Veröffentlicht in Familie, Gesellschaft, Literatur

Vergangene Woche habe ich Nuhr gelesen!


Nicht, das ich nicht manchmal Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hätte, deshalb darf ja Heidi schon vor der Veröffentlichung die Beiträge hier lesen. Es geht hier aber um keinen geringeren als Dieter Nuhr.
Es ist schon einige Jahre her, da bekam ich als Geschenk ein Buch „Das Geheimnis des perfekten Tages“ überreicht (Autor: Dieter Nuhr).
Irgendwie lag das Werk unbeachtet im Bücherregal. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es damit zusammenhängt, dass seit einiger Zeit Lisa Eckhart, Stammgast in seinem TV-Programm ist. Doch seither schauen wir ihn regelmäßig und er ist im Ranking unserer bevorzugten Kabarettisten gestiegen. Er liegt zwar noch hinter Dieter Hildebrand, aber immerhin.

Wenn man bedenkt, dass das Buch schon 2013 erschien, sind einige Textpassagen doch wie aus dem Jetzt und Heute.

...Noch sieben Minuten bis zu den Nachrichten…Die wichtigsten Dinge werden dort nie erwähnt. Stattdesssen „bilaterale Gespräche…

…Von 1000 Experten sagt meist einer das Richtige. Das ist dann der Experte unter den Experten. Man fragt ihn in den Folgejahren am häufigsten, weil man glaubt, dass er hellsehen kann…
Egal. Bis dahin kann man die Visage unseres Experten sowieso nicht mehr ertragen, weil er als Visionär und Hellsichtiger durch alle Talkshows des Fernsehens gereicht wurde…


Das ist mir vor acht Jahren noch gar nicht so bewusst gewesen? Nach den Erfahrungen der letzten Monate aber schon.
Mehr kann ich hier nicht zitieren, sonst komme ich noch mit Urheberrechtsfragen in Konflikt. Aber falls wir mal wieder von einer „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ heimgesucht werden und mehr Zeit zu Hause verbringen müssen, meine Empfehlung für dieses Buch!