagazinen, Talkshows und den aktuellen Nachrichten auf uns ein. Eigentlich wollen wir  nur gute und spannende Unterhaltung. Das ist aber immer seltener der Fall.
Da gibt es einen Ausweg, dachten Susan und Andreas und schenkten uns Eintrittskarten für “Krimi zum Dinner” im “DASDIE Brettl”.
Hier schifften wir nun gestern auf der MS COSTA AGATHA ein. Unsere Reise ging in Richtung Bermuda-Dreieck. Mit an Bord, wie bei “Tod auf dem Nil”, Inspektor Poirot.
Nachdem Heidi und ich unseren Platz zum Kapitänsdinner gerade eingenommen hatten und wir unsere Tischnachbarn begrüßen konnten, begann ein unterhaltsamer und lukullisch gelungener Abend.
Uns blieb kaum Zeit, um in die Atmosphäre des gebuchten Luxusliners einzutauchen, da erschien auch schon der Kapitän mit seiner reizenden Chefhostess an unserem Tisch. Sie verwickelten die Gäste  in einen amüsanten Smalltalk, der darin mündete, mich zu einer kleinen Nebenrolle zu animieren. Dem Charme dieser Offerte wollte ich nicht widerstehen. Um mir die Entscheidung etwas zu erleichtern, versicherte man mir, ich hätte nichts zu sagen (also wie von zu Hause gewohnt), es wären auch nur drei kleine Auftritte und im Übrigen würde mir der kostenlose Cocktail “Costa Agatha” spendiert. Von nun an war ich für die  folgenden vier Stunden: “Mijnheer van Gelderen” Chef der Carnival Reederei, Rotterdam!
Das Konzept der Veranstaltung war so angelegt, immer wenn das Besteck zwischen den einzelnen Gängen nicht benötigt wurde, entwickelten die Darsteller die Handlung des Kriminalfalls gewürzt mit bekannten Songs aus dem Musicalrepartier.
Nach dem ersten Gang: Meeresgras aus den Tiefen der See garniert mit Riesengarnelen und Shrimps, erfolgte nun mein erster Auftritt. Die Crew wurde vorgestellt und es war nicht unentdeckt geblieben, der Reeder van Gelderen war an Bord. Also Scheinwerfer auf mich und herzliche Begrüßung durch den Kapitän und seine charmante Assistentin (reichlich Applaus).
Damit ich auch immer gut zu erkennen sei, bekam ich einen Hut aufgesetzt. Den konnte ich aber beim besten Willen nun nicht über Stunden tragen und da auf dem Tisch der Platz nicht reichte, es auch unziemlich ausgesehen hätte, verbannte ich ihn unter den Tisch auf mein Knie.
Nun musste ich, während der einzelnen Gänge dem Geschehen besonders aufmerksam folgen. Sobald das Stichwort “Reeder van Gelderen” zu hören war, nahm ich den Hut vom Knie und setzte ihn dahin wo er hingehörte. So wurde ich noch zweimal in die Handlung involviert. Dazu musste ich den ganzen Saal durchqueren um zur Bühne zu gelangen. Mit einem randvollen Cocktailglas, bewegte ich  mich, reichlich belohnt, jedes Mal zurück zum Tisch. Dabei nichts zu verschütten, war gar nicht so einfach.
Gut, dachte ich nach meinem dritten Auftritt, das ist nun geschafft.
Nachdem die Gäste ihre Wetten auf den vermeintlichen Mörder abgegeben hatten, begründete “Inspektor Poirot” nun wortreich, wer für die Leiche an Bord verantwortlich war, beziehungsweise wer da ungerechtfertigt verdächtigt wurde. Wie in jedem guten Krimi hatte man alle möglichen Personen verdächtigt aber nicht doch den “Reeder van Gelderen”.
Darauf war ich nun gar nicht vorbereitet.
Herr “Konzertowski”, der den Übeltäter nun arrestieren sollte, rannte zwar in die richtige Richtung, konnte mich auf Grund des fehlenden Hutes aber nicht gleich ausfindig machen. Nun wollte ich durch einen Fluchtversuch meine Lage nicht noch verschlimmern und setzte schnell und zum letzten Male den Hut auf.
Als wir uns von unseren Tischnachbarn verabschiedeten, entschuldigte ich mich noch dafür, dass sie den Abend in so dubioser Gesellschaft verbringen mussten.
Einen guten Start in die neue Woche und überlegt auf wen ihr euch so einlasst!Zwinkerndes Smiley

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Veröffentlicht in Gesellschaft, Jahreswechsel

Happy New Year 2017


“An Silvester feiert die ganze Welt, dass sich das Datum ändert. Ich hoff, irgendwann feiern wir das Datum an dem sich die Welt geändert hat.”
Sicher bin ich mir nicht, aber Александра könnte die Quelle sein für diese Hoffnung. Wenn nicht, finde ich den Spruch trotzdem gut und suche weiter den Autor!
In diesem Sinne möchte ich denen, die hier mehr oder weniger regelmäßig vorbeischauen, alles erdenklich Gute für das neue Jahr wünschen. Besonderen Dank allen Followers, denjenigen, die mal einen Kommentar verfassten oder sich für ein “Like” entschlossen hatten.
Ich habe übrigens keine guten Vorsätze für 2017 gefasst! Das erspart mir dann auch die eine oder andere Enttäuschung.Zwinkerndes Smiley

Veröffentlicht in Art, Familie, Kultur & Veranstaltungen, Weihnachten

Ungewöhnliche Orte


 zum Adventskalender    zum Weihnachtsmarkt

Was sind eigentlich ungewöhnliche Orte? Wir machen sie erst zu solchen, in dem wir Dinge tun, die für gewöhnlich dort nicht stattfinden.
Es liegt weiß Gott schon viele Jahre zurück. Zu Hause war es manchmal nicht ganz einfach. Die Familie war recht groß und die Geschwister noch klein. Auch wohnte der Großvater mit uns unter einem Dach und dann noch, wenn auch unausgesprochen: was sollen denn die Nachbarn sagen? Um diese Fragen zu umgehen trafen wir uns, besonders in der wärmeren Jahreszeit, gerne im nahegelegenen Stadtpark. Die Sommerzeit war noch nicht erfunden und so begann nach 20 Uhr bereits die Dämmerung. Es waren viele lauschige Ecken mit bequemen Parkbänken zu finden. Selbst bei Regenwetter konnte man unter einer Pergola Schutz finden.
Anfangs war es immer eine etwas beschwerliche Fummelei , doch dann klappte es! Endlich empfingen wir im 49 Meterband, auf Kurzwelle “ RTL”  in englischer Sprache und hörten auf unserem Kofferradio Little Richard, Pat Boone, Wanda Jackson oder wer sonst die US- Hitparade bestimmte.
(Die Fummelei bestand insbesondere im ausrichten der Antenne).
Für unsere Musik waren wir zu äußersten Anstrengungen bereit.  Für meinen Freund “W”, der unter Aufbringung aller finanziellen Kräfte seiner Familie, in den Besitz eines eigenen Tonbandgerätes kam, war es eine Selbstverständlichkeit sich den Wecker nachts zu stellen, um ein oder zwei Titel vom UKW Sender NDR 2 aufzunehmen. Mehr war damals von unserer Musik auf deutschen Radiostationen nicht zu hören. Nach etwa einem halben Jahr war er aber im Besitz einer Stunde hochwertiger Aufnahmen unserer Stars. Es war kein Problem damit vier Stunden Party zu feiern und die Beliebtheitswerte meines Freundes stiegen weit über die Grenzen unserer Klicke.
Nun hatte Heidi für den zweiten Advent Karten für ein Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha erstanden und dies sollte ebenfalls an einem ungewöhnlichen Ort stattfinden.
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Was ihr hier seht ist die Abfertigungshalle unseres Provinzflughafens “Airport Erfurt-Weimar” und genau hier fand am zweiten Advent ein Konzert statt. Es handelte sich um kein klassisches Adventskonzert, sondern wir erlebten eine musikalische Europareise.
Nun ist so eine Veranstaltung in Frankfurt sicher nicht so einfach zu organisieren wie hier. Denn im Winter gibt es bei uns  nicht all zu viele Starts und Landungen.
Wir wollen uns aber nicht unbedeutender machen als wir sind! Immerhin landete hier auch die Air Force One mit US Präsident Obama 2009 und nicht zu vergessen die Landung des Papstes mit einem Airbus der Bundeswehrstaffel 2011.
Papst wie US Präsident landeten gewissermaßen ebenfalls an einem ungewöhnlichen Ort. Denn in aller Regel sind ihnen ja die Airports der Metropolen vorbehalten.
Heute ist nun der vierte Advent und ich hoffe, ihr habt stressfrei alle Dinge erledigt, die euch für ein schönes Weihnachtsfest wichtig sind.  In knapp einer Woche ist dann Heiligabend. Dieses Fest repräsentiert ja wie kein anderes Ereignis einen ungewöhnlichen Ort. Der Stall von Bethlehem würde keinen Menschen interessieren, gäbe es nicht dieses denkwürdige Ereignis der Geburt Christi.
Wie immer ihr die Feiertage begeht, nehmt euch einfach etwas Zeit für euch und eure Lieben. Dafür eignen sich, wie ihr seht, auch ungewöhnliche Orte.

Veröffentlicht in Advent, Weihnachten

Einen Tusch für den Adventskalender


Ich denke einen Tusch verdient zu haben. Ursprünglich wollte ich den Kalender einer Firma verwenden, die sich mit Webdesign beschäftigt. Seit Jahren konnte dieser kostenlos genutzt werden.  Leider kann ich in diesem Jahr nicht deren sehr schöne Flash animierte Kalender  verwenden. Die Arbeiten wurden eingestellt.
Verzichten wollte ich aber auch nicht auf die Einbindung eines Adventskalenders auf meinem Blog. So stieß ich nach einiger Suche und mehreren Experimenten auf “Türchen.com” (sie beschäftigen sich wie zu erwarten mit Webdesign).
Wer ebenfalls jemanden eine kleine Freude mit einem ganz individuellen Weihnachtskalender machen möchte, benutzt den Link zu “Türchen com”. Vorkenntnisse benötigt ihr nicht. Je nach Gestaltung ist lediglich etwas Mühe erforderlich. Als Beispiel könnt ihr ja mal meinem Kalender ansehen. Mit Klick aufs Bild gelangt ihr dahin.
AK KopieErwähnen möchte ich noch, dass keinerlei Registrierung notwendig ist. Nur eure Links solltet ihr natürlich merken. Ihr könnt auch jederzeit Änderungen vornehmen.
Mit diesem kleinen Tipp wünsche ich euch eine wunderschöne Zeit bis Heiligabend. Denkt an eure Lieben, aber vergesst bei dem ganzen Stress nicht, auch ihr benötigt hin und wieder eine Pause! Die macht ihr am besten mit ein paar Freunden am Glühweinstand. Dann mal Prost!Bierkrug Zwinkerndes Smiley
Mit Heidi bummelte ich auch bereits diese Woche über den hiesigen Weihnachtsmarkt. Wenn ihr wollt, könnt ihr ihn nachvollziehen. Mit Klick auf nachstehendes Bild folgt ihr uns vom Bahnhof zum Domplatz.

Veröffentlicht in Advent, Familie, Kinder, Weihnachten

Wunschzettel



Dies sind die beiden Absender der Wunschzettel, die mich vor einigen Tagen erreichten. Das Bild ist noch gar nicht so alt um an Weihnachtswünsche zu denken. Doch als ich neulich einen Einkaufsbummel machte, sah ich die bereits angebrachten Lichterketten und sonstige Illuminationen in den Straßen. Letzte Hand wurde an weihnachtliche Schaufensterdekorationen angelegt und der Aufbau der Verkaufsstände für den Weihnachtsmarkt war in vollem Gange (vom 22.11.2016 bis 22.12.2016 in Erfurt).
Ich sah mich also veranlasst der kommenden Weihnachtszeit ins Auge zu sehen. Von der Post besorgte ich zwei Weihnachtspakete, das so genannte “Pluspäckchen”.
Für 5,99€  bekommt man einen weihnachtlichen Karton samt Porto und kann bis zu 10 kg  Geschenke darin verschicken.
Auch ein Schittchen und Baumkuchen besorgte ich bei der Gelegenheit. Nun muss ich am Wochenende noch die restlichen Gaben erstehen.
Natürlich habe ich den Jungen jeweils einen Brief zu ihren Wunschzetteln geschrieben.
Santa Claus Village  96930 Rovaniemi, Finnland verwendete ich als Absender. Ich glaube, sie können sich schon denken wer dahinter steckt!
Was wünschen sich zwei Rabauken in diesem Alter? Für mich war es keine Überraschung und ich glaube ihr werdet auch nicht wirklich erstaunt sein.
– Nitendo Wii
– Wi-Fi (für alle und überall)
– Tablet
– Dronenkamera
Das stand unisono, mehr oder weniger leserlich, auf zwei blauen Papierbögen als Weihnachtswunsch, inklusive einiger unbedeutender Kleinigkeiten.
Mit einigen pädagogischen Hinweisen in meinen Antwortbriefen, habe  ich die Wünsche an gewisse Abhängigkeiten geknüpft. Aber so wenig wie ich das ernst nehme, werden sie sich sicher auch nur amüsiert zurücklehnen.
Da ich nun schon einmal weihnachtlich inspiriert war, habe ich meiner Webseite auch gleich mal ein etwas winterliches Aussehen verpasst. Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass meine Adventseite ebenfalls einer Aktualisierung bedurfte. Termine stimmten nicht mehr, Links endeten im Nirwana  und den seit Jahren verwendeten Adventskalender konnte ich auch nicht mehr nutzen. Nun hatte ich dann doch einige Arbeit eine neue Plattform zu finden, die ich in meinem Blog nutzen kann.
Damit euch die Zeit nicht davon rennt,  seid nicht traurig über das schlechte Wetter, nutzt es um einige Kleinigkeiten für eure Lieben zum Weihnachtsfest vorzubereiten.