Veröffentlicht in Coronavirus, Essen, Familie, Genuss, Literatur, Photo

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein


Ab Montag öffnen wieder die Bibliotheken! Soll das nun eine gute Nachricht sein? Ihr seht hier einen Teil unserer Büchersammlung. Wir hätte auch gerne bei Bedarf aushelfen können.
Aber immerhin kann Heidi unsere vor Weihnachten ausgeliehenen Exemplare gegen etwas Neues eintauschen.

Wir lesen ja nicht nur zum kulturellen Ausgleich der Coronaverluste. Ich glaube, da haben wir das gleiche Pensum wie in normalen Zeiten geschafft. Heidi hat in diesem Jahr bisher ein dreibändiges Werk „Café Engel“ gelesen und ich eine authentische Kriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges und als Geschenk von Susan „Wer hat Angst vorm ….“ Ha, falsch, BND muss es richtig heißen. Geschrieben vom ehemaligen Chef Herrn Schindler.
Ja, solche Geschenke erhalte ich, und es wird erwartet, dass ich das Werk zügig lese und anschließend eine Rezension vortrage. Man muss schon irgendwie besonders ticken, um so etwas bis zur letzten Seite zu konsumieren.

Eigentlich sehen unser Entbehrungen in den letzten 12 Monaten ganz anders aus.
So würden wir jetzt, um etwa diese Zeit im Flieger nach Spanien unterwegs sein, aber das mussten wir schon vergangenes Jahr canceln. Zwei Reisen in Deutschland konnten wir ebenfalls nicht antreten. Etliche Konzerte, Theateraufführungen und Sportveranstaltungen fielen den Beschlüssen, der sich um ihre Bevölkerung sorgenden Ministerpräsidenten wie Kanzlerin zum Opfer, von Restaurantbesuchen und Treffen mit Freunden und Bekannten ganz zu schweigen.
Irgendwie musste doch die eine oder andere Ersatzbefriedigungen gefunden werden.

Das ist Heidis Nähmaschine. Normalerweise dient sie lediglich zum Kürzen von Hosenbeinen oder an Oscar und Fritz ihren stark beanspruchten Klamotten ist etwas zu Flicken. Doch nun haben wir das gute Stück einer Reinigung und Schmierung der beweglichen Teile unterzogen. Aus den von Susan zugeschickten Stoffen entstand ein schickes Sweatshirt!

Völlig neu war aber folgendes Experiment:

Wir backen ein Roggenmischbrot!

Das ist eigentlich kein Hexenwerk, doch nach dem Studium einer Broschüre zu besagtem Thema und mindestens 20 Videos auf YouTube, waren wir uns bei unserem ersten Brot nicht so recht sicher wie das Ergebnis aussehen könnte. Es gab „X“ Varianten mit verschiedensten Mehlsorten und Mengenangaben.
Schließlich müssen folgende Begriffe richtig verstanden werden:

  • Sauerteig
  • Anstellgut
  • Vorteig
  • fertiger Teig
  • Gärkörbchen
  • die richtigen Temperaturen

Mehr muss ich hier nicht schreiben, denn Rezepte findet ihr in allen möglichen Varianten. Wir haben den Sauerteig selbst hergestellt und aus dem gewonnen Anstellgut, welches wir 14 Tage im Kühlschrank problemlos aufbewahrten, schon das dritte Brot gebacken.
Aber zurück ins jetzt und heute, Der Mensch lebt nicht vom Brot allein! (5. 8,3 Mose)

Autor:

Meine Interessen: Familie, Genuss, Humor, Kunst, Literatur, Photographie, Politik, Reisen, Computer

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