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Cranach


Das Wetter war Grau in Grau. Nur hin und wieder schaute die Sonne aus dem wolkenverhangenen Himmel. Sogar der Schirm wurde gelegentlich benötigt. Heidi und ich beschlossen eine Reise ins graue Mittelalter zu unternehmen. Die führte uns nach Gotha. Im Rahmen des Thüringer Themenjahres „Cranach in Thüringen“ stellt die Stiftung Schloss Friedenstein den Maler Lucas Cranach d. Ä. in den Mittelpunkt einer großen Sonderausstellung.

Wir hatten schon Kritik vernommen, dass gleichzeitig drei Ausstellungen zu Cranach in Thüringen zu besichtigen sind, anstatt einer gemeinsamen. Doch zwei Stunden benötigten wir für den Besuch und das ist dann auch ein gut zu ertragender Aufwand. Mit 5,0€ ist der Eintrittspreis recht moderat.
Ungeachtet dessen, waren die Besucher einer Altersgruppe zugehörig, welche ihr Einkommen nicht mehr durch abhängige Beschäftigung erzielt. Dabei ist die Kraft der Bilder schon beeindruckend und reicht von sinnlicher Erotik bis drastischem Horror (Judith mit dem Haupt des Holofernes, Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers).
Da kann man schon mal für zwei Stunden auf “Whats App” und “Google” verzichten.
Hier ein Blick vom Herzoglichem Museum zur Orangerie.

Es gibt also weitere Gründe die zahlreichen Thüringer Residenzstätte zu besuchen. Sie sind aber nicht nur Nostalgie sondern auch aktuell und weltoffen. Also lasst euch zum Beispiel mal in der Residenzstadt Rudolstadt zum “Roots Folk Weltmusik” Festival verleiten. Ihr habt noch vier Wochen um darüber nachzudenken.Zwinkerndes Smiley
Plakat2015_Rolfst

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