Veröffentlicht in Genuss, Gesundheit

Halloweensuppe


Vor zwanzig Jahren war Halloween ein mir relativ unbekannter Begriff. Ja, irgendwie hatte ich in amerikanischen Filmen schon mal davon erfahren. Nun hat die Werbebranche auf Betreiben der großen Handelsketten, diesen ursprünglich aus Irland stammenden Brauch, fest in unserem Bewusstsein verankert. So gehört Halloween wohl zu den Werten, die es gegen IS und Taliban auf das entschiedenste zu verteidigen gilt!
Man kann solch archaischen Bräuchen aber auch etwas positives abgewinnen. So spielt der Kürbis in seinen vielfältigen Ausprägungen eine gewisse Rolle. Schon als Kind fand ich die teilweise riesigen Kürbisse in Großvaters Garten beeindruckend. Doch die Suppen und Marmeladen, die meine Oma daraus fertigte, waren absolut nicht mein Geschmack. Seit aber der japanische Hokkaido-Kürbis selbst in unserem Garten wächst, bereiten wir in den letzten Jahren im Herbst öfter ein leckeres Süppchen zu.

Was wird benötigt:
– einen Hokkaido-Kürbis (etwa1kg)
– 500 ml Brühe
– 100 ml Crême fraîche
– 50 ml Kokosmilch
– asiatische Gewürzmischung ((Geschenk von Claudia!) (Chili, Ingwer; Senfsaat, bunter Pfeffer, Szechuan Pfeffer, Zitronengras))
– etwas Knoblauch
– etwas Petersilie
-etwas Kürbiskernöl
Handwerkszeug:
Küchenbrett, ausreichend großer Topf, Schnitzmesser, Sägemesser (Brotmesser) Stabmixer
Es geht Los:
Kürbis waschen und unansehnliche Stellen entfernen. Danach den Kürbis mit dem Sägemesser wie oben aufschneiden. Der Kürbis muss nicht geschält werden. Er ist aber sehr fest und erfordert ein gutes Messer mit dem aufmerksam umgegangen werden sollte.
Nun werden die Kerne entfernt, der Kürbis in handliche Stücke geschnitten und im Topf mit Brühe etwa 20 Minuten gekocht. Mit dem Stabmixer wird alles fein zerkleinert, so dass eine sämige Konsistenz entsteht.

Crême fraîche und Kokosmilch zugeben und kräftig verrühren. Danach kommen noch die Gewürze in die Suppe. Nochmals aufkochen und wir sind fertig.Zwinkerndes Smiley Die Petersilie gebe ich erst zum Servieren auf die fertige Suppe.

Der Vorteil beim Kochen gegenüber dem Backen  besteht bekanntlich darin, dass ich mich nur ungefähr an ein Rezept halten muss. Etwas mehr Chili oder weniger Knoblauch kein Problem. Günstig ist es die Suppe vor dem Verzehr zwei Stunden ruhen zu lassen. Danach aufwärmen und servieren. So können sich die Gewürze besser entfalten. Also dann mal guten Appetit.

 

Autor:

Meine Interessen: Familie, Genuss, Humor, Kunst, Literatur, Photographie, Politik, Reisen, Computer

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