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Hatten wir schon Neujahr?


Irgendwie ist mir als wäre 2020 noch nicht Geschichte. Hier ein Rückblick der Nachdenkseiten von Jens Berger für euch in Kurzform:
Virologen und Epidemiologen auf allen fünf Talkformaten von ARD und ZDF (Plasberg, Maischberger, Illner, Lanz, Will). Sie schafften es auf 88 Auftritte. Dazu kamen noch etliche andere Mediziner wie Lungenfachärzte.
Spitzenreiter, manchmal habe ich den Eindruck er sitzt mit Hauslatschen in unserer Wohnstube, Karl Lauterbach! Er schaffte es allein auf 30 Auftritte!
Dagegen wurden nur zwei Krankenschwestern, vier Psychologen und eben soviel Pädagogen eingeladen.
Und nun geht das im neuen Jahr mit gleicher Vehemenz so weiter. Heidi sagt aber, wir hätten wirklich schon Silvester gefeiert. Naja, was heißt hier gefeiert? Vielleicht liegt darin auch der Grund für mein Empfinden, noch in 2020 zu verweilen.
Mir fehlt es auch erheblich an Stoff für einen neuen Blogbeitrag. Keine Veranstaltungen, keine Museen, keine Reisen und Besuch blieb ebenfalls aus.
Meine Skatkumpel konnte ich nun auch schon drei Monate nicht treffen und ein Restaurantbesuch steht auf unserer Wunschliste für Ostern.
Immerhin habe ich drei interessante Bücher gelesen: „Schuld“ von Ferdinand v. Schirach, „Der Tod heißt Engelchen“ von Ladislav Mňačko und „Schuld war Elvis“ von Rebecca Maria Salentin.
Das ist nun aber unabhängig von den uns auferlegten Beschränkungen so mein Pensum an Literatur.
Was man aber in solchen Zeiten tun kann, ist in alten Fotos zu kramen. Früher gab es dafür mehr oder weniger repräsentative Alben, in welche man diese eingeklebte und mit entsprechender Beschriftung der Nachwelt überlies. Natürlich gab es auch die Variante Schuhkarton.
Ich bekomme regelmäßig von „Google Fotos“ Bilder der zurückliegenden Jahre zur Betrachtung vorgeschlagen, manchmal sogar Fotobücher oder Alben.
Daran lasse ich euch gerne teilhaben. Hier mal zwei Alben vom letzten Urlaub, so als Inspiration für bessere Zeiten (Einige Bilder gab es schon zu sehen).

Im Nationalpark Eifel geschieht etwas, das in dieser Größe in NRW einzigartig ist: Ausgedehnte Wälder und Offenlandschaften sind auf dem Weg zurück zur Wildnis!
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Monschau ist kultureller Mittelpunkt einer ganzen Region und eines der beliebtesten Urlaubs- und Ausflugsziele der Eifel. Die Stadt Monschau hat ihren Ausgang um 1195 von der Burg gleichen Namens.
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Eifel zu Fuß


Wir sind trotz der angrenzenden Risikogebiete, Belgien und Niederlande, in die Eifel gefahren! Das hatten wir schon für den Mai geplant, doch diesmal haben wir uns nicht durch das Corona-Chaos beirren lassen.
Untergekommen sind wir in Eicherscheid einem Ortsteil von Simmerath. Das war nicht unbedingt das Wunschziel, aber hier hatten wir günstig, im“ Haus Gertrud“, Quartier bekommen und wurden hervorragend verköstigt! Da wir mit dem Auto anreisen konnten, war das auch kein Problem. Normalerweise legen Heidi und ich so weite Strecken in öffentlichen Verkehrsmitteln zurück, dies war aber hier keine zu empfehlende Option. Wir konnten jedoch mit Freunden im Auto mitfahren. So hat die ganze Reise auch Sinn für uns gemacht.
Das Wetter kann man sich ja nun mal nicht aussuchen, aber es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Kurzum, die Fotografen waren nicht ganz begeistert, doch die Wanderer kamen kaum ins Schwitzen und waren zufrieden. Wir haben bei angenehmen Wanderwetter 87 km zu Fuß zurückgelegt und am letzten Tag flohen wir, Sturm und Regen bedingt, nach Aachen.
Die Eifel ist mit 5.300 km² wohl das größte Mittelgebirge in Deutschland. Die meisten Berghöhen liegen so um die 500m, Ausnahme im westlichen Teil. Einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Schneifel und Hohes Venn sind hier zu finden.
Wir liefen durch ausgedehnte Mischwälder, welche überwiegend durch Buchen und Eichen geprägt waren.
Die baumlosen Eifelhochflächen (um 500 m) östlich des Hohen Venns im Grenzland zu Belgien sind im Winter starken, eiskalten Westwinden ausgesetzt. Hier haben sich die Menschen schon in früher Zeit etwas Beeindruckendes einfallen lassen. Bis zu 300 Jahre alte und 8m hohe Buchenhecken schützen die Häuser vor diesen Unbilden.

altes Haus mit Hecke in Eicherscheid

Falls ihr Spaß an Natur und Wandern habt, besorgt euch den Rother Wanderführer Eifel.
Mit Hilfe dieses Taschenbuches waren wir eine Woche ohne Irrungen und Wirrungen unterwegs. Die Wanderwege im Nationalpark sind hervorragend gekennzeichnet und stimmen auf Punkt und Komma mit den Routen im von mir empfohlenen Büchlein überein.
Nun hoffe ich, ihr kommt aus keinem Risikogebiet und findet wie wir freundliche Aufnahme bei leckerer deutscher Hausmannskost.

Das malerische Monschau in der Eifel, Drehort des TV-Mehrteilers Eifelpraxis und manch anderer Filme.

Unterwegs im herbstlichen Nationalpark Eifel