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zurück in die Zukunft 2020


Es dürfte noch nicht zu spät sein um euch für das bereits begonnene Jahr
2020 noch alles erdenklich Gute zu wünschen, was ich hiermit tuen möchte.
Wir weilten über den Jahreswechsel im Land des „Volks Rock’n’Rollers“!
Das gab es schon lange nicht, dass ein so großer Teil der Familie bei herrlichem Winterwetter gemeinsam den Jahreswechsel feierten. Eigentlich gab es dies in dieser Form noch gar nicht.
Es ist ja all zu häufig so, dass doch der eine oder andere Wehrmutstropfen zu beklagen ist, aber alle waren diesmal völlig klaglos und zufrieden. Das Wetter, mit Sonnenschein vom Gipfel bis in die Täler und Temperaturen, die sich am Tage so um die null Grad bewegten, entsprach natürlich unseren Wünschen. Das „Hotel Gratz„, welches wir gebucht hatten, war eine sehr angenehme Herberge und bemüht die Sonderwünsche der Kinder zu erfüllen. Sie hatten ständig kleinere Abweichungen zur Menükarte vorzunehmen, die aber in der Regel erfüllt wurden.
Während sich nun die meisten täglich die herrlichen Pisten auf ihren Skiern herunterstürzten und nur für den Rücktransport mit einer der Seilbahnen
250€ /6 Tage berappen mussten, waren Heidi, Silke und ich zu Fuß unterwegs. Dafür gab es genügend wunderschöne Winterwanderwege.
Eine Tour möchte ich erwähnen, da das Highlight eine etwa 4 km lange Abfahrt mit dem Schlitten von der Loosbühelalm auf 1.769 m schon ein besonderer Spaß war.
Es begann mit einer Busfahrt von Großarl zum Parkplatz Grundlehen. Die Bushaltestelle liegt auf etwa 1200 m. Es sind also fast 600 Höhenmeter bis zum Ziel Loosbühlalm. Dafür solltet ihr je nach Konstitution mindestens 1,5 Stunden veranschlagen. Im Normalfall könnt ihr euch auf der Alm wärmen und für das leibliche Wohl sorgen. Das war uns leider nicht vergönnt, da so viele Touristen auf einen freien Tisch warteten, dass wir es vorzogen unseren mitgebrachten warmen Tee mit einem kleinen Snack zu genießen. Ja und dann wählten wir einen der bereitstehenden Schlitten und waren in etwa 20 Minuten unten am Parkplatz (Kostenpunkt 5,00€). Es war ein Riesenspaß so eine lange Schlittenfahrt am Stück zu bewältigen.
Das ist meine Empfehlung, für den Fall ihr entschließt euch zu einem Winterurlaub in dieser wunderschönen Bergregion nahe Salzburgs.
Also sprecht mal mit dem Meteorologen/in eures Vertrauens, denn so herrliches Wetter wie wir es genossen, ist nicht selbstverständlich (Schaut unten die kleine Auswahl von Bildern).

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Harzreise


Weil es in Spanien lange und recht heiße Sommer gibt, sind Oscar und Fritz, wie auch in den vergangenen Jahren, zur Abkühlung hier bei uns in Deutschland. Ha, ha,ha!
Es sind aber vor allen Dingen die langen Sommerferien von 12 Wochen, die es dem warmen Klima geschuldet gibt. Da muss erst mal eine Organisationsform gefunden werden, welchen allen gerecht wird.
Die Kinder sind ja schon zufrieden, wenn ausreichend Pommes, Nudeln, Fanta but first natürlich WLAN gibt!
Irgendjemand muss aber auch noch Geld verdienen. Für solche logistischen Meisterleistungen ist bei uns Heidi zuständig.
Es geht ja auch darum den Jungen zu zeigen, welche Beeren man essen kann, wo sie zu finden sind, wie ein Taschenmesser funktioniert und dass man keine 20€ Eintritt für ein HITEC – Erlebnisbad ausgeben muss und trotzdem Badespaß haben kann.Brocken (18)
Oben seht ihr das Verkehrsmittel unserer Wahl. Besser gesagt, es war Heidis Wahl. Von Nordhausen fuhren wir mit so einem vorzeitlichen, dampfbetriebenem Zug in dreieinhalb Stunden auf den Brocken. Die Kinder fanden diese Art zu reisen äußerst spannend. Besonders die Toilette fanden sie aufregend. Dort konnte sie zwar nicht durchs Fenster sehen, aber dafür war es möglich vom Kloloch auf die Schienen zu gucken. Die Benutzung war wegen der speziellen Entsorgung nicht in den Bahnhöfen gestattet. Einfach toll fanden sie das. Des weiteren konnte während der Fahrt auf den Plattformen der Wagen nicht nur die vorbeihuschende Natur bestaunt werden. Der Geruch, ein Gemisch aus Kohlenabgasen, Öl und Wasserdampf, verzückt jeden Eisenbahnfan.
Die Möglichkeit auf dem Brocken zu übernachte gibt es schon seit 1800. Das heutige Brockenhotel entspricht einem guten drei Sterne Haus. Wir fühlten uns dort sehr gut aufgehoben.
Günstig ist es zwei Übernachtungen zu buchen. Ihr habt dann den Gipfel mit wenigen Hotelgästen zwei Abende ganz allein für euch. Um 19:00 Uhr ist der letzte Tagestourist verschwunden. Den ersten Tag bezieht ihr nachmittags euer Zimmer, genießt Kaffee und Kuchen und zum Abendessen sind automatisch Tische für euch reserviert. Dann habt ihr Gelegenheit das Plateau des Berges zu erkunden. Wenn Ihr, wie wir Glück habt, erwartet euch ein fantastischer Blick mit Sonnenuntergang.

Bei noch mehr Glück folgt am nächsten Morgen ein toller Sonnenaufgang.
Nach einem guten Frühstück traten wir unsere Wanderung zum Torfhaus an. Die Länge für Hin-und Rücktour beträgt etwa 18km und es sind 300 Höhenmeter zu überwinden. Das ist also für den Durchschnittsbürger schaffbar.
Brocken (45)
Solche Bilder hatten wir allerdings nicht erwartet und es gab viele davon. Das ist kein Grund zur Besorgnis, so der Nationalparkdirektor.
Hier handelt es sich quasi um ein Migrationsprojekt für den Borkenkäfer, wobei ein strenges Grenzregime geschaffen wurde. …Auf einem 500 Meter breiten Grenzstreifen werde der Käfer „konsequent bekämpft“… 40 Prozent der Flächen in Nationalpark seien noch „relativ naturfern“, weshalb die Mitarbeiter nachhelfen – Waldentwicklung heißt das…(Volksstimme.de)
Da ich nicht genug davon verstehe, wandern wir weiter zum Torfhaus.
Brocken (69)
Den Hinweg wählten wir entlang des Moores, Goetheweg, Harzer Hexenstieg in Richtung Torfhaus. Zurück dann von der Gaststädte entlang am Skilift in Richtung Schubenstein.
Also viel Spaß, falls das etwas für euch sein sollte.

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Very Important Person


Die Familie meint es gut mit uns! So wurden wir neulich in den Rang von Personen mit besonderen Privilegien, also V.I.P. erhoben. Andreas hatte Karten von einem “befreundeten” Unternehmen erhalten, die für oben genannte Klientel speziell zur Verfügung gestellt wurden. Das hat natürlich enorme Vorteile. Nicht nur, dass der Eintritt entfällt, es gibt auch reichlich zu essen und zu trinken, man hat einen bequemen Sitzplatz mit weiß eingedecktem Tisch und wo die Prominenz versammelt ist, kann man auch nützliche Kontakte knüpfen.
Da es sich um eine Wintersportveranstaltung, nämlich den ISU-Weltcup im Eisschnelllauf handelte, hatten wir auch so ein wenig Winterstimmung, es konnte auch Glühwein getrunken werden.
Damit man auch unter sich bleibt, wird einem am Eingang  eine Banderole um das Handgelenk geklebt. Das Handgelenk ist aber immerhin frei wählbar.Zwinkerndes Smiley
ISU-Weldcup01
(fast unkaputtbar , nur mit Messer oder Schere zu zertrennen)
Nach diesem Sportevent wachten wir am Sonntag danach, völlig unerwartet bei herrlichem Winterwetter, auf. Da der Wetterbericht das Ereignis als Episode bezeichnete, richteten wir unseren Tagesablauf dementsprechend ein. Wir machten uns gleich nach dem Frühstück auf, um dieses selten gewordenen Erlebnis einer geschlossenen Schneedecke zu genießen. Nicht weit von unserem zu Hause, zieht sich ein wunderschöner Park mit altem Baumbestand über mehre Kilometer am Flusslauf der Gera und des Flutgrabens entlang. Er endet an dem kleinen Ort Hochheim.
Bei dieser Gelegenheit gelangen mir auch einige der mittlerweile selten gewordenen Winteraufnahmen.

im Park die Thomaskirche

Villen entlang des Flusslaufes

Wehr am Luisenpark
Mir ist klar, ihr habt keine so rechte Lust nach dem endlos scheinendem November auf kaltes Schneewetter. Aber angesichts der Bilder, denkt doch noch einmal darüber nach.
PS: Nach dem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, wachten wir am heutigem Sonntag wieder bei herrlichem Winterwetter auf. Die obigen Bilder könnten auch gerade aufgenommen sein. Natürlich nutzten wir das Wetter und ich sage euch, nun bin ich auch dafür, dass es Frühling wird!

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Urlaub nicht ohne Risiken


Das waren ja Temperaturen wie in Thessaloniki oder Mykonos. Die Tendenz ging nach 40 Grad Celsius. Die Fernsehnachrichten waren blau-weiß und man konnte den Eindruck haben, irgendwo auf einer Kykladeninsel zu schwitzen.
Wir waren aber im Bereich des KFZ-Kennzeichens “BGL”, also Berchtesgadener Land.
Um einigermaßen angenehme Temperaturen zu genießen, waren Höhen über 1500 m über NN zu erklimmen. Das erforderte aber lange Anmarschzeiten, denn der Königssee liegt nur etwa 600m hoch und da war ja unsere Pension. Als Seilbahn, steht auch nur die am “Jenner” zur Verfügung. Kurz und gut, beschränkten wir nach einer anstrengenderen Tour unsere Aktivitäten auf die Wege, wo die Touristen mit den Teleskopstöcken anzutreffen sind.
Da gibt es übrigens zwei verschiedene Kategorien.
Die erstere sind die Menschen, die ihr Arbeitsleben bereits fast oder ganz hinter sich gebracht haben. Sie erschließen sich nun, da sie über Zeit und ein erkleckliches Einkommen verfügen, die Welt.
Um die sich im Laufe des Lebens eingeschlichenen Defizite zu kompensieren, haben sie sich Teleskopwanderstöcke  mit so klangvollen Namen wie: “TRAVELLER CARBON” oder “SPEED PACER VARIO” zugelegt. Das mag ja für den Benutzer derartiger Geräte eine Hilfe auf den touristischen Pfaden sein. Allerdings werden diese Dinger nun nicht mehr aus der Hand gelegt. Sie werden mit in Busse und Bahnen genommen und selbst auf öffentlichen Toiletten sind sie dabei.
Da ist dann im Bus beispielsweise die heruntergefallene Fahrkarte aufzuheben. Also Stöcke unter den linken Arm und dann nach dem Fahrschein gebückt. Es ist schon naheliegend einen entsprechenden Sicherheitsabstand zu wahren. Das Prozedere auf der Herrentoilette will ich gar nicht näher beschreiben. Eure Phantasie dürfte hierfür sicher ausreichend sein.
Ja, genau! Hier sollte man mindestens ein Urinal Zwischenraum lassen.
Nun zur zweiten Kategorie. Da handelt es sich um wesentlich jüngere Menschen, oft aus asiatischen Ländern oder Russland aber natürlich auch aus beliebig anderen Gegenden dieser Welt. Diese Klientel ist zum Beispiel mit: “TaoTronics Bluetooth Selfie Stange mit Stativ für Smartphones” ausgerüstet!
Wie hier leicht abzuleiten ist, es geht um die äußerst populären Selfies.
Da konnten wir beobachten, dass hier weniger die Mitmenschen in Gefahr gebracht werden. Dafür nimmt man aber selbst das Risiko in Kauf in einen Abgrund zu stürzen, nur damit im Hintergrund Watzmann und Königssee gleichzeitig auf dem Bild erscheinen. In der Zwischenzeit hat der gelangweilte dreijährige Sohn schon mal den Aufstieg zum Gipfel des Kehlsteines begonnen. Es ging immerhin letztlich alles noch mal gut!
Ich für meinen Teil beschränke mich auf den auch nicht immer ungefährlichen Umgang mit Messer und Gabel.Zwinkerndes Smiley
Da mir Google Photos recht gut gefällt, noch einige Impressionen.

 

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Frohe Ostern!




Blick aus dem Fenster am Morgen des Gründonnerstag!Smiley mit geöffnetem Mund
Na wenn das kein Sarkasmus ist? Dafür hatten wir es aber Heiligabend recht frühlingshaft. Irgendwie sind wir es in unseren Breiten doch gewöhnt.
Mittwoch war auch schon alles weiß. Das bewog Oscar sogar mit Oma zum Bäcker zu gehen. Er fand das ganz toll (mit dem Schnee).
Die beiden  Rabauken waren zu Besuch und so standen uns trotz des Wetters hin und wieder die Schweißperlen auf der Stirn!

VLUU L100  / Samsung L100

Eigentlich wollten wir mit den Jungs, dass traditionell vor Osten stattfindende Frühlingsfest besuchen. Orkantief “Niklas” machte uns einen Strich durch die Rechnung. Jedenfalls drehte sich kein Karussell freiwillig am geplanten Tag. Ein Einkaufszentrum bietet aber, insbesondere vor hohen kirchlichen Feiertagen, einen hohen Unterhaltungswert und außerdem hatten wir eine Führung beim Fernsehsender “KIKA” und im Kino unterhielt uns Schaf “Shaun”. Nicht unerwähnt darf die Teilnahme am 22. Entenrennen bleiben.
Wer es genauer wissen möchte, schaut nachstehendes Video.

Damit ihr aber trotz des Wetters eine kleine Ahnung vom Frühling bekommt, hier die Märzenbecher, vor wenigen Tagen aufgenommen.


Also, allen  ein frohes Osterfest. So könnte das Wetter auch sein!