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Danakil (Wüste in Äthiopien)


Habt ihr schon einmal davon gehört? Ich musste auch erst einmal Wikipedia befragen.
Ganz so weit möchte ich euch nicht mitnehmen. Außerdem soll es auch nicht ungefährlich sein. Extreme Hitze, primitive Unterbringung und bewaffnete Soldaten halten aber wagemutige Touristen nicht davon ab, die spektakulären Natureindrücke von aktiven Vulkankratern, Salzwüsten und bunten Schwefellandschaften zu bestaunen.
Wenn ihr mir folgen möchtet, landet ihr auf dem Buga Gelände 2021 in Erfurt. Genau zu diesem Anlass wurde hier das neue Wüsten- und Urwaldhaus „Danakil“ erbaut. Mit 21,4 Millionen € Baukosten, wart ihr auch mit einem kleinen Anteil dabei.

Nun gibt es genau noch eine Woche die Bundesgartenschau 2021, dann schließt sie ihre Pforten. Das „Danakil“ bleibt uns erhalten, so habt ihr auch weiterhin die Gelegenheit, euch von einer Natur beeindrucken zu lassen, ohne weite und abenteuerliche Reisen zu unternehmen.
Da auf Herrn Lauterbach als Schirmherr verzichtet wurde, waren bezüglich Corona nicht allzu viel an Einschränkungen zu beachten ;).
Immerhin wurde im August die Millionengrenze an Besuchern überschritten und die Hoffnung, die geplanten 1,9 Millionen zu erreichen, ist nicht unbegründet.

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War das nun der sogenannte Wonnemonat?


Fast jeden Abend summte der Teekessel, was es in dieser Häufung bei uns im Monat Mai noch nicht gab. Die Niederschläge waren ja o.k. aber die Temperaturen schon recht niedrig. Nun soll jetzt Schluss mit Bibbern sein! Hoch „Waltraud“ heizt Deutschland ein!? So verkündeten es zumindest verschiedene Meteorologen.
Heidi hatte uns an einem der wenigen sonnigen Vormittage bei der BUGA angemeldet (dies ist momentan nicht mehr notwendig).
Nachdem wir das alte Ausstellungsgelände der „IGA“ bereits besucht hatten, waren wir auf die Neugestaltung des Petersberges sehr gespannt.
Über der Erfurter Altstadt erhebt sich die Zitadelle Petersberg – eine der größten und einzig weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas. Kommt man aus der Marktstraße in Richtung Domplatz, so ist sie rechterhand des Ensembles von Dom und Severikirche zu sehen. Im 12. Jahrhundert war die Anhöhe über der Stadt schon besiedelt. Zu sehen sind heute noch Teile der Peterskirche. Sie war Klosterkirche des damaligen Benediktinerklosters St. Peter und Paul. Dieses Kloster hatte aufgrund enger Beziehungen zu der nebenan gelegenen Pfalz auf dem Petersberg verschiedene Male die Ehre, deutsche Kaiser und Könige zu beherbergen.
Es lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch dieses geschichtsträchtigen Ortes. Der Zugang zum Festungsgelände wurde neugestaltet. Ein Personenaufzug an der Festungsmauer zum oberen Plateau erleichtert den Aufstieg. Auch der Panoramaweg, der am Domplatz beginnt, ermöglicht es, die Zitadelle selbstständig und ohne weitere Hilfsmittel zu erreichen.
Neben der sehr sehenswerten Gestaltung des weitläufigen Geländes, beeindruckte uns, dass wir in einer Speisekarte verschiedene Mahlzeiten auswählen konnten, einer netten Bedienung unsere Wünsche mitteilen durften und alles wurde appetitlich angerichtet serviert (Ich hoffe ihr könnt euch erinnern).

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Normalität sieht anders aus…BUGA 2021


Die Dauerkarten hatte Heidi schon zum Jahreswechsel besorgt. Natürlich hatten wir so eine Ahnung, dass es schwierig werden könnte mit dem Besuch der Bundesgartenschau. Die letzte Klarheit bestand dann endlich mit dem Tag der Eröffnung. Hier genügte noch eine Anmeldung im Onlineportal. Am folgenden Wochenende wurde noch zusätzlich ein Test mit 24-stündiger Gültigkeit fällig. Also Anmeldung per Internet, negativer Schnelltest und natürlich eine Eintrittskarte wurden benötigt!
Da wir den Sonntag nutzen wollten, brauchten wir eine Testmöglichkeit, welche bis zum Mittag noch gültig war.
Das klappte dann auch recht gut in einer Apotheke in der Innenstadt. Das Ergebnis war nach etwa 30 Minuten online abrufbar. NEGATIV für uns beide!

Mittlerweile ist für Besucher eine Testmöglichkeit an der angrenzenden Messe eingerichtet.
Da wir im April ein ähnliches Klima wie auf Spitzbergen hatten, war das Grün noch etwas unterentwickelt. Das sollte sich nun aber bald ändern.
Heidi und ich besuchten das Gelände der ehemaligen internationalen Gartenbauausstellung von 1961 „Iga„. Der Park entstand zwischen 1958 und 1961 als „Erste internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder“. Die Anlage zählt zu den wenigen Gärten, die in der DDR errichtet wurden und bis heute erhalten sind. Mit der Konzeption war der Landschaftsarchitekt Reinhold Lingner betraut.
Besitzt man eine Dauerkarte, sind natürlich die verschiedenen Außenstandorte nacheinander in Ruhe zu besuchen. Besonders sind wir auf die Gestaltung des Petersberges gespannt.  Die Zitadelle Petersberg ist eine der größten und einzig weitgehend erhaltene barocke Stadtfestung Mitteleuropas.
Bevor wir uns dorthin begeben, besuchen wir aber noch verschiedene kleinere Standorte. Schlosspark Molsdorf haben wir bereits besucht und wollen als nächstes zum Landgut Holzdorf. Dort gab es keine besonderen Formalitäten zu beachte, was natürlich angenehm ist. Hier die 25 BUGA-Außenstandorte!
In der Hoffnung auf bessere Zeiten, einige schöne Stunden auch für euch auf der BUGA 2021.

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Mir geht der Stoff aus!


Seit Jahren schreibe ich hier vierzehntägig einen Beitrag über Reisen, Familie und kulturelle Veranstaltungen. Hin und wieder wird auch mal etwas aus der Küche berichtet oder über die Eliten unseres Landes gemeckert.
Mit letzterem Thema könnte ich natürlich zu täglichen Beiträgen wechseln 😉 Das will ich aber mir und euch gleichermaßen ersparen.
Sehr beliebt sind auch Foodblogs. Ich lese auch regelmäßig einige, die oft recht kreativ und optisch ansprechend gestaltet sind. An den zahlreichen Likes ist deren Beliebtheit ablesbar. Doch möchte ich eigentlich meine thematische Ausrichtung, wegen der gegenwärtigen Einschränkungen nicht verändern. Ich habe durchaus bemerkt, dass es mir nicht allein so geht.
Was tun in dieser Situation?
Ich nutze für die Archivierung meine zahlreichen Bilder Google Fotos. Da ich sehr viele Schnappschüsse zurückliegender Jahre dort gespeichert habe, bekomme ich fast jeden Morgen, bei der Lektüre der News, in der Statusleiste meines Tablets angezeigt, was sich zum gegenwärtigen Datum vor „x“ Jahren ereignete.
Momentan würde auf dem Domplatz ein großes Frühlingsfest, wie in vielen Jahren zuvor stattfinden.

Diese Bilder entstanden vor zwei Jahren, und keiner hätte sich die gegenwärtige Tristes vorstellen können.
In diesem Jahr, am 23. April soll nun die Bundesgartenschau eröffnet werden. Da sehen Heidi und ich noch etliche Fragezeichen. Drückt mal die Daumen, dass unsere erworbenen Dauerkarten ihr Geld wert sind.
Es kann nicht sein, dass wir die schönen Dinge des Lebens nur noch in Fotoalben entdecken können!