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Murphys Gesetz


Es begleitet uns ja mehr oder weniger intensiv in all unseren Phasen des Lebens.
Es besagt: Alles was schief gehen kann, wird schief gehen.
Die Herkunft des Gesetzes wird dem amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy jr. zugerechnet. Es erklärt menschliches Versagen bzw. Fehlerquellen in Systemen. Sein Gesetz stellte Murphy aufgrund der fehlerhaften Art der Befestigung von Sensoren bei einem Raketenschlittenprogramm der US Air Force auf.
Zum Beispiel:
Ihr wart euch ja ganz sicher, dass es heute nicht regnen wird; also bleibt der Schirm zu Hause. Nun seid ihr pitschenass und habt einen Schnupfen.
Das Frühstücksbrot fällt natürlich mit der Marmeladenseite nach unten. Na ja und der gleichen Dinge mehr.
Jetzt, unter Corona Bedingungen greifen selbst Regierungen in Murphys Gesetz ein. So finden Veranstaltungen, die uns erfreuen sollten, nicht statt. Urlaube werden gecancelt, Besuche verschoben oder abgesagt. Wir haben auch einiges davon erfahren müssen. Die Karten für Lisa Eckhart haben wir nun schon zum dritten Mal getauscht!
Vergangenen Sonnabend hatten wir eine Reise ins Sauerland geplant.
Egal welche Regeln oder Inzidenzen, wir wollten an der Geburtstagsfeier teilnehmen. Wie ihr wisst, zog ein Unwetter auf. Das Sturmtief „Zeynep“ hatte in der Nacht zum Samstag weite Teile Deutschlands mit großer Wucht getroffen.
Als wir uns eine Stunde vor Abfahrt im Internet informierten, gab es auch einige Störungen aber die sollten laut Bahn bis Mittag auf unserer Strecke weitestgehend behoben sein. Unsere Route führte zwar etwas ungewöhnlich über Halle und Magdeburg, war aber mit den wenigsten Umsteigen verbunden. Bis Leipzig ging auch alles planmäßig. Dann aber die Mitteilung, dass in Magdeburg Schluss sei.
In Halle verließen wir dann den Zug, da von hier die Rückfahrt wenigstens funktionieren sollte.
So war es dann auch. Den Kaffee tranken wir im heimischen Wohnzimmer.
Montags besorgte ich mir einen passenden Karton bei der Post und verpackte unser Geschenk. Es kam unversehrt am Dienstag beim Jubilar an.
Euch eine schöne Woche! Möget ihr von Murphys Gesetz verschont bleiben!

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MET OPERA


Wir hatten zwei Karten von Silkchen geschenkt bekommen und haben uns natürlich sehr darüber gefreut. Es gibt ja solche legendären Musentempel wie Bayreuth, Salzburg, Mailand oder eben auch The Metropolitan Opera in New York. Auch wer auf die Rolling Stones oder Andreas Gabalier eingeschworen ist, hat zumindest diese Namen schon gehört.
Wir hatten Karten für Verdis Rigoletto. Der Veranstaltungsbeginn war um 19:00 Uhr und so trafen wir uns am 29. Januar dieses Jahres, eine viertel Stunde vorher am Einlass.
Heidi und ich benötigten dafür gerade 15 Minuten zu Fuß. Dann war das „Cinestar“ erreicht, in welchem live aus New York die Veranstaltung in den Kinosaal übertragen wurde.
Ich hatte die Plakate schon mehrmals gesehen. Die geforderten 30,00€ pro Platz gebe ich dann aber doch nicht so schnell aus.
Zur Veranstaltung erschienen übrigens auch Musikliebhaber, die sogar ihre Garderobe dem Ort der MET OPERA angepasst hatten. Einige ältere Damen labten sich an den mitgebrachte Piccolo Fläschchen mit Sekt.
Kurzum, wir können euch einen solchen Opernbesuch durchaus empfehlen. Ihr seid viel näher am Geschehen und könnt auf das Opernglas verzichten. Auch ein Blick hinter die Kulissen wird in der Pause geboten, wenn der Umbau des Bühnenbildes erfolgt und das eine oder andere Interview mit den Protagonisten ist zu verfolgen (in englischer Sprache).
Die Musik wird in hervorragender Dolby Atmos Qualität übertragen. Also traut euch; ihr solltet nicht enttäusch sein. Zur Schaffung der entsprechenden Opernatmosphäre müsst ihr natürlich eure Phantasie zu Hilfe nehmen!
Kinos in eurer Nähe findet ihr hier: MET OPERA im Cinemax oder MET OPERA im Cinestar