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Wir sind abgehoben!


Nein, nein, nicht das wir uns so eine Jacht zugelegt hätten. Selbst wenn die ganze Familie das Ersparte zusammenlegte, es würde sehr knapp. Außerdem empfinden wir eine derartige Zurschaustellung von Reichtum pervers. Es ist aber ein Dokument unserer heutigen Welt.
Wir hoben in der Economy Class, mit Lufthansa nach Barcelona, ab.
Über zwei Jahre haben wir aus bekannten Gründen darauf verzichten müssen.
Bis auf die Tatsache, dass wir im Flieger eine Maske tragen mussten und die Versorgung an Bord lediglich aus 0,25 ltr. Mineralwasser bestand, fast schon wieder Normalzustand.
Was uns bisher gar nicht auffiel, auf unserer Fahrt nach Altafulla, sahen wir kein einziges Windrad! Trotzdem kam Strom aus der Steckdose! Einige Windräder soll es aber in den Bergen doch geben.
Altafulla ist ein kleiner Ort mit 5200 Einwohnern an der Costa Dorada etwa 100 km von Barcelona und 15 km von Tarragona, der Provinzhauptstadt entfernt. In den Sommermonaten wächst die Einwohnerzahl dann bis auf über 20 Tausend.
Der Strand von Altafulla, ist im Gegensatz zu vielen anderen spanischen Ferienorten nicht durch die üblichen Hotelanlagen verbaut. Kleine Fischerhäuser entlang der Strandpromenade können günstig gemietet werden. Diverse Restaurants bieten hier typisch spanische Speisen an. Mittags nahmen wir hier gerne Platz, um eine Erfrischung zu genießen. Dazu bestellten wir meist ein Schälchen mit Oliven, Kartoffelchips und Tintenfischringe.
Reizvoll ist auch die Altstadt, wo es ebenfalls Bars und Restaurants gibt.
Altafulla ist voller jahrhundertealter Geschichte mit der Vila Closa und der römischen Villa von Els Munts.

Wir sollten nicht versuchen die Natur zu überlisten

Im vergangenen Frühjahr ist die Küste des kleinen Ortes von heftigen Stürmen heimgesucht worden, was dazu führte, dass der Strand, der vor Jahren mit Geldern der EU reichlich mit Tonnen von Sand verbreitert und verschönert wurde, Opfer der Naturgewalten ist.
Das nahmen die Einwohner dem Bürgermeister sehr übel, so dass auch er Opfer wurde und nun eine Bürgermeisterin die Geschicke der Gemeinde leitet.
Wenn wir so unterwegs sind, poste ich meist einige Bilder im Status bei WhatsApp. Das kommt auch recht gut an. Mein Freund Klaus kommentierte: Einfach nur schön, da musst Du viel berichten.
Das will ich hiermit tuen und hoffe ihr habt etwas Freude daran und möglicherweise auch Inspiration.

Impressionen Altafulla

Impressionen Reus (Stadt im Süden Kataloniens)

Impressionen Priorat (Serra de Montsant und Kloster Escaladei)

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Geburtstagsausflug zu Susan


Ihr zu Ehren war eine wahrhaft große Gästetafel geplant. Es fand ein riesiges Fest für mehr als 600 Organisationen statt! Rund 10.000 Gäste nahmen beim „Patron’s Lunch“ an langen Tischen Platz…
Ihr seht schon, irgendwie habe ich das falsche Manuskript erwischt. Es handelt sich zwar auch um einen exorbitanten Geburtstag,  den 90. der Queen. Der eigentliche Geburtstag fand bereits am 21.04. statt. Traditionell, man sagt wegen des schöneren Wetters, wird er  jedoch erst im Juni öffentlich gefeiert.
Immerhin feierte Susan mit ihren Gästen zur gleichen Zeit wie der Hochadel, aber an ihrem tatsächlichen Geburtstag, ein ebenfalls würdiges Fest in Altafulla (Region Katalonien ES).
Der Vorteil, in Spanien ist fast immer schönes Wetter und es war eine Verlegung der Feierlichkeiten nicht notwendig!
So nutzten wir den Freitag zur Überreichung kleiner Geschenke verbunden mit herzlichsten Glückwünschen und einem kleinen Umtrunk mit Blick aufs Meer.
Am Samstag hatten wir dann die eigentliche Feier. Mit einem Charterbus fuhr Susans Geburtstagsgesellschaft  etwa eine Stunde in das bergige Landesinnere. Dort besuchten wir das Weingut MAS PIRENET.
Wir fanden,  dass war eine tolle Idee. Was passt besser zum Geburtstag als eine Weinverkostung.
Was dort schon getrunken wird, erscheint dann später im Restaurant nicht auf der Rechnung.Smiley
Da neun (wieso, weshalb, warum) Kinder mit uns unterwegs waren, musste natürlich auch ein Programm abseits der Rotweinfässer her! Da war mit einem separaten Raum und der netten Sandra vortrefflich Vorsorge getroffen.
Mit was beschäftigt man aber Kinder in einem Weingut? Ganz einfach mit leeren Weinflaschen und den dazugehörigen Holzverpackungen. Sie entwarfen nun mit den zur Verfügung stehenden Malstiften sehr schöne aber eigenwillige Designvorlagen.
Wenn man den Erwachsenen, nach der Verkostung der verschiedenen Weine, das gleiche Material mit gleicher Aufgabenstellung gegeben hätte,  wären so glaube ich, ganz ähnliche Ergebnisse zu bestaunen gewesen!
Also nehmt die lieben Kleinen ruhig mit, wenn es mal wieder etwas zu feiern gibt. Am besten gleich kommende Woche (vielleicht gibt es ja ein passendes Fußballresultat).

Im Video einige Impressionen von besagter Geburtstagsfeier. (Wurde automatisch von Google Photos erstellt).