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Heidelberg, Speyer, Worms


Diese Städtenamen kenne ich schon aus Kindertagen. Teils tauchten sie im Geschichtsunterricht auf oder sie spielten in Opas dicken Wälzer „Deutsche Heldensagen“ eine wichtige Rolle.
Jedenfalls hatten wir für diese Urlaubswoche Deutschlands geschichtsträchtigsten Orte gewählt.
Unser Übernachtungsort Speyer war auch genau richtig. Von hier erreichten wir Heidelberg wie Worms in weniger als 45 Minuten Fahrzeit mit der S-Bahn.
Da wir für längere Reisen in der Regel die Bahn nutzen, hatten wir auch Wert auf die Lage des Hotels gelegt und trafen mit dem Gästehaus „Maximilian“ in der Karmeliterstraße genau die richtige Wahl. Es liegt mitten in der Altstadt. Der Weg zum Bahnhof beträgt etwa 10 Minuten und zum Dom benötigt man die gleiche Zeit. Am Dom vorbei erreichten wir in 20 Minuten das Rheinufer, wo man in zwei guten Restaurants, mit Blick auf die vorbeigleitenden Schlepper gut essen und trinken kann.
Gefrühstückt haben wir immer auf dem Marktplatz, was sehr angenehm war. Marktplätze haben ja auch einen hohen Unterhaltungswert, denn irgend etwas passiert dort seit hunderten von Jahren immer.
Solltet ihr nach Rheinland-Pfalz kommen, so ist die „LUCA“ App zu empfehlen. Sie findet hier verbreite Anwendung. Es geht aber auch überall mit Zettel ausfüllen. Um die Krypta im Dom zu Speyer zu besichtigen, immerhin sind hier vier Kaiser und vier Könige des Mittelalters bestattet, unterlasst den Versuch Karten über das Internet zu buchen. Die fragten da nach einer Unmenge persönlicher Daten. Einfach den Dom aufsuchen und für 7,50€ erhaltet ihr mit LUCA App Einlass (Eintrag in Liste geht aber auch).
Was immer ihr unternehmt, es mögen schöne und entspannte Tage oder Wochen sein.
Bevor ich einen kleinen Bildbeitrag poste, bitte nachstehenden Hinweis beachten!

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Wir haben dann mal gebucht!


Nun haben wir uns trotz der permanenten Warnungen vor der „Δ“ Variante, durch den Experten K. Lauterbach und anderer omnipräsenter Fachleute entschlossen zwei Hotelaufenthalte zu buchen! Zuerst werden wir nach Speyer reisen und im Herbst dann an die Ostseeküste.
Eigentlich hatten wir schon im vergangenen Jahr einen Aufenthalt in Heidelberg vorgesehen. Der fiel, wie ihr schon denken könnt, Corona bedingt ins Wasser.
Als wir diese Reise nun erneut planen wollten stellten wir fest, dass es ratsam ist die Coronaverordnungen der Kommunen und Kreise genau zu studieren.
Speyer, in Rheinland-Pfalz gelegen, geht mit den Regelungen, die zu unserem Wohl erlassen wurden, anders um als Heidelberg in Baden-Württemberg. Auf die Details will ich mal verzichten, da diese sich schnell ändern können.
Für uns waren die unterschiedlichen Regelungen Grund uns für Speyer zu entscheiden. Von dort gelangen wir auch in einer Stunde zum eigentlich geplanten Zielort und die Hotelpreise waren sogar günstiger.
Für den Oktober hoffen wir mal wieder einen Flieger nach Barcelona nutzen zu können. Doch da warten wir noch mit einer Buchung.
Vorerst freuen wir uns auf die Hundertwasserausstellung in Apolda. Die kleine Industriestadt ist nur wenige Kilometer entfernt. Ein überaus engagierter Kunstverein sorgt durch seine Aktivitäten immer wieder für überregionales Aufsehen.
Falls ihr in meiner Region zu Hause seid oder einen Besuch planen solltet, dann ist die „Buga“ schon irgendwie Pflicht! Empfehlen möchte ich aber auch die interessanten Außenstandorte, von denen wir einige bereits besucht haben.

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Eifel zu Fuß


Wir sind trotz der angrenzenden Risikogebiete, Belgien und Niederlande, in die Eifel gefahren! Das hatten wir schon für den Mai geplant, doch diesmal haben wir uns nicht durch das Corona-Chaos beirren lassen.
Untergekommen sind wir in Eicherscheid einem Ortsteil von Simmerath. Das war nicht unbedingt das Wunschziel, aber hier hatten wir günstig, im“ Haus Gertrud“, Quartier bekommen und wurden hervorragend verköstigt! Da wir mit dem Auto anreisen konnten, war das auch kein Problem. Normalerweise legen Heidi und ich so weite Strecken in öffentlichen Verkehrsmitteln zurück, dies war aber hier keine zu empfehlende Option. Wir konnten jedoch mit Freunden im Auto mitfahren. So hat die ganze Reise auch Sinn für uns gemacht.
Das Wetter kann man sich ja nun mal nicht aussuchen, aber es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Kurzum, die Fotografen waren nicht ganz begeistert, doch die Wanderer kamen kaum ins Schwitzen und waren zufrieden. Wir haben bei angenehmen Wanderwetter 87 km zu Fuß zurückgelegt und am letzten Tag flohen wir, Sturm und Regen bedingt, nach Aachen.
Die Eifel ist mit 5.300 km² wohl das größte Mittelgebirge in Deutschland. Die meisten Berghöhen liegen so um die 500m, Ausnahme im westlichen Teil. Einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Schneifel und Hohes Venn sind hier zu finden.
Wir liefen durch ausgedehnte Mischwälder, welche überwiegend durch Buchen und Eichen geprägt waren.
Die baumlosen Eifelhochflächen (um 500 m) östlich des Hohen Venns im Grenzland zu Belgien sind im Winter starken, eiskalten Westwinden ausgesetzt. Hier haben sich die Menschen schon in früher Zeit etwas Beeindruckendes einfallen lassen. Bis zu 300 Jahre alte und 8m hohe Buchenhecken schützen die Häuser vor diesen Unbilden.

altes Haus mit Hecke in Eicherscheid

Falls ihr Spaß an Natur und Wandern habt, besorgt euch den Rother Wanderführer Eifel.
Mit Hilfe dieses Taschenbuches waren wir eine Woche ohne Irrungen und Wirrungen unterwegs. Die Wanderwege im Nationalpark sind hervorragend gekennzeichnet und stimmen auf Punkt und Komma mit den Routen im von mir empfohlenen Büchlein überein.
Nun hoffe ich, ihr kommt aus keinem Risikogebiet und findet wie wir freundliche Aufnahme bei leckerer deutscher Hausmannskost.

Das malerische Monschau in der Eifel, Drehort des TV-Mehrteilers Eifelpraxis und manch anderer Filme.

Unterwegs im herbstlichen Nationalpark Eifel

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Es wird Herbst – sie ziehen gen Süden


Sturmtief „Kirsten“ heist der erste Herbststurm in diesem Jahr, um 21:00 Uhr ist es schon fast dunkel, auf dem Sportplatz der nahegelegenen Schule haben sich die ersten Krähen niedergelassen. Sascha schickte ein Bild von Störchen, die sich zum Rückflug in den Süden sammelten.

gesponsert von Sascha

Auch Oscar und Fritz, welche ein gut Teil ihrer Ferien bei uns verbrachten, sind bereits zurück nach Spanien. Für ihren Flug benötigten sie jedoch die Lufthansa.
Sie verlebten hier fast coronafreie Ferien. Fußballcamp, Basketballtraining, Zoobesuch und jeder eine Woche Feriencamp am Bleilochstausee, sowie der eine oder andere Ausflug prägten die Tage bei uns.
Eigentlich machte es wenig Mühe sie bei Laune zu halten. Wichtig und unabdingbar ist ein schnelles W-Lan und ständig mehrere freie Steckdosen zum Aufladen von Smartphone, Tablet oder Nintendo Switch. Mein PC stand mir auch nur eingeschränkt zur Verfügung.
Also, kümmert euch um eine funktionierende digitale Infrastruktur und ihr werdet entspannte Stunden mit den Kids verbringen. Des weiteren beugt ihr der Situation vor, dass die Mundwinkel nach unten verzogen werden, wenn mal wieder ein Besuch bei Oma und Opa angekündigt wird.

Impressionen Ferien Oscar und Fritz


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Nun auch bei uns Ferien!!!


wenn ich mich nicht verzählt habe, sind nun in vierzehn Bundesländern Ferien!
Heidi ist der Meinung da könnte ich auch etwas kürzer treten und der Abstand zwischen meinen Blogbeiträgen wäre mit drei Wochen durchaus angemessen.
Also nur mal so zur Information, der nächste Beitrag erst entsprechend später! 😉

So sieht bei uns in der Regel Urlaub aus: