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150.000 Teilnehmer!


Hunderttausende protestieren in Großbritannien gegen die konservative Sparpolitik. Allein in London waren es 150.000. So berichtet am Montag die Zeitung “tatz.de”.
Ebenfalls Montag ist in der “Thüringer Allgemeine” zu lesen: 150.000 Erfurter und Gäste feierten 40. Krämerbrückenfest.
Wenn sich die Zahlen auch gleichen, unterschiedlicher konnten die Veranstaltungen kaum sein.
Die Zahl der feiernden Menschen zum Stadtfest in Erfurt wurden so erwartet. Das Wetter spielte mit und so war auch ich über das Getümmel in den Gassen der Altstadt wenig verwundert.
Das Ausmaß der Londoner Proteste überraschte schon. Durch die Endlosschleifen in den Medien zu Griechenland und den dortigen Problemen, verengt sich unweigerlich der Blick auf den Rest Europas und der Welt.
Es ist durch die sozialen Netzwerke auch eine neue Kultur der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen entstanden.
Haben in den sechziger Jahren noch Hunderttausende in Regencapes gehüllt an den Ostermärschen teilgenommen, so beteiligt man sich heute mit einem Klick auf “avaaz.org” oder “change.org” an allen möglichen Petitionen oder Protesten. Weder Wetter, Anreise oder Tageszeit müssen berücksichtigt werden. Es ist bequem, sehr bequem. Wer sich noch etwas besser fühlen möchte, kann das mit einer kleinen Spende erreichen. Die Teilnehmerzahlen zeigen aber eines, um seinen Unmut über politische Prozesse und deren Lösung erfolgreich zu artikulieren, bedarf es immer noch der Straße.
Genauso bedarf es der Straße um ein tolles Fest zu feiern.

Wer mag, kann mich auf einem abendlichen Bummel rund um die Krämerbrücke ganz ohne inszenierte Höhepunkte begleiten (Nur per Klick Zwinkerndes Smiley keine unnötigen Anstrengungen).

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Veröffentlicht in Familie, Fotos, Natur, Photo

Google Photos & Rhododendron


Gleich zwei Neuigkeiten möchte ich mal vorstellen. Die erste Neuigkeit hat ihren Ursprung zwar im Jahre 1957, denn da legte die Gärtnerei Gramm aus Weimar eine Versuchspflanzung für Moorbeetkulturen an. Diese befindet sich nahe des Kurstädtchens Bad Berka, also nicht weit von unserem zu Hause. Dank Heidis aufmerksamen Zeitungsstudium, blieb uns dieses gärtnerische Kleinod nicht länger verborgen. Es ist nämlich mitten in einem Waldgebiet versteckt und ohne Hinweis nur durch Zufall zu entdecken. Gemeinsam mit Evchen und Randolf unternahmen wir am vergangenen Freitag, zur näheren Erkundung, dorthin eine kleine Wanderung (etwa 9km).
Die Blütezeit ist Mai/Juni. Durch die diesjährige Trockenheit solltet ihr den Termin aber am besten für nächstes Jahr einplanen. Neben Rhododendren sind auch Azaleen und Magnolienpflanzen zu bestaunen.

Damit ihr aber schon in diesem Jahr einen kleinen Eindruck gewinnen könnt, habe ich mich mit dem nun wirklich neuem “Google Photo” befasst.Diese Anwendung ist erst seit einigen Tagen als App für alle Plattformen zum Download bereit und somit schon eine Neuigkeit.
Damit ist es möglich, Fotos und Videos automatisch online zu archivieren, zu bearbeiten, zu teilen und einiges mehr
(läuft nicht auf älteren Systemen).
Leuten, wie in unserer Familie kürzlich geschehen, die ihr Handy auch schon mal in die Toilette fallen lassen, kann ich nur wärmstens die Nutzung empfehlen!Smiley mit geöffnetem Mund
Wenn ihr auf obiges Bild klickt, könnt ihr sehen wie Google aus euren Bildern ohne eigenes  Zutun, eine Bildergeschichte bastelt. Selbst der Titel der Geschichte stammt von dieser Anwendung. Anhand vorhandener GPS-Daten werden die Kartenbildchen eingefügt. Lediglich drei Bildbeschreibungen habe ich hinzugefügt.
Wer sich genauer informieren möchte: Google Photos Tipps
Viel Spaß mit den Bildern und hoffentlich auch mit der neuen Woche.