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Wir haben dann mal gebucht!


Nun haben wir uns trotz der permanenten Warnungen vor der „Δ“ Variante, durch den Experten K. Lauterbach und anderer omnipräsenter Fachleute entschlossen zwei Hotelaufenthalte zu buchen! Zuerst werden wir nach Speyer reisen und im Herbst dann an die Ostseeküste.
Eigentlich hatten wir schon im vergangenen Jahr einen Aufenthalt in Heidelberg vorgesehen. Der fiel, wie ihr schon denken könnt, Corona bedingt ins Wasser.
Als wir diese Reise nun erneut planen wollten stellten wir fest, dass es ratsam ist die Coronaverordnungen der Kommunen und Kreise genau zu studieren.
Speyer, in Rheinland-Pfalz gelegen, geht mit den Regelungen, die zu unserem Wohl erlassen wurden, anders um als Heidelberg in Baden-Württemberg. Auf die Details will ich mal verzichten, da diese sich schnell ändern können.
Für uns waren die unterschiedlichen Regelungen Grund uns für Speyer zu entscheiden. Von dort gelangen wir auch in einer Stunde zum eigentlich geplanten Zielort und die Hotelpreise waren sogar günstiger.
Für den Oktober hoffen wir mal wieder einen Flieger nach Barcelona nutzen zu können. Doch da warten wir noch mit einer Buchung.
Vorerst freuen wir uns auf die Hundertwasserausstellung in Apolda. Die kleine Industriestadt ist nur wenige Kilometer entfernt. Ein überaus engagierter Kunstverein sorgt durch seine Aktivitäten immer wieder für überregionales Aufsehen.
Falls ihr in meiner Region zu Hause seid oder einen Besuch planen solltet, dann ist die „Buga“ schon irgendwie Pflicht! Empfehlen möchte ich aber auch die interessanten Außenstandorte, von denen wir einige bereits besucht haben.

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Vergangene Woche habe ich Nuhr gelesen!


Nicht, das ich nicht manchmal Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hätte, deshalb darf ja Heidi schon vor der Veröffentlichung die Beiträge hier lesen. Es geht hier aber um keinen geringeren als Dieter Nuhr.
Es ist schon einige Jahre her, da bekam ich als Geschenk ein Buch „Das Geheimnis des perfekten Tages“ überreicht (Autor: Dieter Nuhr).
Irgendwie lag das Werk unbeachtet im Bücherregal. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es damit zusammenhängt, dass seit einiger Zeit Lisa Eckhart, Stammgast in seinem TV-Programm ist. Doch seither schauen wir ihn regelmäßig und er ist im Ranking unserer bevorzugten Kabarettisten gestiegen. Er liegt zwar noch hinter Dieter Hildebrand, aber immerhin.

Wenn man bedenkt, dass das Buch schon 2013 erschien, sind einige Textpassagen doch wie aus dem Jetzt und Heute.

...Noch sieben Minuten bis zu den Nachrichten…Die wichtigsten Dinge werden dort nie erwähnt. Stattdesssen „bilaterale Gespräche…

…Von 1000 Experten sagt meist einer das Richtige. Das ist dann der Experte unter den Experten. Man fragt ihn in den Folgejahren am häufigsten, weil man glaubt, dass er hellsehen kann…
Egal. Bis dahin kann man die Visage unseres Experten sowieso nicht mehr ertragen, weil er als Visionär und Hellsichtiger durch alle Talkshows des Fernsehens gereicht wurde…


Das ist mir vor acht Jahren noch gar nicht so bewusst gewesen? Nach den Erfahrungen der letzten Monate aber schon.
Mehr kann ich hier nicht zitieren, sonst komme ich noch mit Urheberrechtsfragen in Konflikt. Aber falls wir mal wieder von einer „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ heimgesucht werden und mehr Zeit zu Hause verbringen müssen, meine Empfehlung für dieses Buch!