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Orte die kaum jemand kennt-Bad Langensalza


Wie ihr wisst war ich (wir) ja on Toure. Wir benutzten wie so häufig die Bahn. Es gab weder Gedränge, noch überfüllten Wagen dafür Atemschwierigkeiten ob der Maskenpflicht. Auf unserer Fahrt ins Sauerland hatten wir wie üblich Verspätung und damit einhergehend einen verpassten Anschluss, so dass wir die Route über Dortmund nehmen mussten.
Nach Halle war ich allein unterwegs, was mit 33 Minuten Fahrzeit bei rund 90 km Strecke in Ordnung war.
Mitnehmen möchte ich euch diesmal in einen wenig bekannten Kurort, Bad Langensalza im Thüringer Becken. Da unter den gegenwärtigen Umständen Urlaub in Deutschland eine Aufwertung erfährt, ist das vielleicht eine Empfehlung.
Eine Woche wäre eine gute Zeitspanne um die interessante Umgebung zu erkunden. Ihr erreicht von dort, in etwa 30 Minuten Fahrzeit Eisenach, Mühlhausen, Erfurt, Weimar oder Gotha um nur einige sehenswerte Orte zu nennen.
Und wenn ihr schon einmal hier seid, besucht unbedingt den Nationalpark Hainich im Städtedreieck von Eisenach, Bad Langensalza und Mühlhausen. Er ist mit 130 km2 Fläche das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands.
Eine Übernachtung im Doppelzimmer schlägt in Bad Langensalza mit 60,00€ bis 90,00€ zu Buche.
Die Stadt hat neben Erfurt und Mühlhausen den größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern in Thüringen. Teile der Stadtmauer sind erhalten und liebevoll restauriert. Ursprünglich gab es 24 Wehrtürme und 7 Tore, heute sind noch 9 Türme vorhanden.
Neben dem bekannten japanischen Garten, besucht auch den Rosengarten, den Garten der Liebe. Hier blühen über 450 Rosen aller Art in jeder Farbe.
Zuletzt möchte ich noch auf das Thüringer Apothekermuseum im “Haus Rosenthal“ verweisen.
Das obige Bild, „Bin bei Gastwirt Bold…….“ fand ich im Apothekenmuseum. Der Apotheker, der dies seinen Kunden mitteilte, dokumentierte da doch eine gewisse Gelassenheit gepaart mit Verantwortung. Im Notfall war er erreichbar. Da solltet ihr vielleicht mal drüber nachdenken! 😉

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Wie gesagt: I’m on tour!


Hin und wieder erhalten wir ein Carepaket. Diese werden ausschließlich durch Susan verschickt! Hier mal ein besonders gelungenes Beispiel!

Das ist alkoholfreier Gin! Den gibt es wirklich!

Damit ihr auch bis zu meiner Wiederkehr etwas davon habt, exklusiv ein erprobtes Rezept:

Der erfrischende Klassiker Gin Fizz zählt zu den geschüttelten Sours und hat eine leicht bittere Note. Das weit über ein Jahrhundert alte Cocktail-Rezept wurde von der International Bartenders Association zu den „Unforgettables“ erkoren und zählt somit zu den legendärsten Cocktails der Welt.
Zutaten:

  • 5cl Gin Siegfried Wonderleaf (alkoholfrei) darauf kommt es an!
  • 3 cl Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 2 cl Zuckersirup
  • 10 cl gekühltes Soda
  • Eiswürfel
  • Eine Zitronenscheibe für die Dekoration

Zubereitung

  1. Zu Beginn kommen für die Zubereitung Gin, Zitronensaft und Zuckersirup sowie einige Eiswürfel in den Shaker.
  2. Alles gemeinsam gut schütteln für die typische Schaumkrone.
  3. Durch das Barsieb oder ein feines Küchensieb ins Glas gießen.
  4. Eiswürfel nach Belieben dazugeben.
  5. Den Drink mit Soda auffüllen.

Versprochen, ihr benötigt am nächsten Morgen weder ein Matjesbrötchen noch eine frische Dusche oder starken Kaffee.
So, ich mach mich mal los, bis später.

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Das alles ohne Lufthansa


Schon wieder sind zwei Wochen vergangen seit ich den letzten Beitrag schrieb.
Ich könnte es ja wie Herr Lanz oder Frau Maischberger machen, die seit etwa acht Wochen ein und das selbe Thema bedienen. Ich möchte aber einfach mal einen gewissen Abstand zum Dauerbrenner haben.
Das war jedenfalls auch Heidis Auffassung, und so nutzten wir die letzten 14 Tage um einige Exkursionen in die nähere Umgebung zu unternehmen.
Das ist für uns nun keine Besonderheit, aber mancher Wanderer, den wir unterwegs begegneten entdeckte die Fortbewegung zu Fuß in der schöner Natur wieder neu.
Proviant mussten wir natürlich im Rucksack transportieren, denn die Gastronomie stand nirgends zur Verfügung. Also folgt mir einfach mal einen Moment an frischer Luft und tut so etwas für euer Immunsystem. Das könnte in diesen Zeiten sogar von hohem Nutzen sein.

Die Apfelstädt entspringt unterhalb des Rennsteiges in 728 m Höhe und mündet nach 30 km in die Gera. Einen Großteil der Sehenswürdigkeiten entlang der Apfelstädt kann man bei einer Wanderung auf dem im April 2011 eröffneten Mühlenwanderweg bewundern. Beeindruckend sind die mächtigen Schwarzpappeln im Auwald, welche eine Höhe bis 30m erreichen.

Die Hörselberge sind ein bis 484,2 Meter hoher und etwa 6 km² großer Höhenzug nahe Eisenach im Wartburgkreis, westlicher Teil Thüringens. Der Kammweg beträgt etwa 11 km und stellt keine größeren Anforderungen. Mit Randolf und Evchen genossen wir die herrlichen Ausblicke.

Schellroda Zwischen Schellroda und Klettbach an einer Weggabelung steht ein Sühnekreuz. Die Zeit ist hier mit 1332 festgelegt worden, doch dürfte sicher sein, dass das Kreuz älter ist. Es ist recht versteckt und nicht leicht zu finden, da der Weg nicht ausgewiesen ist. So könnt ihr es trotzdem finden: Sühnekreuz
1251 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Es ist ein Rundlingsdorf und durchaus sehenswert. Vom Ortsrand sind es knapp 4 km bis zum Kreuz.

Wir mussten so zwischen 15 und 30 km mit dem Auto fahren um diese Ziele zu erreichen. Vielleicht ist es eine kleine Anregung so ganz ohne Lufthansa. 😉

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Neu im Programm


Aus aktuellem Anlass zeigen wir nach Wiedereröffnung in unserem Lichtspielhaus, in Abänderung, nachstehendes Programm:

Kino 1

„Angst essen Seele auf “ Deutsches Melodram des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder.

Kino 2

„denn sie wissen nicht, was sie tun“ Frei nach James Deans vorletztem Film, in Neuverfilmung mit 16 Provinzfürsten, alle in Hauptrollen.

Kino 3

Lehrgang der Volkshochshule zu Grundlagen der Statistik.
Thema: „Das harmonische Mittel“

Als Kulturbeitrag in allen Sälen:
Bodo Wartke – Christian Drosten (live aus seinem Wohnzimmer)

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Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber?


Am 20. März 1982 veröffentlichte die Gruppe Karat den Titel „Der blaue Planet“, welcher mit den obigen Worten der Überschrift beginnt.
Wenngleich es im weiteren Text um den Wahnsinn des atomaren Wettrüstens zwischen den damaligen Militärblöcken ging, hat doch diese Textzeile eine Aktualität, die sich damals kaum jemand vorstellen konnte.
Schlimm genug, das zu den vielen Katastrophen unseres Planeten eine weitere hinzugekommen ist. Mich nerven die Journalisten, Moderatoren und vermeintlichen Experten, die ständig und ausnahmslos apokalyptische Stetmants über alle vorhandenen Kanäle verbreiten und damit die so schon vorhandene Angst der Menschen erheblich verstärken.
Das beginnt schon am frühen Morgen mit dem Heimatsender und endet spät abends mit Lanz und Maischberger.
Nicht genug dessen, bekomme ich auch noch häufig Links über Mail und Whatsapp, welche ich bitte unbedingt lesen oder ansehen soll, was ich natürlich prompt erledige!
Neulich schrieb mir Oscar (unser blonder Spanier):

Da wir immer mal von unseren kleinen Ausflügen ein Bild posten, sehen die Jungs natürlich die Unterschiede zwischen Deutschland und Spanien.
Dort sind die Kinder seit sechs Wochen nicht mehr aus dem Haus gekommen und nicht alle nennen ein Haus ihr eigen. Ihr könnt euch sicher noch an die elterliche Androhung von einem Tag Stubenarrest erinnern. Das empfand ich schon als seelische Grausamkeit! Ab Montag soll es dann erlaubt sein, dass ein Kind mit einem Elternteil zur Apotheke oder zum Einkaufen gehen kann. Das ist schon eine sehr schmerzliche Situation für die Kinder und die ganze Familie.
Nachstehend zur Erbauung:
so ist der Frühling in Deutschland!

…und in Spanien sieht Frühling so aus:

Solche Bilder blieben den Kindern in Spanien in diesem Jahr versagt und es ist leicht vorstellbar, dass dies schmerzt.
Oscar wünscht sich ganz dringend einen Flug  Business Class, eine Seefahrt mit „Mein Schiff“ und einen Besuch bei McDonald‘s. Fritz ist mit McDonald‘s auch einverstanden aber etwas bescheidener, genügt ihm schon sein Fahrrad und seine Freunde.
Was immer ihr euch wünscht, möge es bald in Erfüllung gehen!