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Es wird Herbst – sie ziehen gen Süden


Sturmtief „Kirsten“ heist der erste Herbststurm in diesem Jahr, um 21:00 Uhr ist es schon fast dunkel, auf dem Sportplatz der nahegelegenen Schule haben sich die ersten Krähen niedergelassen. Sascha schickte ein Bild von Störchen, die sich zum Rückflug in den Süden sammelten.

gesponsert von Sascha

Auch Oscar und Fritz, welche ein gut Teil ihrer Ferien bei uns verbrachten, sind bereits zurück nach Spanien. Für ihren Flug benötigten sie jedoch die Lufthansa.
Sie verlebten hier fast coronafreie Ferien. Fußballcamp, Basketballtraining, Zoobesuch und jeder eine Woche Feriencamp am Bleilochstausee, sowie der eine oder andere Ausflug prägten die Tage bei uns.
Eigentlich machte es wenig Mühe sie bei Laune zu halten. Wichtig und unabdingbar ist ein schnelles W-Lan und ständig mehrere freie Steckdosen zum Aufladen von Smartphone, Tablet oder Nintendo Switch. Mein PC stand mir auch nur eingeschränkt zur Verfügung.
Also, kümmert euch um eine funktionierende digitale Infrastruktur und ihr werdet entspannte Stunden mit den Kids verbringen. Des weiteren beugt ihr der Situation vor, dass die Mundwinkel nach unten verzogen werden, wenn mal wieder ein Besuch bei Oma und Opa angekündigt wird.

Impressionen Ferien Oscar und Fritz


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Nun auch bei uns Ferien!!!


wenn ich mich nicht verzählt habe, sind nun in vierzehn Bundesländern Ferien!
Heidi ist der Meinung da könnte ich auch etwas kürzer treten und der Abstand zwischen meinen Blogbeiträgen wäre mit drei Wochen durchaus angemessen.
Also nur mal so zur Information, der nächste Beitrag erst entsprechend später! 😉

So sieht bei uns in der Regel Urlaub aus:

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Orte die kaum jemand kennt-Bad Langensalza


Wie ihr wisst war ich (wir) ja on Toure. Wir benutzten wie so häufig die Bahn. Es gab weder Gedränge, noch überfüllten Wagen dafür Atemschwierigkeiten ob der Maskenpflicht. Auf unserer Fahrt ins Sauerland hatten wir wie üblich Verspätung und damit einhergehend einen verpassten Anschluss, so dass wir die Route über Dortmund nehmen mussten.
Nach Halle war ich allein unterwegs, was mit 33 Minuten Fahrzeit bei rund 90 km Strecke in Ordnung war.
Mitnehmen möchte ich euch diesmal in einen wenig bekannten Kurort, Bad Langensalza im Thüringer Becken. Da unter den gegenwärtigen Umständen Urlaub in Deutschland eine Aufwertung erfährt, ist das vielleicht eine Empfehlung.
Eine Woche wäre eine gute Zeitspanne um die interessante Umgebung zu erkunden. Ihr erreicht von dort, in etwa 30 Minuten Fahrzeit Eisenach, Mühlhausen, Erfurt, Weimar oder Gotha um nur einige sehenswerte Orte zu nennen.
Und wenn ihr schon einmal hier seid, besucht unbedingt den Nationalpark Hainich im Städtedreieck von Eisenach, Bad Langensalza und Mühlhausen. Er ist mit 130 km2 Fläche das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands.
Eine Übernachtung im Doppelzimmer schlägt in Bad Langensalza mit 60,00€ bis 90,00€ zu Buche.
Die Stadt hat neben Erfurt und Mühlhausen den größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern in Thüringen. Teile der Stadtmauer sind erhalten und liebevoll restauriert. Ursprünglich gab es 24 Wehrtürme und 7 Tore, heute sind noch 9 Türme vorhanden.
Neben dem bekannten japanischen Garten, besucht auch den Rosengarten, den Garten der Liebe. Hier blühen über 450 Rosen aller Art in jeder Farbe.
Zuletzt möchte ich noch auf das Thüringer Apothekermuseum im “Haus Rosenthal“ verweisen.
Das obige Bild, „Bin bei Gastwirt Bold…….“ fand ich im Apothekenmuseum. Der Apotheker, der dies seinen Kunden mitteilte, dokumentierte da doch eine gewisse Gelassenheit gepaart mit Verantwortung. Im Notfall war er erreichbar. Da solltet ihr vielleicht mal drüber nachdenken! 😉

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Semana Santa oder die Karwoche entfällt!


Eines der bedeutendsten Ereignisse in Tarragona ist die Karwoche, in der die Karfreitagsprozession eine Hauptrolle spielt. Diese beeindruckende Darstellung des Leidensweges Christi durch die Altstadt stammt aus dem Jahr 1550. Diese Prozession gilt als eine der bedeutendsten im Mittelmeerraum und wurde 1999 als Ereignis von nationalem Interesse durch die katalanische Regierung deklariert. Allein an der Organisation sind 4000 Menschen beteiligt.
Ein Teil unserer Familie lebt in dieser spanischen Region und so war es uns möglich dieser beeindruckenden Veranstaltung beizuwohnen.
Das dieses Ereignis nun in diesem Jahr nicht stattfinden kann, muss für die Menschen eine äußerst schmerzliche Erfahrung sein.
Wir mussten ja auch bereits unsere Flüge canceln und werden nun über die heute üblichen Medien mit Informationen versorgt.
Unsere Seite heißt ja …Patchwork Family… und so will ich euch diesmal einen kleinen Einblick in das Leben in der gegenwärtigen Situation vermitteln.
Die Regeln sind in Spanien noch restriktiver als in Deutschland. Spaziergänge zum Strand oder ins Landesinnere sind strikt untersagt. Die Kinder haben nur Kontakt über das Internet und werden auch so unterrichtet.

Homeschooling oder Unterricht von zu Hause, gestaltet sich für die Kinder nun seit Wochen so wie oben zu sehen. Kein Fahrrad, keine Freunde, keine Panini Bilder beim Chinamann um die Ecke in seinem kleinen Laden, Fußball, weder selber spielen noch gucken.
Das ist schon ein hartes Los für Jungen, denen ein 24-Stunden Tag eigentlich zu kurz bemessen scheint.
Was macht man auf kleinsten Raum mit der vielen Zeit?

Da ihr ja sicher zu den Leuten gehört, die in Bad oder Toilette nicht ausreichend Platz für die Lagerung des mühsam erstandenen Toilettenpapiers hattet und auf Keller und Garage zurückgreifen musstet, vielleicht habt ihr zu Ostern ja auch noch einige kreative Ideen zur Verwendung des Selbigem.
In diesem Sinne ganz liebe Ostergrüße und vor allen Dingen Gesundheit!
(Danke an Oscar, Fritz und Susan für die beeindruckenden Bilder aus Katalonien.)

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Wenn einer eine Reise tut…


Wir reisen ja sehr gerne und haben dazu schon alle erdenklichen Verkehrsmittel vom Ballon über Schiffe, Flugzeuge, Kutsche, Auto und selbst Fahrrad genutzt.
Besonders lieben wir aber die Bahn. Ich weiß, sie leidet momentan unter einem nicht gerade guten Ruf und wir leiden mit ihr.
Aber nehmen wir mal an euer gewählter Zug wird ohne Verspätung und für den richtigen Bahnsteig angesagt, die Wagenreihung ist so wie vorgesehen, ihr erreicht euren reservierten Sitzplatz, der nicht durch einen anderen Fahrgast fälschlich schon belegt ist, es gab auch kein Gedränge bei dem ihr blaue Flecken davon getragen habt, na dann steigt die Hoffnung auf angenehme Stunden mit der Deutschen Bahn. Nicht unerwähnt die Toilette, an der nicht der Hinweis auf Benutzung im nächsten Wagen wegen technischer Probleme angebracht ist.
Neben diesen ganzen Selbstverständlichkeiten bietet die Bahn auch manchen Service, der je nach Wagenklasse differieren kann.
Neben einem Kaffee oder einem Tee am Platz, kann im Bordbistro momentan auch Hirschgulasch mit Knöpfle & Romanesco für 12,90€ genossen werden.
Einen Imbiss haben wir meist dabei, aber einen Kaffee oder Tee lassen wir uns schon hin und wieder vom netten Zugpersonal an den Platz bringen. So kann man ganz entspannt Reisen und die vorbeiziehende Landschaft genießen. Ist einem nach etwas kultureller Erbauung zu Mute, empfiehlt sich „DB mobil“, das kostenlose Reisemagazin der Deutschen Bahn. Hier findet man meist recht unterhaltsame Artikel über Land und Leute und auch in jeder Ausgabe ein Interview mit eine/m/r Prominenten.

In der Januarausgabe fand ich obigen Artikel besonders interessant. Da geht es um die weit verbreitete Unfähigkeit die einfachsten Dinge des Lebens zu managen. Wo früher der Rat in der Familie, von Freunden oder der Gemeinde gereicht hätte und ein einfaches Dankeschön verbunden mit einem freundlichen Lächeln genug der Gegenleistung gewesen wäre, zahlt man heute an selbsternannte Coaches happige Stundensätze.
Zum Beispiel:
Coach für Mut: 450 € für zwei Stunden (erlernter Beruf Industriekaufmann)
Kunden: 40 Einzelcoachings und 100 Seminare pro Jahr.
Coach für Sex: Stundensatz 150€ (Beruf Lebensmittelchemikerin) etwa 160 Kunden im Jahr.
Nach Lektüre des Artikels braucht ihr möglicherweise einen Coaches für Humor, den gibt es natürlich auch! Stundensatz mittlerer dreistelliger Betrag (Beruf Drehbuch- und Comedy- Autor).
Da fällt mir meine alte Deutschlehrerin, Studienrätin „F“ ein, die häufig solch einprägsame Sätze formulierte wie: “ Man muss von einer Sache nichts verstehen, man muss nur drüber reden können.“ In diesem Sinne eine schöne Zeit.
Wer den Artikel in Gänze lesen möchte, dem empfehle ich eine Fahrt mit der Deutschen Bahn. Falls ihr knapp bei Kasse seid oder anderwärtig verhindert, hier zum Download des Bahnmagazins: DBmobil (01/2020)