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Die Schock-Strategie


Eigentlich sind ja Familie und Freunde angewiesen keine Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke für mich zu erstehen. Gegen ein Buch oder eine Flasche Wein wie auch italienischen  Espresso-Kaffee ist aber nichts einzuwenden. So erhielt ich zu Heiligabend obiges Buch von der kanadischen Journalistin Naomi Klein. Es umfasst übrigens 768 Seiten (100 Seiten dürften allerdings Quellennachweise sein).
Dieses Pensum habe ich nun hinter mir! Ich bin auch froh es geschafft zu haben. Denn, nun im Garten, wo ich auch gerne lese, hätte ich gerne etwas amüsantes, etwas entspannendes. Aber da liegt ja noch der “Darm mit Charme” im Regal, den ich schon mehrfach zurückgestellt hatte.
Ja, das sollte das nächste Buch sein! Denn “Die Schock-Strategie” ist nicht unbedingt gut für den Verdauungstrakt. Mir ist sie schon ab und an auf den Magen geschlagen.
Ich hätte ja bei dem Präsent schon etwas ahnen können. Habe ich es doch von Alex bekommen und der hat griechische WurzelnZwinkerndes Smiley !
Nein, nein ich möchte nicht durch gängige Vorurteile dieses Buch diskreditieren, ganz im Gegenteil! Es ist ein sehr lesenswertes Buch. Wer sich ein wenig für gesellschaftliche und ökonomische Fragen interessiert, wird auch das Ende auf Seite  768 erreichen. Das Buch ist ein Abriss der Wirtschaftsexperimente der letzten 50 Jahre. Ich habe diese Ereignisse ob in Chile, Argentinien, Indonesien oder in den osteuropäischen Staaten alle noch recht genau im Gedächtnis. Das alle diese Experimente auf einen Mann, nämlich Milton Friedman und seiner “Chicagoer Schule” basierten, war mir jedoch nicht bekannt.
Nach diesen Prinzipien sind Weltbank und IWF bis heute ausgerichtet. Wer sich die Mühe mit dem Buch macht, wird sicher die Situation in Griechenland ganz neu betrachten.
Der “Shades of Gray” Leser  befand sich natürlich in einer opulenten Mainstream Gesellschaft. Allein bei Amazon gibt es zu diesem Werk 2560 Rezensionen. Naomi Klein schafft es mit ihrem wesentlich fesselnderem Werk auf nur 21 Rezensionen. Also dann mal Mut zur Randgruppe.

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Frohe Ostern!




Blick aus dem Fenster am Morgen des Gründonnerstag!Smiley mit geöffnetem Mund
Na wenn das kein Sarkasmus ist? Dafür hatten wir es aber Heiligabend recht frühlingshaft. Irgendwie sind wir es in unseren Breiten doch gewöhnt.
Mittwoch war auch schon alles weiß. Das bewog Oscar sogar mit Oma zum Bäcker zu gehen. Er fand das ganz toll (mit dem Schnee).
Die beiden  Rabauken waren zu Besuch und so standen uns trotz des Wetters hin und wieder die Schweißperlen auf der Stirn!

VLUU L100  / Samsung L100

Eigentlich wollten wir mit den Jungs, dass traditionell vor Osten stattfindende Frühlingsfest besuchen. Orkantief “Niklas” machte uns einen Strich durch die Rechnung. Jedenfalls drehte sich kein Karussell freiwillig am geplanten Tag. Ein Einkaufszentrum bietet aber, insbesondere vor hohen kirchlichen Feiertagen, einen hohen Unterhaltungswert und außerdem hatten wir eine Führung beim Fernsehsender “KIKA” und im Kino unterhielt uns Schaf “Shaun”. Nicht unerwähnt darf die Teilnahme am 22. Entenrennen bleiben.
Wer es genauer wissen möchte, schaut nachstehendes Video.

Damit ihr aber trotz des Wetters eine kleine Ahnung vom Frühling bekommt, hier die Märzenbecher, vor wenigen Tagen aufgenommen.


Also, allen  ein frohes Osterfest. So könnte das Wetter auch sein!