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Nach Singen in die Pilze


So etwa eine Autostunde von unserem zu Hause, liegt am Rande des Thüringer Beckens unweit des Thüringer Waldes, das beschauliche Örtchen „Singen“. Es leben dort etwa 500 Menschen in idyllische Umgebung. Es gibt eine Kirche, ein Gasthaus, einen Sportplatz, den Dorfteich und die wohl kleinste Brauerei Deutschlands. Hin und wieder hält auch ein Zug am Bahnhof Singen.

Jedes Jahr sind wir etwa viermal in diesem kleinen Ort. Anfang Juli sammeln Heidi und ich Heidelbeeren, die wir einfrieren und im Winter zu leckeren Kuchen verarbeiten. Das ist schon ein etwas mühsames Unterfangen . In den letzten Jahren haben wir niemanden getroffen, der es uns gleich getan hätte. Lediglich Evchen und Randolf lassen sich manchmal animieren.
Im September und Oktober ist dann Pilze sammeln angesagt. Auch hierbei sind wir meist allein im Wald. Hierfür gibt es mittlerweile Apps fürs Smartphone. Aber Vorsicht ist trotzdem geboten. Man sollte schon wissen, was da so im Korb landet.

Hier der Werdegang unserer Ausbeute vom letzten Dienstag in bildlicher Darstellung.
Ich dünste die Pilze etwa 15 Minuten bei geringer Hitze. Dazu wird in einen ausreichend großen Topf wenig Wasser, so dass der Boden etwa 2mm bedeckt ist, gegeben. Häufiges Rühren verhindert das Ansetzen am Topfboden. Die Pilze geben genügend Wasser ab. Die Beutel sind mit etwa 400gr gefüllt und wandern nach dem Abkühlen im Gefrierschrank.
Falls ihr euer Homeoffice zu einer solchen Exkursion nutzen wollt, im Singerwald ist „G4“ Netz vorhanden!

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Nun auch bei uns Ferien!!!


wenn ich mich nicht verzählt habe, sind nun in vierzehn Bundesländern Ferien!
Heidi ist der Meinung da könnte ich auch etwas kürzer treten und der Abstand zwischen meinen Blogbeiträgen wäre mit drei Wochen durchaus angemessen.
Also nur mal so zur Information, der nächste Beitrag erst entsprechend später! 😉

So sieht bei uns in der Regel Urlaub aus:

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Orte die kaum jemand kennt-Bad Langensalza


Wie ihr wisst war ich (wir) ja on Toure. Wir benutzten wie so häufig die Bahn. Es gab weder Gedränge, noch überfüllten Wagen dafür Atemschwierigkeiten ob der Maskenpflicht. Auf unserer Fahrt ins Sauerland hatten wir wie üblich Verspätung und damit einhergehend einen verpassten Anschluss, so dass wir die Route über Dortmund nehmen mussten.
Nach Halle war ich allein unterwegs, was mit 33 Minuten Fahrzeit bei rund 90 km Strecke in Ordnung war.
Mitnehmen möchte ich euch diesmal in einen wenig bekannten Kurort, Bad Langensalza im Thüringer Becken. Da unter den gegenwärtigen Umständen Urlaub in Deutschland eine Aufwertung erfährt, ist das vielleicht eine Empfehlung.
Eine Woche wäre eine gute Zeitspanne um die interessante Umgebung zu erkunden. Ihr erreicht von dort, in etwa 30 Minuten Fahrzeit Eisenach, Mühlhausen, Erfurt, Weimar oder Gotha um nur einige sehenswerte Orte zu nennen.
Und wenn ihr schon einmal hier seid, besucht unbedingt den Nationalpark Hainich im Städtedreieck von Eisenach, Bad Langensalza und Mühlhausen. Er ist mit 130 km2 Fläche das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands.
Eine Übernachtung im Doppelzimmer schlägt in Bad Langensalza mit 60,00€ bis 90,00€ zu Buche.
Die Stadt hat neben Erfurt und Mühlhausen den größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern in Thüringen. Teile der Stadtmauer sind erhalten und liebevoll restauriert. Ursprünglich gab es 24 Wehrtürme und 7 Tore, heute sind noch 9 Türme vorhanden.
Neben dem bekannten japanischen Garten, besucht auch den Rosengarten, den Garten der Liebe. Hier blühen über 450 Rosen aller Art in jeder Farbe.
Zuletzt möchte ich noch auf das Thüringer Apothekermuseum im “Haus Rosenthal“ verweisen.
Das obige Bild, „Bin bei Gastwirt Bold…….“ fand ich im Apothekenmuseum. Der Apotheker, der dies seinen Kunden mitteilte, dokumentierte da doch eine gewisse Gelassenheit gepaart mit Verantwortung. Im Notfall war er erreichbar. Da solltet ihr vielleicht mal drüber nachdenken! 😉

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Das alles ohne Lufthansa


Schon wieder sind zwei Wochen vergangen seit ich den letzten Beitrag schrieb.
Ich könnte es ja wie Herr Lanz oder Frau Maischberger machen, die seit etwa acht Wochen ein und das selbe Thema bedienen. Ich möchte aber einfach mal einen gewissen Abstand zum Dauerbrenner haben.
Das war jedenfalls auch Heidis Auffassung, und so nutzten wir die letzten 14 Tage um einige Exkursionen in die nähere Umgebung zu unternehmen.
Das ist für uns nun keine Besonderheit, aber mancher Wanderer, den wir unterwegs begegneten entdeckte die Fortbewegung zu Fuß in der schöner Natur wieder neu.
Proviant mussten wir natürlich im Rucksack transportieren, denn die Gastronomie stand nirgends zur Verfügung. Also folgt mir einfach mal einen Moment an frischer Luft und tut so etwas für euer Immunsystem. Das könnte in diesen Zeiten sogar von hohem Nutzen sein.

Die Apfelstädt entspringt unterhalb des Rennsteiges in 728 m Höhe und mündet nach 30 km in die Gera. Einen Großteil der Sehenswürdigkeiten entlang der Apfelstädt kann man bei einer Wanderung auf dem im April 2011 eröffneten Mühlenwanderweg bewundern. Beeindruckend sind die mächtigen Schwarzpappeln im Auwald, welche eine Höhe bis 30m erreichen.

Die Hörselberge sind ein bis 484,2 Meter hoher und etwa 6 km² großer Höhenzug nahe Eisenach im Wartburgkreis, westlicher Teil Thüringens. Der Kammweg beträgt etwa 11 km und stellt keine größeren Anforderungen. Mit Randolf und Evchen genossen wir die herrlichen Ausblicke.

Schellroda Zwischen Schellroda und Klettbach an einer Weggabelung steht ein Sühnekreuz. Die Zeit ist hier mit 1332 festgelegt worden, doch dürfte sicher sein, dass das Kreuz älter ist. Es ist recht versteckt und nicht leicht zu finden, da der Weg nicht ausgewiesen ist. So könnt ihr es trotzdem finden: Sühnekreuz
1251 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Es ist ein Rundlingsdorf und durchaus sehenswert. Vom Ortsrand sind es knapp 4 km bis zum Kreuz.

Wir mussten so zwischen 15 und 30 km mit dem Auto fahren um diese Ziele zu erreichen. Vielleicht ist es eine kleine Anregung so ganz ohne Lufthansa. 😉

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zurück in die Zukunft 2020


Es dürfte noch nicht zu spät sein um euch für das bereits begonnene Jahr
2020 noch alles erdenklich Gute zu wünschen, was ich hiermit tuen möchte.
Wir weilten über den Jahreswechsel im Land des „Volks Rock’n’Rollers“!
Das gab es schon lange nicht, dass ein so großer Teil der Familie bei herrlichem Winterwetter gemeinsam den Jahreswechsel feierten. Eigentlich gab es dies in dieser Form noch gar nicht.
Es ist ja all zu häufig so, dass doch der eine oder andere Wehrmutstropfen zu beklagen ist, aber alle waren diesmal völlig klaglos und zufrieden. Das Wetter, mit Sonnenschein vom Gipfel bis in die Täler und Temperaturen, die sich am Tage so um die null Grad bewegten, entsprach natürlich unseren Wünschen. Das „Hotel Gratz„, welches wir gebucht hatten, war eine sehr angenehme Herberge und bemüht die Sonderwünsche der Kinder zu erfüllen. Sie hatten ständig kleinere Abweichungen zur Menükarte vorzunehmen, die aber in der Regel erfüllt wurden.
Während sich nun die meisten täglich die herrlichen Pisten auf ihren Skiern herunterstürzten und nur für den Rücktransport mit einer der Seilbahnen
250€ /6 Tage berappen mussten, waren Heidi, Silke und ich zu Fuß unterwegs. Dafür gab es genügend wunderschöne Winterwanderwege.
Eine Tour möchte ich erwähnen, da das Highlight eine etwa 4 km lange Abfahrt mit dem Schlitten von der Loosbühelalm auf 1.769 m schon ein besonderer Spaß war.
Es begann mit einer Busfahrt von Großarl zum Parkplatz Grundlehen. Die Bushaltestelle liegt auf etwa 1200 m. Es sind also fast 600 Höhenmeter bis zum Ziel Loosbühlalm. Dafür solltet ihr je nach Konstitution mindestens 1,5 Stunden veranschlagen. Im Normalfall könnt ihr euch auf der Alm wärmen und für das leibliche Wohl sorgen. Das war uns leider nicht vergönnt, da so viele Touristen auf einen freien Tisch warteten, dass wir es vorzogen unseren mitgebrachten warmen Tee mit einem kleinen Snack zu genießen. Ja und dann wählten wir einen der bereitstehenden Schlitten und waren in etwa 20 Minuten unten am Parkplatz (Kostenpunkt 5,00€). Es war ein Riesenspaß so eine lange Schlittenfahrt am Stück zu bewältigen.
Das ist meine Empfehlung, für den Fall ihr entschließt euch zu einem Winterurlaub in dieser wunderschönen Bergregion nahe Salzburgs.
Also sprecht mal mit dem Meteorologen/in eures Vertrauens, denn so herrliches Wetter wie wir es genossen, ist nicht selbstverständlich (Schaut unten die kleine Auswahl von Bildern).