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La Primavera oder der Rhabarber ist reif!


La Primavera – der Frühling, so heißt das erste Konzert aus Vivaldis Werk “Vier Jahreszeiten”. Und die Natur bescherte und beschert uns zur Zeit einen besonders schönen Frühling. Kastanien, Flieder und Pfingstrosen blühen so früh, wie ich es bisher nicht erlebte. Auch die Felder mit Raps leuchten in diesem irren Gelb. Die Luft ist entsprechend mit einer Fülle vielfältigster Düfte schwanger.
Hätte Patrick Süskind seinen Roman “Das Parfüm” nicht schon geschrieben, es wäre jetzt eine großartige Gelegenheit.
Aber nicht nur Farben, Düfte und wärmende Sonnenstrahlen prägen den Frühling. Nein, bei uns ist es auch so ein vulgäres Gemüse wie der Rhabarber! In Verarbeitung zu einer Torte stellt er in der Familie einen Hochgenuss dar.
Nun, warum schreibe ich das? Wir haben, inspiriert durch einen Restaurantbesuch, unsere Rezeptur geändert. Daran soll, wer mag teilhaben.
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Wer noch nie einen solchen Kuchen gebacken hat, sollte es mit einem Rezept von Chefkoch.de versuchen: z.B.
Rhabarberkuchen mit Baiser
Unsere Neuerung ist ganz simpel. Statt des Mürbteigbodens verwenden wir Biskuitteig. Wer mag und nicht berufstätig ist, kann ihn natürlich mit eigens ausgewählten Rohstoffen selber herstellen. Es empfiehlt sich aber durchaus beim Bäcker des Vertrauens einen Wiener-Boden zu erstehen (Discounter geht auch)!Smiley mit herausgestreckter Zunge
Bei unserem hat Heidi mit zwei Lagen gearbeitet und den Rhabarber in zwei Schichten aufgetragen. Ihr habt also nur noch einen Backgang von etwa 20 Minuten. Der Geschmack ist einfach feiner als bei einem Mürbteig.
Das funktioniert im Übrigen auch hervorragend mit Stachelbeeren.
Guten Appetit und eine kulinarisch, ergiebige Woche.

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Sieben Tage Sonnenschein!


Das hatten wir uns auch redlich verdient! Ihr natürlich auch. Wir besuchten das Sauerland und den Harz. Den Brocken erlebten wir erstmals bei herrlichem Sonnenschein. Ich mach es mir, in Anbetracht des bevorstehenden Mittagessens, mal einfach und stelle schnell einige Bilder ein. Es gibt heute Zwetschgenknödel. Einer der wenigen Tage im Jahr wo Heidi die Küche für sich allein beansprucht!Nach oben zeigen
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Bei Sascha: Heidi hat für uns frischen Pflaumenkuchen gebacken.
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Nach dem Spiel: Mats Hummels gibt Fans Autogramme. (4:0 gegen Freiburg) (Nach Intervention, natürlich 5:0! sorry)

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Radtour entlang der Ruhr. (Heidi, Miki und ich)
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Mit der Dampflok zum Brocken, wie schon gesagt bei Sonnenschein
aber eisigem Ostwind.

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Hitec beim Wandern


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Dieses Wasser trug zu den enormen Pegelständen der Donau bei.

Nun sind wir schon fast wieder eine Woche zu Hause. Wir waren ja in einer der schönsten Alpenregionen wandern (KFZ-Kennzeichen BGL).  Das Hochwasser tangierte uns nur hinsichtlich der Rückreise. Hier waren wir wegen der entstandenen Schäden bei der Bahn zum fünfmaligem Umsteigen gezwungen. Wenn wir vom verregneten Sonntag nach der Anreise absehen, hatten wir gutes Wanderwetter.
Ja, und genau zum Wandern wollte ich mal hier berichten. Mit dieser Freizeitbeschäftigung verbringen Heidi und ich nun schon viele Jahre immer wieder erlebnisreiche Ferien. Schon als Kind lernte ich, wie die meisten Jungen meines Alters, mit Karte, Kompass und Zirkel Routen zu planen und zu vermessen. Mit Hilfe der Sonne, des Polarsterns, dem  Moos an Baumstämmen und Ameisenhaufen konnte die Himmelsrichtung und der eigene Standort bestimmt werden. Das funktioniert auch heute noch ohne GPS und voll geladenen Akku.
Ich entdeckte aber ein App, welches dieses Wissen überflüssig macht und dazu noch Spaß bereitete. Wer also mit Smartphone ausgerüstet in diese Region reist, den empfehle ich das App “BGL wandern” ! Dank des US Verteidigungsministeriums steht GPS zu jeder Zeit, an jedem Ort, in jeder Höhe zur Verfügung. Einer der ganz seltenen Fälle, wo militärische Systeme sehr praktischen zivilen Nutzen haben. Da die im App bereitgestellten Routen zum Download genutzt werden können, hat man auch ohne Netz den perfekten Überblick über Standort, Höhe und selbst die Steigung des Geländes ist leicht zu ermitteln. Es machte wirklich Spaß damit zu hantieren und obwohl wir uns in einer langen Wanderkariere nur einmal ernsthaft verlaufen hatten, beruhigte es Heidi hin und wieder einen Blick auf den GPS-Standort zu werfen.
Eine schöne Woche und kommt nicht vom Weg ab.
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Blick auf den Königssee vom Gipfel des “Jenner”

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Die Bayern ticken schon etwas anders. Offenkundig handelt es sich um ein Verkehrszeichen. Aber wie verhält man sich hier im Zweifelsfall? Welchen Verkehr regelt es? Muss ich es als Mann überhaupt beachten? Fragen über Fragen!

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Nun schlafen wir wieder bei offenem Fenster


Es ist nun doch Frühling geworden. Herrliches Wetter verschönte uns die letzte Woche. Die überwinterten Pflanzen haben nun ihren Platz zurück auf der Terrasse und nachts bleibt unser Schlafzimmerfenster offen. Fast ein Gefühl wie im Pfadfindercamp.
Neben der guten Luft, die nun unsere Nachtruhe erfrischt, dringen aber auch Geräusche an unser Ohr, die wir bei geschlossenem Fenster kaum wahrnehmen.
Da sind zuerst einmal Amsel, Meise, Fink und dergleichen zu nennen. Die beginnen schon bei Sonnenaufgang mit fröhlichem Gezwitscher. Es soll Menschen geben, die sich dadurch genervt fühlen. Für mich ist das eine positive Geräuschkulisse. Also umdrehen und weiterschlafen.
Zu den positiven Geräuschen zählt für mich auch das Toben spielender Kinder. Das kommt aber meist nur am Wochenende oder zu Ferienzeiten vor.
Eine Besonderheit in unserem Wohnviertel gibt es auch. Gestern tönten karibische Salsa-Klänge an unser Ohr. Es war 7:00 Uhr und ich dachte erst an eine Geburtstagsparty. Es handelte sich aber um eine Protestkundgebung von Asylanten, die sich über ihre Residenzpflicht beschwerten. Durch die Nähe zum Landtag treten solche Geräuschkulissen öfter mal auf.  Je nach Anliegen der Protestierer werte ich diese  mal positiv mal negativ.
Der absolute Hammer, der kürzeste Weg zum Nervenzusammenbruch und das Ende jeglicher Nachtruhe ist die Lärmkulisse, welche regelmäßig durch die Gärtnereikolonne verursacht wird, die hier mit der Pflege der Grünanlagen beauftragt ist.
Diese Truppe übertönte dann ab 7:30 Uhr die trillernden Vögel, die lärmenden Kinder und die Salsa Musik der Protestierer.
Laubgebläse und Rasentrimmer verursachten einen dermaßen unerträglichen Lärm, dass auch die geschlossenen Fenster nur ungenügend für erträgliche Ruhe sorgten. Hier ist nichts mehr mit rumdrehen und noch ein halbes Stündchen weiter schlummern.
Ich weiß, euch nervt vermutlich am meisten der Wecker, der auf abrupte Weise eure Nacht beendet. Den brauche ich aber nur noch gelegentlich bei Arztbesuchen, die sich partout nicht nach 10:00 Uhr festlegen lassen.
In diesem Sinne, auch euch mal eine Woche ohne Wecker.

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Wanderung zur Tanzbuche


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Auf dem Weg zum Berggasthof “Tanzbuche”
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Tee zur Stärkung
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Am Ziel

Heidi hatte sich am Dienstag freigenommen. So herrliches Winterwetter sollte nicht im Büro verbracht werden.Wir beschlossen kurzerhand mit der Bahn nach Friedrichroda zu fahren und von dort etwa 5 km Fußweg zur “Berggaststätte Tanzbuche” zu bewältigen (der Weg).
Die eigentlich als Winterwanderweg ausgewiesene Route war nicht beräumt und so machten 20 cm Neuschnee bei 300 Höhenmetern den Aufstieg zum Rennsteig zu einer recht anstrengenden Unternehmung.
In der neu geschaffenen “Paulanerstube” konnten wir uns in gemütlicher Atmosphäre bei Spanferkel und bayrischem Bier stärken. Heidi wollte vom Kellner erfragen, ob der Rückweg über die Marienglashöhle beräumt ist. Nach dem Akzent zu urteilen, hätte er uns aber eher den Weg zu einer Bärenhöhle in den Karpaten beschreiben können. Kein Wunder, wird man doch im Berner Oberland oder Zillertal, nicht selten in sächsischem oder thüringischem Dialekt begrüßt.Zwinkerndes Smiley
Übrigens, laut Wetterbericht solltet ihr euch am Wochenende schon mal um die Fahrräder kümmern.