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„Eins, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit – wir eilen mit.“ (Wilhelm Busch)


Schon wieder ist es Weihnachten und wenige Tage trennen uns bis zum neuen Jahr.
Ich verkneife mir große Rückblicke in das, was hinter uns liegt und von guten Vorsätzen halte ich auch nicht viel.
Mir folgt hier aber so eine kleine, treue Leserschaft, der ich in meinem letzten Beitrag des Jahres 2022 alles erdenklich Gute wünschen möchte. Also bleibt gesund und optimistisch. Genießt einfach die Tage zwischen den Jahren.
Falls ich es mir nicht noch anders überlegen sollte, werde ich auch im kommenden Jahr den einen oder anderen Einblick aus meinem Alltag hier an dieser Stelle ermöglichen.
Nun erlebt noch einige weihnachtliche Impressionen. Folgt mir dazu in die Gänge unterhalb des Domberges.
Seit mehr als 30 Jahren präsentiert der Egapark Erfurt seine traditionelle Weihnachtsausstellung „Florales zur Weihnachtszeit“ im historischen Felsenkeller an besagter Stelle.

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Trip zum Ebro Delta


Im letzten Beitrag kündigte ich ja an, einige Bilder unserer Reise an die Costa Dorada zu posten. Nun habe ich trotz Weihnachtsvorbereitung Zeit dazu gefunden.
Es war unser Wunsch einmal zum Ebro zu fahren.
Wenn wir in Spanien weilen, unternehmen wir immer eine Exkursion zu den Sehenswürdigkeiten und landschaftlich reizvollen Regionen.
Diesmal fuhr Susan mit uns zu unserem Wunschziel, dem zweit größten Fluss in Spanien. Er entspringt in der Sierra del Cordel und mündet nach 910km ins Mittelmeer. Dort bildet er im Mündungsgebiet das Ebro Delta. Es ist eines der größten Feuchtgebiete der Mittelmeerküste und seit 1983 ein Naturpark.
Das Gebiet ist landwirtschaftlich geprägt und ermöglicht sogar den Anbau von Reis.
Für eine Strecke benötigten wir knapp zwei Stunden und da wir viel Zeit zur Besichtigung von Tortosa und seiner beeindruckenden Kathedrale benötigten, kam das Ebro Delta etwas zu kurz.
Wenn ihr um diese Zeit die Costa Dorada bereist, stellt sich euch diese beliebte Urlausregion Kataloniens völlig anders dar als ihr es aus den Sommerferien gewohnt seid. Alles scheint sich im Dornröschenschlaf zu befinden. Einige wenige Rentner aus Deutschland, der Schweiz oder Holland und auch einige Urlauber bevölkern Strand und Straßen der Orte. In einigen wenigen Restaurants an den Küsten ist es noch möglich zu essen und zu trinken. Campingplätze und Ferienhäuser stehen leer, die reichlich vorhandenen Supermärkte wirken überdimensioniert. Der Wind treibt das Laub der Platanen über verwaiste Plätze. Irgendwie ist alles etwas grau und leblos. Doch auch das hatte seinen Reiz.