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Urlaub nicht ohne Risiken


Das waren ja Temperaturen wie in Thessaloniki oder Mykonos. Die Tendenz ging nach 40 Grad Celsius. Die Fernsehnachrichten waren blau-weiß und man konnte den Eindruck haben, irgendwo auf einer Kykladeninsel zu schwitzen.
Wir waren aber im Bereich des KFZ-Kennzeichens “BGL”, also Berchtesgadener Land.
Um einigermaßen angenehme Temperaturen zu genießen, waren Höhen über 1500 m über NN zu erklimmen. Das erforderte aber lange Anmarschzeiten, denn der Königssee liegt nur etwa 600m hoch und da war ja unsere Pension. Als Seilbahn, steht auch nur die am “Jenner” zur Verfügung. Kurz und gut, beschränkten wir nach einer anstrengenderen Tour unsere Aktivitäten auf die Wege, wo die Touristen mit den Teleskopstöcken anzutreffen sind.
Da gibt es übrigens zwei verschiedene Kategorien.
Die erstere sind die Menschen, die ihr Arbeitsleben bereits fast oder ganz hinter sich gebracht haben. Sie erschließen sich nun, da sie über Zeit und ein erkleckliches Einkommen verfügen, die Welt.
Um die sich im Laufe des Lebens eingeschlichenen Defizite zu kompensieren, haben sie sich Teleskopwanderstöcke  mit so klangvollen Namen wie: “TRAVELLER CARBON” oder “SPEED PACER VARIO” zugelegt. Das mag ja für den Benutzer derartiger Geräte eine Hilfe auf den touristischen Pfaden sein. Allerdings werden diese Dinger nun nicht mehr aus der Hand gelegt. Sie werden mit in Busse und Bahnen genommen und selbst auf öffentlichen Toiletten sind sie dabei.
Da ist dann im Bus beispielsweise die heruntergefallene Fahrkarte aufzuheben. Also Stöcke unter den linken Arm und dann nach dem Fahrschein gebückt. Es ist schon naheliegend einen entsprechenden Sicherheitsabstand zu wahren. Das Prozedere auf der Herrentoilette will ich gar nicht näher beschreiben. Eure Phantasie dürfte hierfür sicher ausreichend sein.
Ja, genau! Hier sollte man mindestens ein Urinal Zwischenraum lassen.
Nun zur zweiten Kategorie. Da handelt es sich um wesentlich jüngere Menschen, oft aus asiatischen Ländern oder Russland aber natürlich auch aus beliebig anderen Gegenden dieser Welt. Diese Klientel ist zum Beispiel mit: “TaoTronics Bluetooth Selfie Stange mit Stativ für Smartphones” ausgerüstet!
Wie hier leicht abzuleiten ist, es geht um die äußerst populären Selfies.
Da konnten wir beobachten, dass hier weniger die Mitmenschen in Gefahr gebracht werden. Dafür nimmt man aber selbst das Risiko in Kauf in einen Abgrund zu stürzen, nur damit im Hintergrund Watzmann und Königssee gleichzeitig auf dem Bild erscheinen. In der Zwischenzeit hat der gelangweilte dreijährige Sohn schon mal den Aufstieg zum Gipfel des Kehlsteines begonnen. Es ging immerhin letztlich alles noch mal gut!
Ich für meinen Teil beschränke mich auf den auch nicht immer ungefährlichen Umgang mit Messer und Gabel.Zwinkerndes Smiley
Da mir Google Photos recht gut gefällt, noch einige Impressionen.

 

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Frohe Ostern!




Blick aus dem Fenster am Morgen des Gründonnerstag!Smiley mit geöffnetem Mund
Na wenn das kein Sarkasmus ist? Dafür hatten wir es aber Heiligabend recht frühlingshaft. Irgendwie sind wir es in unseren Breiten doch gewöhnt.
Mittwoch war auch schon alles weiß. Das bewog Oscar sogar mit Oma zum Bäcker zu gehen. Er fand das ganz toll (mit dem Schnee).
Die beiden  Rabauken waren zu Besuch und so standen uns trotz des Wetters hin und wieder die Schweißperlen auf der Stirn!

VLUU L100  / Samsung L100

Eigentlich wollten wir mit den Jungs, dass traditionell vor Osten stattfindende Frühlingsfest besuchen. Orkantief “Niklas” machte uns einen Strich durch die Rechnung. Jedenfalls drehte sich kein Karussell freiwillig am geplanten Tag. Ein Einkaufszentrum bietet aber, insbesondere vor hohen kirchlichen Feiertagen, einen hohen Unterhaltungswert und außerdem hatten wir eine Führung beim Fernsehsender “KIKA” und im Kino unterhielt uns Schaf “Shaun”. Nicht unerwähnt darf die Teilnahme am 22. Entenrennen bleiben.
Wer es genauer wissen möchte, schaut nachstehendes Video.

Damit ihr aber trotz des Wetters eine kleine Ahnung vom Frühling bekommt, hier die Märzenbecher, vor wenigen Tagen aufgenommen.


Also, allen  ein frohes Osterfest. So könnte das Wetter auch sein!

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Hat sie nun recht mit ihrer Theorie?


Tosc-Regen01
Ich liebe ja diese Art Sommerwetter, welches uns nun schon seit Wochen begleitet. Temperaturen zwischen 25 und 30°C  und dann immer wieder die heftigen Gewitterregen, die einen in kürzester Zeit bis auf die Knochen durchnässen, die in Minuten Keller überschwemmen und vom Bagger in der Baugrube nur noch das Dach sehen lassen.
An solch einem Tag machte ich neulich einige Besorgungen in der Stadt. Eigentlich hatte ich alles erledigt und schlenderte noch, die Auslagen der Geschäfte betrachtend, in Richtung Straßenbahn. Plötzlich ging alles sehr schnell. Der Himmel verfinsterte sich durch zügig nahende, dunkle Wolken. Dann ein erster Blitz gefolgt von heftigem Donner. Ich wandet mich von den Schaufenstern ab und begab mich schnelleren Schrittes zur nahen Haltestelle, die über ein Schutzdach verfügte. Erste dicke Tropfen fielen und gerade als ich die Haltestelle erreicht hatte, begann es auch schon wie aus Eimern zu schütten. Langsam wurde es immer enger. Die Menschen standen nun dicht gedrängt. Eine Mutter zog ihr kleines Mädchen schutzsuchend hinter sich her. Trotzdem gelang es der Kleinen noch in eine Pfütze zu hüpfen, worüber sie sich diebisch freute. Die alte Dame mit ihrem Rollator, setzte auf der Suche nach einem trockenem Plätzchen Kräfte frei, die man normalerweise nur bei den Paralympics erwarten würde.
Dann kam meine Bahn und ich gelang ohne Gedrängel und fast trocken auf einem Sitzplatz.
Neben mir saß ein junges Mädchen, die mit einem Kommilitonen über wichtige Pflichtveranstaltungen in der studentischen Partyszene plauderte. Auf einmal stellte sie die Behauptung auf, es spiele keine Rolle wie schnell die Menschen sich durch den Regen bewegten. Sie würden unabhängig, ob sie nun rennen oder normal liefen, gleich nass!
Das sei physikalisch, mathematisch nachgewiesen!
Der junge Mann ließ sich auf dieses Thema lieber nicht ein. Ich hatte mein Ziel erreicht und verließ mit schützendem Schirm aber nachdenklich die Straßenbahn.
Immer wieder versuchte ich die Behauptung der jungen Frau mit Hilfe meines rudimentären naturwissenschaftlichen Wissens zu überprüfen. Es gelang mir aber nicht, meine vorhanden Zweifel an ihre These völlig zu entkräften. Um das Thema nun endlich ad acta zu legen, habe ich nach zwei Tagen der Ungewissheit gegoogelt!
”Rennen oder gehen – wie bleibt man im Regen möglichst trocken?”
Diese Eingabe brachte: Ungefähr 2.810.000 Ergebnisse (0,47 Sekunden)
Das hatte ich ja nun nicht vermutet! Ehe ihr euch also mit dieser Frage plagt, der Spiegel hat sich schon gekümmert:
Mathematik im Alltag: Wie man im Regen möglichst trocken bleibt!
Dann mal noch schöne Sommertage und den Regenschirm nicht vergessen im Zweifelsfall dann aber doch lieber rennen.Zwinkerndes Smiley
P.S. Am Freitag kam Heidi vom harten Job nach Hause. Ihr erster Weg führte ins Bad, wo sie eine viertel Stunde mit dem Föhn hantierte.
Den zitierten Spiegelartikel hatte sie noch nicht gelesen und der Schirm befand sich, wegen Gewichtersparnis, nicht in ihrer Tasche!Cooles Smiley

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La Primavera oder der Rhabarber ist reif!


La Primavera – der Frühling, so heißt das erste Konzert aus Vivaldis Werk “Vier Jahreszeiten”. Und die Natur bescherte und beschert uns zur Zeit einen besonders schönen Frühling. Kastanien, Flieder und Pfingstrosen blühen so früh, wie ich es bisher nicht erlebte. Auch die Felder mit Raps leuchten in diesem irren Gelb. Die Luft ist entsprechend mit einer Fülle vielfältigster Düfte schwanger.
Hätte Patrick Süskind seinen Roman “Das Parfüm” nicht schon geschrieben, es wäre jetzt eine großartige Gelegenheit.
Aber nicht nur Farben, Düfte und wärmende Sonnenstrahlen prägen den Frühling. Nein, bei uns ist es auch so ein vulgäres Gemüse wie der Rhabarber! In Verarbeitung zu einer Torte stellt er in der Familie einen Hochgenuss dar.
Nun, warum schreibe ich das? Wir haben, inspiriert durch einen Restaurantbesuch, unsere Rezeptur geändert. Daran soll, wer mag teilhaben.
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Wer noch nie einen solchen Kuchen gebacken hat, sollte es mit einem Rezept von Chefkoch.de versuchen: z.B.
Rhabarberkuchen mit Baiser
Unsere Neuerung ist ganz simpel. Statt des Mürbteigbodens verwenden wir Biskuitteig. Wer mag und nicht berufstätig ist, kann ihn natürlich mit eigens ausgewählten Rohstoffen selber herstellen. Es empfiehlt sich aber durchaus beim Bäcker des Vertrauens einen Wiener-Boden zu erstehen (Discounter geht auch)!Smiley mit herausgestreckter Zunge
Bei unserem hat Heidi mit zwei Lagen gearbeitet und den Rhabarber in zwei Schichten aufgetragen. Ihr habt also nur noch einen Backgang von etwa 20 Minuten. Der Geschmack ist einfach feiner als bei einem Mürbteig.
Das funktioniert im Übrigen auch hervorragend mit Stachelbeeren.
Guten Appetit und eine kulinarisch, ergiebige Woche.

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Sieben Tage Sonnenschein!


Das hatten wir uns auch redlich verdient! Ihr natürlich auch. Wir besuchten das Sauerland und den Harz. Den Brocken erlebten wir erstmals bei herrlichem Sonnenschein. Ich mach es mir, in Anbetracht des bevorstehenden Mittagessens, mal einfach und stelle schnell einige Bilder ein. Es gibt heute Zwetschgenknödel. Einer der wenigen Tage im Jahr wo Heidi die Küche für sich allein beansprucht!Nach oben zeigen
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Bei Sascha: Heidi hat für uns frischen Pflaumenkuchen gebacken.
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Nach dem Spiel: Mats Hummels gibt Fans Autogramme. (4:0 gegen Freiburg) (Nach Intervention, natürlich 5:0! sorry)

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Radtour entlang der Ruhr. (Heidi, Miki und ich)
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Mit der Dampflok zum Brocken, wie schon gesagt bei Sonnenschein
aber eisigem Ostwind.